BIT-News ONLINE -Nachrichten http://www.bit-news.de BIT - Magazin für Geschäftsprozesse und Output-Management de Fri, 14 Sep 2018 15:32:14 GMT http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=47380 Jedes vierte Unternehmen hat noch keine einzige Akte digitalisiert Weniger aufwändiges Suchen in Hängeregistern, weniger Doppelablagen, weniger Briefpost-Versand: Immer mehr Unternehmen in Deutschland verzichten auf Papier. Das zeigt der Digital Office Index 2018 - eine repräsentative Befragung von 1.106 Unternehmen ab 20 Mitarbeitern des Digitalverbands Bitkom. Ein Drittel der Unternehmen (34 Prozent) gibt demnach an, die eigenen Papierakten mittlerweile zumindest teilweise digitalisiert zu haben. Weitere 39 Prozent haben zumindest schon neuere Papierakten digitalisiert. Lediglich jedes vierte Unternehmen (26 Prozent) hat noch keine einzige Papierakte eingescannt. Allerdings ist dieser Anteil rückläufig: 2016 sagten noch 31 Prozent, dass bis zu diesem Zeitpunkt in ihrem Unternehmen noch keine einzige Papierakte digitalisiert worden war. "Wir sehen eine langsame Kehrtwende in den deutschen Büros", sagt Nils Britze, Bitkom-Referent Digitale Geschäftsprozesse. "Der Umstieg von Papier auf digitale Dokumente birgt zentrale Vorteile für Unternehmen, etwa die schnellere und effizientere Gestaltung von Geschäftsprozessen, Kosteneinsparungen sowie die Schonung der Umwelt." Nicht immer braucht es einen Ausdruck In jedem dritten Unternehmen (33 Prozent) wird heute zudem auch weniger ausgedruckt als noch vor einem Jahr. Bei den Großkonzernen ist es sogar bereits knapp die Hälfte (49 Prozent), die zusehends auf Ausdrucke verzichtet. 46 Prozent der Unternehmen geben an, gleich viel auszudrucken als noch vor einem Jahr, bei 19 Prozent sind es sogar mehr ausgedruckte Dokumente. "Digitale Dokumente sparen nicht nur Druck- und Versandkosten in Unternehmen. Sie erleichtern oft auch die Zusammenarbeit mehrerer Mitarbeiter am selben Dokument und ermöglichen den Zugriff von unterwegs, per Smartphone, Tablet oder Laptop", so Britze. Lediglich 6 Prozent aller Unternehmen (2016: 11 Prozent) geben an, dass 100 Prozent ihrer Büro- und Verwaltungsprozesse noch papierbasiert ablaufen. 19 Prozent meinen, dass sie zu circa 75 Prozent papierbasiert arbeiten. Vier von zehn Unternehmen (43 Prozent) schätzen, dass die Hälfte der Prozesse papierbasiert ablaufen. In knapp drei von zehn Unternehmen (28 Prozent) wird noch maximal zu 25 Prozent papierbasiert gearbeitet. Bei den großen Unternehmen mit 500 und mehr Mitarbeitern sind es sogar rund vier von zehn Unternehmen (38 Prozent), die zu nur noch maximal zu 25 Prozent mit Papier arbeiten. Interessierte können sich am 22. November in Berlin auf der vom Bitkom zum zweiten Mal veranstalteten "Digital Office Conference" über die Top-Trends rund um das digitale Büro informieren. Die Digital Office Conference 2018 findet als eigenständige Veranstaltung im Rahmen der Smart Country Convention im CityCube Berlin statt. Die Teilnehmer haben dadurch die Möglichkeit, von 20. bis 22. November an einem Ort zeitgleich alles zur Digitalisierung des Public Sectors zu erfahren. Mit dem Smart Country Convention-Ticket erhalten Sie kostenlosen Zugang zur Digital Office Conference. Tickets gibt es hier noch bis 30. September 2018 kostenlos. Alle Informationen zur SCCON18 und mehr zur Digital Office Conference 2018 gibt’s auf https://www.smartcountry.berlin]]> Thu, 13 Sep 2018 11:28:00 GMT http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=47380 http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=47370 Cebit 2019 - Vorbereitungen laufen Als Kombination von Ausstellung, Konferenz und Networking-Festival hatte die neue Cebit als Business-Event für Digitalisierung im Juni seine Premiere - und offerierte noch zahlreiche Stellschrauben, an denen gedreht werden muss. Mittlerweile ist man in die nächste Vermarktungssaison gestartet. Oliver Frese, Vorstand der Deutschen Messe AG, gibt sich sehr zuversichtlich: "Die digitale Wirtschaft hat unseren Mut, die Cebit im Juni völlig neu zu erfinden, belohnt. Unsere Aussteller und Partner bestärken uns, den Weg der Transformation der Cebit konsequent weiterzugehen". Die Cebit war 2018 erstmals mit einem radikal neuen Konzept ausgerichtet worden, das Messe, Konferenz und Festival miteinander verbindet. Frese ist sich sicher: "Mit der Verbindung von Business und Emotionen im Juni haben wir den Grundstein für neues Wachstum gelegt, viele Unternehmen wollen die Cebit 2019 mit uns aktiv gestalten". Das wäre dringend notwendig, äußerten sich doch einige Aussteller der Cebit 2018 in der letzten BIT-Ausgabe mehr als unzufrieden. Frese gibt sich, mit Blick auf das kommende Jahr, kämpferisch: "Wir werden die Cebit im Markt noch klarer als Europas führendes Digital-Event positionieren, das sich aus Messe, Konferenz und Festival zusammensetzt." Die großen Trends der Digitalisierung im Fokus Ziel sei es, die Themen der digitalen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft und den Business-Kern des Digital-Events noch stärker zu akzentuieren. "Die Cebit will IT-Profis und Digitalentscheidern aus Vertrieb, Marketing, Personal- und Finanzbereich Orientierung für die digitale Zukunft geben." Zielgruppe sollen alle Akteure der Digitalisierung sein, also etablierte Unternehmen, Mittelstand, Startups, IT-Profis, Digitalentscheider, Influencer, digitale Vordenker, Kreativwirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien. Im kommenden Jahr wird die Cebit aus drei Plattformen bestehen: d!expo steht künftig für die Messe, d!talk bildet das Dach für das Konferenzprogramm und d!campus für den Festival-Teil. Thematisch will die Cebit 2019 die großen Trends der Digitalisierung in den Fokus rücken. "Es wird vor allem darum gehen, wie sich New Work-Konzepte, Künstliche Intelligenz, Blockchain, Marketing- und Vertriebsautomatisierung und andere Trends schon jetzt ganz konkret in die Geschäftsprozesse jedes Unternehmens integrieren lassen", sagte Frese. Einen neuen Schwerpunkt wird die Cebit unter dem Titel "Digitized Services" auf die digitalen Serviceplattformen und Veränderungen im Servicesektor legen. Im Zusammenspiel rund um Künstliche Intelligenz, Blockchain, Data Analytics und Cybersecurity zeigen Anbieter kundenzentrierter Services ihre Lösungen für neue Serviceplattformen. So sollen Anwenderbranchen, die sich durch Digitalisierung stark verändern, im kommenden Jahren noch stärker das Bild der neuen Cebit prägen. "Wir haben 2018 mit starken Unternehmen aus der Anwenderbranche beim Thema Future Mobility einen Volltreffer gelandet. Dort wurden Konzepte gezeigt, wie die Zukunft der Mobilität als Service aussehen kann und welche Technologien und Anbieter hierbei eine zentrale Rolle spielen. Auf dieser Basis wird die Cebit 2019 nun die digitale Transformation weiterer Bereiche, wie etwa der Versicherungs- und Gesundheitsbranche und auch dem öffentlichen Sektor aufgreifen. Fünf volle Tage von Montag bis Freitag Von 2019 an wird die Cebit wieder an fünf vollen Messetagen ausgerichtet. "Aussteller und Partner wollen auch den Montag als echten Messetag mit ihren Kunden nutzen", sagte Frese. Zudem sei die Rückmeldung aus der Digitalbranche einhellig gewesen, die Tore der Cebit an den Veranstaltungstagen schon um 9 Uhr für die Besucher zu öffnen. Die Messehallen sind 2019 dann bis 18 Uhr geöffnet, das Programm auf dem d!campus wird bis 22 Uhr laufen. Der Verkauf von Tickets für Besucher hat bereits begonnen. Die Cebit 2019 startet am 24. Juni und dauert bis zum 28. Juni.]]> Wed, 12 Sep 2018 10:50:48 GMT http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=47370 http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=47368 Nicole Poepsel-Wunderlich leitet als Head of Indirect Sales bei Xerox den Fachhandelsvertrieb Nicole Poepsel-Wunderlich bringt eine langjährige Führungserfahrung im Channel und Solutions Markt mit und war zuletzt für die Geschäftsentwicklung des Bereichs Channel Storage & New Technology bei Hewlett Packard Enterprise zuständig. In ihrer neuen Position folgt Poepsel-Wunderlich Peter Kratky, der sich neuen Herausforderungen außerhalb des Unternehmens widmet. Sie berichtet direkt an Jacqueline Fechner, Vorsitzende der Geschäftsführung von Xerox in Deutschland.]]> Wed, 12 Sep 2018 10:30:04 GMT http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=47368 http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=47366 Anwenderstudie lüftet die SharePoint-Strategien der IT-Leiter Das bekannteste deutsche Trendbarometer in Sachen SharePoint und Office 365 erfreut sich auch im Jahr 2018 großer Beliebtheit. Nach nicht einmal 14 Tagen Laufzeit haben bereits 164 Unternehmen an der Befragung teilgenommen. Davon sind mehr als 75 Prozent Anwenderunternehmen. Beeindruckend ist die Beteiligung der IT-Führungskräfte. Über 50 Prozent der Teilnehmer an der Befragung sind in aus der Gruppe CIO/IT-Leiter oder Projektleiter. Dies zeigt, welche Sichtbarkeit das Thema SharePoint beziehungsweise Office365 bei unseren Führungskräften hat. Auch die ersten erkennbaren Trends sind interessant. So hat der Anteil derer, die SharePoint Online/Office 365 einsetzen stark zugenommen. Waren es 2016 gerade einmal 15 Prozent die den Einsatz wagten, so liegen die aktuellen Nutzerzahlen bereits bei mehr als 45 Prozent der Befragten. Die letzte onPremise Version (SP 2016) hingegen wird gerade einmal von 24 Prozent genutzt. Neben der Verbreitung von Office365 ist vor allem die Durchdringung im Bereich Workflows beeindruckend. Bereits bei der Studie im Jahre 2016 gaben 60 Prozent der Befragten an, SharePoint zur Abbildung von Workflows einzusetzen. Dieser Wert wird im Jahre 2018 noch einmal deutlich gesteigert. Bis heute haben 83 Prozent der Befragten angegeben, dass Sie die Workflowfunktionalität von SharePoint nutzen. Das ist eine Steigerung um satte 23 Prozent. Wer aber nun glaubt dass Unternehmen bei ihrem Bestreben nach digitaler Transformation vor allem in Workflowsoftware investieren, liegt nur fast richtig. Am wichtigsten scheint den Unternehmen jedoch die Bereitstellung einer guten Collaboration-Lösung zu sein, denn mit 43 Prozent aller Befragten landete dieser der digitalen Zusammenarbeit noch vor dem Thema Workflow (38 Prozent und dem Thema Cloud (29 Prozent). Wer noch teilnehmen möchte und die Managementsummary erhalten will, der hat noch Zeit bis zum 10. September! Hier geht’s zur Teilnahme: Die Gesamtergebnisse der Studie werden dann am 2. Oktober auf dem SharePointForum in Stuttgart präsentiert. Für das SharePointForum 2018, welches am 01. und 02. 10.2018 an der Hochschule der Medien stattfindet, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Die Agenda für die zweitägige Konferenz, die nun schon zum sechsten Mal stattfindet, ist final und Besucher können Tickets für den Kongress buchen. Das erfolgreiche Konzept aus Forumstag mit Praxisberichten renommierter mittelständischer Anwender und Großunternehmen sowie Seminartag unter dem Motto "SharePoint zum Anfassen. Erleben und begeistert sein" wird auch 2018 fortgeführt.]]> Wed, 12 Sep 2018 09:37:22 GMT http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=47366 http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=47200 Digitale Kompetenzen: Knapp sechs von zehn Unternehmen investieren Um in der Arbeitswelt 4.0 zu bestehen, sind digitale Kompetenzen unabdingbar. Allerdings investieren lediglich 57 Prozent der Unternehmen gezielt in die Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter für die digitale Arbeitswelt. Das zeigt der Digital Office Index 2018 - eine repräsentative Befragung von 1.106 Unternehmen ab 20 Mitarbeitern des Digitalverbands Bitkom. 2016 waren es 55 Prozent der Unternehmen, die angaben, in Weiterbildung zu investieren, um digitale Wissenslücken zu schließen. "Die Digitalisierung hat schon heute großen Einfluss auf das Arbeitsumfeld und die Art zu Arbeiten. Wenn vermehrt Maschinen, Roboter und Computer Tätigkeiten übernehmen, sind nicht nur IT-Spezialisten gefragt. Digitale Kompetenzen brauchen dann alle Arbeitnehmer - und zwar bereits bei einfacheren Alltagstätigkeiten", sagt Nils Britze, Bitkom-Referent Digitale Geschäftsprozesse. Bei der derzeit allgemein guten Auftragslage versäumten es allerdings viele Unternehmen, in das Geschäft und die Mitarbeiter von morgen zu investieren. "In Zukunft braucht es vor allem sehr gut qualifizierte Fachkräfte - dafür müssen auch die Unternehmen sorgen", so Britze. Je größer das Unternehmen, desto häufiger wird es in Sachen Weiterbildung tätig. So sagen bei den Unternehmen mit 500 Mitarbeitern und mehr 62 Prozent (2016: 61 Prozent), dass sie in Weiterbildung investieren. Vor allem der Mittelstand sieht zusehends die Dringlichkeit von Weiterbildung in Sachen Digitales für seine Mitarbeiter: Wo 2016 noch nur jedes zweite Unternehmen mit 100 bis 499 Mitarbeitern (50 Prozent) Geld für die Weiterbildung von Digitalkompetenzen in die Hand genommen hat, sind es heute bereits sechs von zehn Unternehmen (60 Prozent). Bei den Unternehmen mit 20 bis 99 Mitarbeitern sind es wie auch bereits vor zwei Jahren 56 Prozent. "Lebenslanges Lernen muss raus aus dem Podiumssprech und rein in die unternehmerische Praxis. Digitalkompetenz gehört dabei in den Mittelpunkt", sagt Britze. Wie digital ihr Unternehmen bereits aufgestellt ist, können Verantwortliche nun auch im Benchmark gegen den Bitkom Digital Office Index herausfinden. Durch Ausfüllen eines Fragebogens erhalten diese den Digital Office Indexwert ihres Unternehmens und können ihn mit dem durchschnittlichen Wert aller befragten Unternehmen, den Unternehmen aus Ihrer Branche und Unternehmen der gleichen Größenklasse vergleichen. Somit erhalten Unternehmen zum einen Hinweise, wie sie in den einzelnen Bereichen im Vergleich zu anderen liegen, aber auch was sie tun können, um noch besser zu werden. Interessierte können sich am 22. November in Berlin auf der vom Bitkom zum zweiten Mal veranstalteten "Digital Office Conference" über die Top-Trends rund um das digitale Büro informieren. Es geht um die Themen Arbeit 4.0, die Digitalisierung von Kundenservices, die Digitalisierung von Finanzprozessen sowie die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen (eAkte). Die Digital Office Conference 2018 wird als eigenständige Veranstaltung im Rahmen der Smart Country Convention im CityCube Berlin stattfinden. Die Teilnehmer haben dadurch die Möglichkeit, vom 20. bis 22. November an einem Ort gleichzeitig alles zur Digitalisierung des Public Sectors zu erfahren. Mit dem Smart Country Convention-Ticket erhalten Sie kostenlosen Zugang zur Digital Office Conference. Sichern Sie sich hier bis 31. August 2018 Ihr kostenloses #SCCON18-Ticket. Alle Informationen zur Smart Country Convention und demnächst mehr zur Digital Office Conference 2018 gibt es auf https://www.smartcountry.berlin.]]> Wed, 15 Aug 2018 13:13:42 GMT http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=47200 http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=47186 Hiesige Startups halten Deutschland für die beste Wahl Wer Deutschland als Standort für sein Startup gewählt hat, bereut dies in den allermeisten Fällen nicht. 6 von 10 Gründern (61 Prozent) sagen, dass sie erneut in Deutschland gründen würden, wenn sie wieder vor der Entscheidung stünden. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 300 deutschen Startups. Allein die USA üben noch eine gewisse Anziehungskraft auf hiesige Startups aus: Immerhin gut jeder Fünfte (21 Prozent) würde sich für einen Neustart jenseits des Atlantiks entscheiden. Damit liegt der Anteil etwas über dem Ergebnis aus dem Vorjahr. Damals hatten kurz nach der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten gerade einmal 15 Prozent eine Gründung in den USA vorgezogen. Unter US-Präsident Barack Obama hatte der Wert 2016 noch bei 32 Prozent gelegen, nur 44 Prozent hätten sich damals wieder für Deutschland entschieden. Andere Länder wie Estland, die Schweiz oder Israel werden als bevorzugte Startup-Standorte nur vereinzelt genannt. "Deutschland entwickelt sich nach und nach zu einer Startup-Nation und bietet der Mehrheit der Gründer eine gute Ausgangsbasis, um ihre Geschäftsidee voranzubringen. Um Deutschland noch attraktiver für Gründer zu machen, muss die Bundesregierung bei der Digitalisierung rasch konkrete Ziele und Maßnahmen benennen, die über reine Absichtserklärungen im Koalitionsvertrag hinausgehen", sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. "Das Beispiel der USA, die durch die politischen Entwicklungen für Gründer deutlich weniger attraktiv geworden sind, zeigt, wie wichtig stabile politische Rahmenbedingungen für Startups sind. Werte wie Verlässlichkeit und Stabilität haben den Wirtschaftsstandort Deutschland groß gemacht. Sie müssen wir erhalten und sie mit einem Mehr an politischer Dynamik und Agilität ergänzen." Wer rückblickend lieber außerhalb von Deutschland gründen würde, nennt dafür am häufigsten bessere Finanzierungsbedingungen im Ausland (68 Prozent), weniger Bürokratie (63 Prozent) und weniger Regulierung (61 Prozent). Mit deutlichem Abstand folgen Gründe wie besserer Austausch mit anderen Startups (39 Prozent), besserer Zugang zu Personal (33 Prozent), größerer Binnenmarkt (32 Prozent), Nähe zu potenziellen Kunden (28 Prozent) und Nähe zu exzellenten Wissenschaftseinrichtungen (23 Prozent). In 16 Prozent der Fälle spielen zudem persönliche Gründe eine Rolle. "Wenn wir verhindern wollen, dass die Ideen für Startups hierzulande erdacht, aber anderswo umgesetzt werden, dann müssen die Anliegen der jungen Tech-Unternehmen ernst nehmen. Wir müssen die Finanzierungsbedingungen international wettbewerbsfähig gestalten und den bürokratischen Aufwand für Startups massiv reduzieren", so Berg. "Wer innovative Geschäftsmodelle etwa im Bereich des Gesundheitswesens oder in der Finanzbranche entwickeln will oder auf Datenanalysen im Bereich der Künstlichen Intelligenz angewiesen ist, der braucht mehr regulatorische Freiräume."]]> Mon, 13 Aug 2018 15:12:47 GMT http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=47186 http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=47185 Sharp: Peter Suter verstärkt Führungsebene Mit Peter Suter hat Sharp Electronics (Schweiz) AG seit dem 1. August einen neuen Chief Operating Officer (COO). Suter übernimmt die operative Verantwortung für alle Geschäftsbereiche von Sharp in der Schweiz und berichtet an Alexander Hermann, President Information Systems Europe und CEO Sharp Electronics (Schweiz) AG. Seit der Übernahme der Fritz Schumacher AG im vergangenen Jahr beschäftigt Sharp in der Schweiz rund 150 Mitarbeiter. Im Zuge des Wachstums hat das Unternehmen die Stelle des COO neu geschaffen, um die bestehenden Entwicklungsziele weiter voranzutreiben. Für die kommenden Jahre sollen das bestehende Dienstleistungsangebot und das landesweite Service- und Vertriebsnetz konsequent ausgebaut werden. "In den letzten Jahren hat Sharp europaweit eine sehr positive Geschäftsentwicklung erreicht", betont Alexander Herman. "Insbesondere in der Schweiz haben wir uns ehrgeizige Wachstumsziele gesetzt und konnten mithilfe der Schumacher AG neue Kompetenzfelder erschließen, die unser bisheriges Produkt- und Dienstleistungssortiment optimal ergänzen. Um hier einen konsequenten Fokus zu gewährleisten, haben wir die neue Führungsposition des COO geschaffen und mit Peter Suter besetzt. Mit seiner Erfahrung wird er unser nachhaltiges Wachstum sowohl auf qualitativer als auch auf quantitativer Ebene entscheidend vorantreiben." Peter Suter bringt über 30 Jahre Erfahrung aus internationalen Führungspositionen im Bereich Distribution, Marketing, Logistik und IT mit. Insbesondere bei der Neupositionierung von Unternehmen unterschiedlichster Branchen sowie bei der Erschließung neuer Märkte blickt er auf zahlreiche Erfolge zurück. Aus seiner Zeit als Geschäftsführer bei Distributoren wie Cellpack/Celltec und René Faigle AG verfügt Suter über weitreichende Expertise im Bereich Printing und Business Solutions, die er nun bei Sharp gewinnbringend einsetzen will: "Sharp bewegt sich in einem spannenden industriellen Umfeld, die Bürolösungsbranche befindet sich im Umbruch", so Peter Suter. "Innerhalb dieser Dynamik entwickelt Sharp zukunftsweisende Technologien, die die moderne Arbeitswelt prägen. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit einer so erfolgreichen Firma den technologischen Wandel aktiv mitzugestalten." Sharp Electronics (Schweiz) AG ist aktuell mit sieben Standorten in der Schweiz vertreten und bietet flächendeckende Service-Angebote mit qualifiziertem technischem Support. Alexander Hermann bleibt in seiner europäischen und lokalen Doppelfunktion am Standort Rüschlikon /Zürich tätig, wird sich jedoch verstärkt auf den Ausbau des europaweiten Geschäfts von Sharp fokussieren.]]> Mon, 13 Aug 2018 15:05:18 GMT http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=47185 http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=47184 Für Einsteiger und Experten - zwei Tage ECM/DMS intensiv Die nächsten Termine für die zweitägigen Intensivseminare der herstellerunabhängigen Unternehmensberatung Zöller & Partner für Fach- und Führungskräfte zum Thema Archivierung, Dokumenten Management, Enterprise Content Management stehen fest. In Frankfurt/Main, Hamburg und Berlin vermitteln die Experten von Zöller & Partner eine solide Wissensgrundlage und aktuelles Know-how zur Auffrischung. "DMS-/ECM-Lösungen sind in vielen Unternehmen und Behörden zum unverzichtbaren Bestandteil ihrer Anwendungslandschaft geworden. Die Projektarbeit erfordert aber ein solides Verständnis, das wir in diesem Seminar vermitteln wollen", erklärt Bernhard Zöller, Geschäftsführer von Zöller & Partner. Die Veranstaltung eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für Experten, die sich über die neuesten Entwicklungen informieren wollen. Der erste Tag beginnt mit Begriffserläuterungen, Marktüberblick und Status zu alten und neuen Anbietern, aktuellen Anforderungen der Anwender an Cloud, Mobile & Offline, Workflow, Compliance und neue Formen der Büroarbeit. Anschließend stehen Erläuterungen von Dokument- und Dateiformaten, ihren Vor- und Nachteilen sowie zu Aufgaben bei der Erfassung analoger und digitaler Dokumente auf der Agenda. Außerdem werden die aktuellen Themen automatische Dokumentenklassifikation und Rechnungseingangsverarbeitungen erklärt. Der erste Tag schließt ab mit einer umfassenden Darstellung der funktionalen Unterschiede von DMS-Lösungen, ihrer Abgrenzung zu Collaboration-Plattformen wie MS-Sharepoint und einer Erläuterung zu den verschiedenen Facetten der E-Mail-Archivierung im ECM-Kontext. Schwerpunkte am zweiten Tag sind Workflow-Varianten für Umlauf-, Freigabe- und Vorgangs-Workflow, die Integration mit Fachanwendungen und ECM-relevante SAP-Komponenten. Danach vermitteln die Experten steuerliche und andere rechtliche Anforderungen zur ordnungsgemäßen Aufbewahrung und Archivierung. Sie geben praktische Tipps zur Erstellung einer Verfahrensdokumentation, bezüglich der Vorgehensweise bei der Erarbeitung einer ECM-Lösungskonzeption, Empfehlungen zur Anbieter- und Systemauswahl sowie Ratschläge zur Ermittlung quantifizierbarer und qualifizierbarer Nutzenaspekte. Das Seminar findet an folgenden Terminen statt: • 25./26. September 2018, Marriott Hotel, Frankfurt am Main • 10./11. Oktober 2018, Renaissance Hamburg Hotel, Hamburg • 14./15. November 2018, Marriott Hotel, Berlin • 04./05. Dezember 2018, Marriott Hotel, Frankfurt am Main Die Teilnehmergebühr beträgt 1.200 Euro je Teilnehmer zzgl. Umsatzsteuer. Im Preis enthalten ist eine umfangreiche Seminar-Dokumentation. Sie beinhaltet die aktuellen Zöller-&-Partner-Marktübersichten "Dokumenten Management Systeme 2018" mit mehr als 62 Systemen und "Eingangsrechnungsverarbeitung" mit 34 Lösungen, die Zöller-&-Partner-Whitepaper "Enterprise Content Management" und "Verfahrensdokumentation", zahlreiche Checklisten sowie Projektwerkzeuge. Anmeldungen sind ab sofort unter folgendem Link möglich: https://www.zoeller.de/seminare-events/anmeldung-zum-seminar/]]> Mon, 13 Aug 2018 15:00:29 GMT http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=47184 http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=47157 Also übernimmt Vertriebsgeschäft von HP in Osteuropa Der IT-Distributor Also wird seine Aktivitäten im osteuropäischen Raum verstärken. Mit Wirkung zum 1. November 2018 übernimmt Also dazu das Vertriebs- und Servicegeschäft von Hewlett Packard Enterprise (HPE) in der Ukraine, in Weissrussland sowie in Litauen. Das hat das Unternehmen am heutigen Montag in einer Medienmitteilung verkündet. Damit setze Also seine firmeneigene Strategie weiter um. Im Zuge der Vereinbarung mit HP, so die Aussage, wird Also separate Gesellschaften in der Ukraine, in Weissrussland und in Litauen einrichten. Diese werden unabhängig HPE-Angebote und damit verbundene Services vertreiben.]]> Mon, 06 Aug 2018 11:05:16 GMT http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=47157 http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=47153 HP übernimmt britischen MPS-Anbieter Apogee HP Inc. hat heute bekannt gegeben, dass man die Apogee Corporation Ltd. mit Sitz in Großbritannien übernimmt. Die Akquisition des nach eigenen Angaben europaweit größten Anbieters für Managed Print Services sowie Dokument- und Prozess-Technologie ist ein klares Bekenntnis des US-Konzerns zur Bedeutung des Channels. HP will mit diesem Schritt seine Position im A3-Kopierer-Markt stärken und sein Managed Print Service-Angebot weiter ausbauen. Apogee wurde bei Vertragsabschluss mit 380 Mio. britischen Pfund bewertet. "Die Entscheidung zur Übernahme von Apogee ist nach der Übernahme der Druckersparte von Samsung ein weiterer konsequenter Schritt zum Ausbau unserer Position im strategisch wichtigen Kopierermarkt," unterstreicht Jan Riecher, Geschäftsführer der HP Deutschland GmbH. "Wir setzen in Deutschland weiterhin auf die enge Zusammenarbeit mit dem Channel. Gemeinsam mit den mittlerweile knapp hundert A3-Premier-Partnern haben wir in weniger als eineinhalb Jahren erfolgreich unseren Anteil am A3-Drucker- und Kopierermarkt in Deutschland auf knapp zehn Prozent verdreifacht. Die Apogee Corporation bleibt als unabhängiges Unternehmen bestehen. Auch nach Abschluss der Übernahme greift Apogee auf die gleichen Partner-Programme und Konditionen zu, wie jeder Premier Partner." Die Übernahme ist vorbehaltlich der Freigabe durch die Wettbewerbsbehörden und soll bis zum Ende des Kalenderjahres 2018 abgeschlossen sein.]]> Fri, 03 Aug 2018 12:50:25 GMT http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=47153 http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=46978 Kyocera übernimmt Alos Der japanische Konzern setzt die Transformation Richtung Dokumentenmanagement konsequent fort und erweitert sein Leistungsangebot mit der Übernahme der Alos GmbH um einen ausgewiesenen Spezialisten im Bereich Information Management. Das Unternehmen soll eigenständig weitergeführt werden. Alos ist einer der führenden Systemanbieter von Capture und Enterprise Content Management Lösungen (ECM) im deutschsprachigen Raum. 85 Mitarbeiter in Deutschland und der Schweiz betreuen mehrere tausend Kunden mit teils weltweiten Installationen. Zu den Kernkompetenzen zählen unter anderem die Realisierung intelligenter Datenerfassungslösungen mit vollautomatisierten Workflows und ECM inklusive gesetzeskonformer Archivierung. Alos rundet im Verbund mit der ebenfalls zur Kyocera-Gruppe gehörenden AKI GmbH das Portfolio Richtung ECM ab: von Capturing über Business Process Management bis zum hochverfügbaren, sicheren Druck positioniert sich Kyocera mit diesem Schritt als Komplettlösungsanbieter und baut seine Marktposition weiter aus. Von der Investition erhofft sich Kyocera Synergien, aber auch einen breiteren Kundenzugang. Dazu sagt der deutsche Geschäftsführer Dietmar Nick: "Wir bieten zukünftig zugeschnittene Angebote aus Beratung, Software, Hardware und Services, um die Geschäftsprozesse der Kunden effizient zu gestalten - und das aus einer Hand. Wirtschaftliche, kundenorientierte Lösungen zu entwickeln, gehört zum Leitbild beider Unternehmen. Unserer Philosophie folgend agiert Alos weiter eigenständig und ergänzt unser Leistungsangebot perfekt." Friedhelm Schnittker, Vice President Alos GmbH: "Wir sind davon überzeugt, dass der Zusammenschluss unseren Kunden, Partnern und Mitarbeitern zu Gute kommt. Die umfassende Kyocera-Produktpalette, gepaart mit Scanlösungen von Alos und orchestriert durch das Output-Management der AKI bieten ein großes Potenzial. Wir freuen uns, gemeinsam daran zu arbeiten, diese Chance zum Vorteil aller Beteiligten zu nutzen."]]> Fri, 06 Jul 2018 07:21:47 GMT http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=46978 http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=46891 Ricoh Deutschland erweitert Management-Team Ricoh Deutschland verstärkt sein Management-Team und holt Helene Vincke als neuen Director Human Resources in die Geschäftsleitung. In dieser Funktion verantwortet sie den gesamten Personalbereich des Technologieunternehmens in Deutschland und berichtet an CEO Niculae Cantuniar. Zusätzlich wird Ingo Wittrock als Director Marketing in die Geschäftsleitung von Ricoh Deutschland berufen. Helene Vincke neuer Director Human Resources Die 45-jährige Belgierin ist Juristin und verfügt über langjährige internationale Erfahrung in diversen Führungspositionen im Personalbereich großer Unternehmen und Matrixorganisationen, unter anderem in der Konsumgüter-, Handels-, Automobil- und Technologiebranche. 2016 kam Helene Vincke zu Ricoh Europe, wo sie zuletzt als Senior HR Business Partner für das Personalmanagement der Sales & Marketing Division, Ricoh Global Services und die Geschäftsbereiche IT Services und Communication Services sowie als Head of HR für das Personalwesen bei Ricoh Niederlande verantwortlich war. "Unsere Wachstumsziele sind sehr ambitioniert. Für unser großes Ziel, auch weiterhin ein führender Technologiepartner für den digitalen Wandel des Arbeitsplatzes und der gesamten Industrie zu sein, spielt der gesamte Bereich Human Resources eine strategisch herausragende Rolle. Denn unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen hierbei ganz klar im Mittelpunkt des Geschehens. Ihr Wissen, ihre Kompetenz und ihre Leidenschaft für den Kunden sind das wichtigste Kapital unseres Unternehmens und der Schlüssel zu unserem Erfolg", erklärt Niculae Cantuniar, CEO Ricoh Deutschland. "Mit Helene Vincke haben wir eine erfahrene und leidenschaftliche Führungspersönlichkeit mit großer Expertise für uns gewonnen, die für unser Unternehmen genau in diesem Bereich neue Impulse setzen wird." Ingo Wittrock neuer Director Marketing Ingo Wittrock wird darüber hinaus als Director Marketing in die Geschäftsleitung von Ricoh Deutschland berufen. Der 39-jährige ist seit 2006 bei Ricoh Deutschland und war seitdem in verschiedenen Führungspositionen im Marketing tätig, in den letzten drei Jahren als Head of Marketing. In seiner neuen Position übernimmt er die Gesamtverantwortung für das strategische Marketing innerhalb der Geschäftsleitung des Technologieunternehmens und berichtet an CEO Niculae Cantuniar. "Die Berufung von Ingo Wittrock als Director Marketing in die Geschäftsleitung von Ricoh Deutschland ist ein konsequenter Schritt in unserer strategischen Ausrichtung hin zu einem Technologiepartner für die Digitalisierung des Arbeitsplatzes. Damit tragen wir der essentiellen Bedeutung unserer gesamten Marketingaktivitäten und der Vertriebsunterstützung Rechnung, die nun unter seiner Führung noch weiter ausgebaut und intensiviert werden", sagt Niculae Cantuniar. "Ziel ist es, den Kundenfokus innerhalb unserer gesamten Marktaktivitäten noch weiter zu schärfen und unseren Kunden einen noch größeren Nutzen und Mehrwert zu bieten."]]> Fri, 22 Jun 2018 14:29:23 GMT http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=46891 http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=46890 Vier von zehn Unternehmen nutzen IoT-Plattformen IoT-Plattformen sind für die Industrie 4.0 von zentraler Bedeutung. Sie ermöglichen die Vernetzung und Interaktion verschiedenster Maschinen, Geräte und Anwendungen im Internet der Dinge. IoT-Plattformen sind damit technischer und betriebswirtschaftlicher Basis fast jeden datenbasierten Geschäftsmodells. 43 Prozent der deutschen Industrieunternehmen nutzen deshalb bereits heute eine IoT-Plattform. Das ergibt eine repräsentative Befragung von 553 Industrieunternehmen ab 100 Mitarbeitern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Demnach setzen 27 Prozent auf die IoT-Plattform eines externen Providers, kurz: Plattform as a Service - PaaS, 16 Prozent nutzen eine selbst programmierte IoT-Plattform. Weitere 18 Prozent der Unternehmen planen den Einsatz einer IoT-Plattform, in etwa ebenso viele (19 Prozent) diskutieren darüber. Für lediglich 19 Prozent der Unternehmen sind IoT-Plattformen aktuell und aus heutiger Perspektive auch künftig kein Thema. "Alle Industrieunternehmen werden früher oder später erkennen, dass IoT-Plattformen von strategischer Bedeutung für ihre zukünftigen Geschäftsmodelle sind. Unternehmen, die frühzeitig auf eine IoT-Plattform setzen und damit Erfahrungen sammeln, können sich einen wichtigen Wettbewerbsvorteil sichern", sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. Wenn IoT-Plattformen für ein Unternehmen kein Thema sind, liegt der Grund meist in Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit und -integrität (58 Prozent). Die Unternehmen fürchten, dass jemand ihre Daten über die Plattform stehlen beziehungsweise unbemerkt verändern kann. Vier von zehn Nicht-Nutzern von IoT-Plattformen (39 Prozent) geben an, dass ihnen die Kosten zu hoch sind. Auch fehlende personelle Ressourcen (25 Prozent) oder fehlendes Know-how (15 Prozent) sind häufig genannte Gründe. Dabei werden Nutzen und Wert einer IoT-Plattform von fast allen Nicht-Nutzern erkannt (95 Prozent). Auch Anwendungsfälle für IoT-Plattformen gibt es in so gut wie jedem Unternehmen (97 Prozent), in dem IoT-Plattformen auch künftig kein Thema sind. "In Bezug auf Datensicherheit und Datenintegrität teilen insbesondere kleinere Unternehmen noch viele Vorbehalte, die in den Anfängen der Industrie 4.0 auch viele große Hersteller hatten. Ein Erfahrungsaustausch zwischen kleineren und größeren Unternehmen, zum Beispiel zu Best Practices, kann helfen, Vorbehalte abzubauen und Vertrauen zu schaffen", sagt Berg. Befragt man Unternehmen, weshalb sie ihre IoT-Plattform selbst entwickelt haben, verweisen vier von zehn (41 Prozent) vor allem auf die Möglichkeit, so ein eigenes Ökosystem mit entsprechenden Geschäftsbeziehungen aufbauen zu können. Beinahe ebenso viele (40 Prozent) haben Sorge, Wertschöpfung zu verlieren, wenn sie externe Provider beauftragen, ihnen eine Plattform zur Verfügung zu stellen. Bedenken hinsichtlich Datensicherheit und -hoheit spielen für jedes dritte selbstentwickelnde Unternehmen (34 Prozent) eine Rolle. 22 Prozent beklagen zu hohe Kosten für extern eingekaufte Plattformen, 19 Prozent wollen Abhängigkeiten vermeiden und 17 Prozent fehlt grundsätzlich das Vertrauen in die Dienstleister. Jedes siebte Unternehmen (15 Prozent) spricht außerdem von einem unübersichtlichen Angebotsmarkt.]]> Fri, 22 Jun 2018 14:22:35 GMT http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=46890 http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=46889 Personalveränderungen bei Kyocera Der digitale Wandel wird auch bei Kyocera Document Solutions vorangetrieben. Mit dem Start ins neue Geschäftsjahr hat sich der Dokumentenmanagement-Anbieter neu aufgestellt und damit verbunden einige personelle Änderungen vollzogen. Neu an Bord ist Marion Krämer. Als Direktorin Finance & General Operations verantwortet sie die Bereiche Buchhaltung, Controlling, Business Process Management, Rechtsabteilung, Verwaltung und Marketing. Mit langjähriger Erfahrung in Führungspositionen in der ITK-Branche und im Textildruck wird sie sich vor allem als "People Manager" einbringen, um bereichsübergreifende interne Dienstleistungen zu ermöglichen. Die Vertriebs-Einheit um Direktor Stephen Schienbein verstärkt sich ebenfalls: Roswitha Eytzinger steht an der Spitze des Inhouse Sales-Teams. Der ausgewiesene Vertriebsprofi verantwortet die Bereiche Vertriebsinnendienst, Business Operations und Data Center und berichtet direkt an die Vertriebsleitung. Unter Leitung von Thomas Kandt, einem Eigengewächs aus dem Solutions-Consulting-Bereich, wurde eine vierte Vertriebsregion geschaffen, um eine engere Führung und intensivere Teamarbeit zu ermöglichen. Kyocera-Partner in der Region profitieren von mehr Nähe und engerem Austausch. Synergien werden zudem mit der österreichischen Schwestergesellschaft (KDAT) genutzt, indem auf gemeinsame Reporting- und Steuerungs-Tools zugegriffen wird. Ziel ist es, Prozesse anzugleichen, um den Wissenstransfer vor allem im Projekt- und Großhandelsgeschäft zu optimieren. Das gesamte Distributionsgeschäft wird zukünftig zentral gesteuert und kontrolliert. Bernd Rischer, Senior Channel Vertriebsleiter, und Axel Hirsch, Vertriebsleiter Distribution der deutschen Landesgesellschaft, stehen als Interims-Manager auch vor Ort unterstützend zur Verfügung. Um der zunehmenden Bedeutung von Dienstleistungen in Zeiten des digitalen Wandels Rechnung zu tragen, wurde der Service Support unter der bisherigen Leitung von Heinz Sattler in zwei eigenständige Abteilungen aufgeteilt. Abdellah Hulich verantwortet als Abteilungsleiter Business Support den Service Außendienst und steht mit seinem Team als Berater und Dienstleister für alle Servicethemen zur Verfügung. Erik Kaffiné hat als Abteilungsleiter Technical Support die Gesamtverantwortung für den technischen After Sales Support. Er treibt den kontinuierlichen Ausbau der Supporttiefe und -kompetenz über das gesamte Kyocera Portfolio weiter voran, gleiches gilt für die Weiterentwicklung der Supportprozesse. Beide Kollegen verfügen über langjährige Branchenerfahrung. Das Branchenurgestein Heinz Sattler bleibt der Firma, den Kollegen und den Kyocera-Partnern mit seinem wertvollen Erfahrungsschatz als Partnermanager CSSD erhalten. ]]> Fri, 22 Jun 2018 14:16:40 GMT http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=46889 http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=46837 Virtuelle Arbeit verlangt reelle Arbeitsplätze Space Matters: Shaping the workplace to get the right work done (Der Ort spielt eine Rolle: Den Arbeitsplatz so gestalten, dass die Arbeit richtig gemacht werden kann) unterstreicht, dass Investitionen in effiziente und effektive Arbeitsplätze heutzutage unerlässlich sind, um Unternehmensziele zu erreichen. Europäische Unternehmen sind bestrebt, ihre Arbeitsräumlichkeiten neu zu gestalten, um Abläufe zu verbessern und den zunehmend digitalen Tools und Technologien Rechnung zu tragen. Die Studie zeigt, dass das Arbeitsumfeld zunehmend als ein Weg gesehen wird, den Fokus der Mitarbeiter auf die Arbeit zu lenken, die wirklich wichtig ist. Euan Davis, European Lead des Center for the Future of Work von Cognizant und Mitautor des Berichts, empfiehlt Führungskräften bei der Neugestaltung von zukunftsfähigen Arbeitsplätzen folgende Gesichtspunkte zu beachten: Arbeitsplätze nicht zu Spielflächen machen: Spielbereiche einzurichten oder Bürowände mit Schultafeln zu versehen, mag verlockend klingen, könnte jedoch viele Mitarbeiter befremden. Unternehmen müssen den Schwerpunkt vordringlich auf eine optimierte Basisausstattung wie zuverlässige WLAN-Netze und funktionierende Geräte legen. Fokus auf strukturelle Veränderungen zur Verbesserung der Teamarbeit: Unternehmen sollten Räume schaffen, die zu menschlicher Interaktion beitragen und die Produktivität steigern. Hierzu zählen Räumlichkeiten, die mit Tools und Technologien wie 4K-Bildschirmen, 3D-Druckern und interaktiven Whiteboards ausgestattet sind. Arbeitsbereiche für Kompetenz-Cluster einrichten: Unternehmen sollten Räumlichkeiten schaffen, in denen kleinere, mehrschichtige Teams - aus Vertrieb, Marketing, Service, Produktentwicklung, Produktion und Technologieentwicklung - zusammenkommen können, um sich gemeinsam einzelnen Kundensegmenten oder den Erfordernissen eines einzelnen Aufgabenbereichs zu widmen. Kontinuierliche Abstimmung von Innovation und Standort: Unternehmen sollten überlegen, Mitarbeiter zeitweise in Coworking Spaces arbeiten zu lassen, damit sie sich mit Personen austauschen können, die ähnliche Arbeitsweisen und Ziele verfolgen. Zumal diese neuen Talentzentren oft aktuellste digitale Technologien und Kompetenzen anwenden, mit denen Innovationen beschleunigt und einem Geschäfts- oder Betriebsmodell entscheidende Impulse gegeben werden können. Optische Hinweise einsetzen, um starke Kultursignale zu vermitteln: Arbeitsplätze sollten Gelegenheit zum visuellen und narrativen Austausch sowie Raum für Energie und Kreativität bieten - Mitarbeiter sollten sich in ihrer Umgebung motiviert fühlen, wobei visuelle Reize hier eine große Rolle spielen. Beispielsweise strahlen die Arbeitsplätze bei Google durch beschreibbare Wände eine Start-up-Mentalität aus. "Die Workflows verändern sich und damit auch die Räumlichkeiten, in denen Arbeit stattfindet. Die großen Tech-Player wissen das bereits: Eine clevere Raumgestaltung fördert Innovation und Kreativität. In Zukunft wird sich dieser Trend noch verstärken", erklärt Davis. "Künftige, intelligente Arbeitsumgebungen werden das persönliche Arbeitsumfeld überwachen und auf Stimmungen, Wünsche und Bedürfnisse der Arbeitenden reagieren. Auch wenn die meisten von uns nicht über das Immobilienbudget von Apple oder Google verfügen, so können wir doch einen strategischen Ansatz zur Planung von Räumen wählen, in denen Mitarbeiter zunehmend produktiv arbeiten und Innovationen vorantreiben. Richtig konzipierte und gestaltete Arbeitsplätze können wegweisende Produktivitäts- und Innovationsreize setzen, die von jedem Unternehmen, das im digitalen Zeitalter erfolgreich sein will, benötigt werden." www.cognizant.com]]> Tue, 12 Jun 2018 17:27:29 GMT http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=46837