BIT-News ONLINE -Nachrichten http://www.bit-news.de BIT - Magazin für Geschäftsprozesse und Output-Management de Fri, 24 Mar 2017 15:07:21 GMT http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=43693 Die "alte" CeBIT endet mit positivem Fazit Nach fünf Tagen ist heute in Hannover die CeBIT 2017 zu Ende gegangen. Die Veranstaltung bot in diesem Jahr so viel Digitalisierung zum Anfassen wie noch nie. Unter dem Topthema "d!conomy - no limits" hatten mehr als 3.000 Aussteller aus 70 Nationen ihre technologischen Innovationen für die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft präsentiert. Ein besonderer Fokus lag auf dem Partnerland Japan, das die CeBIT 2017 von der ersten Minute an prägte - und auf der Nachricht, dass die CeBIT von 2018 an im Juni Europas führende Eventplattform für Digitalisierung stattfindet. "Digitalisierung zum Anfassen, ein Partnerland der Innovation und ein inhaltliches Programm der Spitzenklasse - die CeBIT 2017 geht rundweg erfolgreich zu Ende. Diese starke CeBIT 2017 im Rücken gibt uns den Schwung für die neue CeBIT im Juni 2018", sagte Oliver Frese, Vorstand der Deutschen Messe AG, heute in Hannover. "Die Welcome Night mit dem japanischen Premierminister Shinzo Abe und Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem Messegelände war ein beeindruckender Startschuss. Diese vibrierende Stimmung hat sich in den nächsten Tagen in den Messehallen fortgesetzt", sagte Frese. Insbesondere der Auftritt des Partnerlandes Japan habe die mehr als 200.000 Besucher beeindruckt. Japan hatte sich mit 120 Unternehmen in zwei Messehallen auf einer beeindruckenden Ausstellungsfläche präsentiert - so groß wie kein Partnerland zuvor. "Japan hat gezeigt, dass es sich auf dem richtigen Weg in das digitale Zeitalter befindet", sagte Frese. Das umfassende japanische Digitalisierungsprogramm "Society 5.0" habe einen breiten Ansatz für die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft gezeigt. "Dieser umfassende Ansatz, alle Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft in die Diskussion einzubinden, ist bei den vielen Besuchern auf großes Interesse gestoßen", sagte Frese. "Das Partnerland hat damit einen wichtigen Impuls für die neue CeBIT gegeben. Das umfassende Verständnis von Digitalisierung wird im Zusammenspiel von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft eine der Kernzielsetzung der neuen CeBIT werden." Alles wird neu Die Deutsche Messe hatte am Mittwoch eine komplett neue CeBIT präsentiert. Im kommenden Jahr wird die CeBIT vom 11. bis 15. Juni ausgerichtet. In dem Hallenareal, um den d!campus, rund um das welbekannte Expo-Holzdach, finden die drei zukünftigen Elemente der CeBIT statt. d!conomy als Leadmaschine vereint Zielgruppen und Angebote zu den Themen der Digitalisierung von Unternehmen und öffentlichen Auftraggebern. Disruptive Technologien, Forschung und Startups zeigen ihre Visionen im New-Tech-Festival unter der Marke d!tec. Das inhaltliche Programm in Konferenzen, Workshops und Keynotes wird unter dem Namen d!talk den Raum für Diskussion und Wissensvermittlung auf der gesamten Event-Plattform bieten. Frese berichtete von einer großen Aufbruchstimmung und durchweg positiven Reaktionen auf die neue CeBIT im kommenden Jahr. "Die neue CeBIT setzt kreative Energie und Vorfreude bei allen Beteiligten frei. Im Minutentakt sprudeln bei unseren Partnern die Ideen für ihre künftigen Beteiligungen. Zusammen mit den Ausstellern werden wir die große Chance nutzen, mit der neuen CeBIT ein Festival der Innovation zu feiern und Digitalisierung noch erlebbarer zu vermitteln."]]> Fri, 24 Mar 2017 14:45:25 GMT http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=43693 http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=43692 Docuware setzt positive Entwicklung fort Im zehnten Jahr in Folge konnte die Docuware Gruppe in 2016 ihre Umsätze steigern. Vor allen in Europa wurde mit einem Plus von 18,1 Prozent ein starkes Wachstum erzielt. Sehr positiv entwickelte sich auch das Cloud-Geschäft des ECM-Spezialisten: Ende 2016 arbeiteten insgesamt knapp 20.000 Anwender in 555 Unternehmen mit Docuware Cloud. Docuware knüpft an die Erfolge der letzten Jahre an und erreichte in 2016 ein Ergebnis, das mit 37,14 Mio. Euro zum zweiten Mal weit über 30 Mio. Euro lag. Als zweitgrößter Absatzmarkt nach Amerika konnte Deutschland die Umsätze um 16,2 Prozent steigern und die Gebiete, die unter dem Begriff Rest of World zusammengefasst werden, lagen mit einem Umsatzwachstum von 12,3 Prozent deutlich über dem Durchschnitt der Docuware Gruppe. Die erfolgreichste Vertriebstochter in 2016 war mit einem Umsatzwachstum von 47,2 Prozent die DocuWare SARL in Frankreich, gefolgt von der spanischen Tochtergesellschaft Docu-Ware S.L. mit einem Plus von 31,9 Prozent. Bewertet in britischen Pfund stiegen die Umsätze in Großbritannien um 12,7 Prozent. Der von den autorisierten DocuWare-Partnern (ADP) generierte Projektumsatz lag bei rund 170 Millionen Euro. Die Zukunft gehört der Cloud Der DMS-Spezialist setzt auch in Zukunft auf die stark wachsende Cloudsparte. Laut der von KPMG und Bitkom Research veröffentlichten Ergebnisse des "Cloud Monitor 2017" haben zwei von drei Unternehmen in Deutschland im vergangenen Jahr Cloud-Lösungen eingesetzt. Docuware hat diesen Trend rechtzeitig erkannt und entsprechende Lösungen entwickelt. Der Anteil der neuen Kunden mit Cloud-Lösungen betrug im letzten Jahr 29 Prozent. Damit leistet das Cloud-Geschäft einen wesentlichen Beitrag zum Umsatz und die frühzeitigen Investitionen in diese Technologie tragen bereits jetzt zum positiven Ergebnis bei. Die Zahl der Cloud-Kunden ist in 2016 um 131 Prozent gewachsen - insgesamt arbeiteten Ende des Jahres knapp 20.000 Anwender in 555 Unternehmen mit Docuware Cloud; die Zahl der in der Cloud archivierten Dokumente hat sich im Verhältnis zu Ende 2015 fast verdreifacht und liegt bei knapp bei knapp 14 Millionen. Weltweit entschieden sich 1.234 weitere Unternehmen für Docuware. Damit konnten zum sechsten Mal hintereinander über 1.000 Neukunden in einem Jahr gewonnen werden.]]> Fri, 24 Mar 2017 14:37:54 GMT http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=43692 http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=43691 Bitkom: Wunsch nach elektronischen Dokumenten wächst Sieben Ordner trennen die Deutschen noch von einem papierlosen Arbeitszimmer. Denn genau so viele Ordner gefüllt mit Rechnungen, Schriftverkehr oder Steuerunterlagen hat jeder Bundesbürger im Schnitt zu Hause stehen. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben. Doch der Wunsch nach elektronischen Dokumenten wächst: Knapp jeder dritte Internetnutzer (29 Prozent) möchte persönliche Dokumente wie Rechnungen und Verträge am liebsten als E-Mail zugeschickt bekommen. Gegenüber 2013 hat sich der Anteil damit verdoppelt, damals bevorzugten nur 15 Prozent elektronische Dokumente. Ebenfalls gestiegen ist die Zahl derjenigen, die Dokumente, die sie auf Papier erhalten, selbst digitalisieren. Jeder Vierte (25 Prozent) scannt oder fotografiert regelmäßig Papierdokumente, um sie digital zu speichern. 2013 betrug der Anteil erst 15 Prozent. "Mit mobilen Scanner-Apps für das Smartphone können Privatnutzer ihre Dokumente einfach und schnell digitalisieren und auch leistungsfähige Scanner mit Einzelblatteinzug sind längst für Privatnutzer erschwinglich", sagt Jürgen Biffar, Vorstandsvorsitzender des Kompetenzbereichs ECM im Bitkom. "Das Scannen schafft nicht nur mehr Platz im Regal. Die digitale Speicherung von Dokumenten bietet auch den Vorteil, dass Dokumente sicher aufbewahrt, verschlagwortet und intelligent organisiert werden können." Jeder Vierte speichert Dokumente digital Inzwischen verwaltet jeder vierte Bundesbürger (28 Prozent) Dokumente digital. Die große Mehrheit (90 Prozent) von ihnen legt Dokumente dafür auf der Festplatte des PCs oder Laptops ab. Bereits jeder Zweite nutzt Online-Cloudspeicherdienste wie Dropbox, iCloud oder Microsoft OneDrive. Knapp jeder Dritte (30 Prozent) verwendet externe Datenträger wie USB-Sticks, CDs oder eine externe Festplatte. Gleichzeitig geht der Anteil der Bundesbürger, die an der Zettelwirtschaft hängen, zurück. Sieben von zehn Internetnutzern (69 Prozent) bevorzugen weiterhin Dokumente auf Papier, 2013 lag der Anteil noch bei 81 Prozent. Für viele sind Sicherheitsbedenken der Grund. 4 von 10 (44 Prozent) bevorzugen Papierdokumente aus Angst, dass Fremde bei der digitalen Übertragung auf die privaten Dokumente zugreifen könnten. Jeder Fünfte (20 Prozent) befürchtet, dass Dokumente bei der elektronischen Übertragung verloren gehen. Mehr als jeder Vierte (27 Prozent) sorgt sich, dass digitale Dokumente nicht dieselbe rechtliche Gültigkeit besitzen wie Papierdokumente. Biffar: "Digitale Rechnungen und Verträge besitzen in den allermeisten Fällen denselben Stellenwert wie ein Papierbeleg. Unternehmen, aber auch Verwaltungen, Behörden und Ämter müssen hier noch für mehr Aufklärung sorgen - und einheitlich und konsequent auf elektronische Dokumente umstellen." Selbst diejenigen, die ihre Dokumente digitalisieren, setzen häufig zusätzlich auf Papier. Mehr als die Hälfte der Befragten (54 Prozent), die regelmäßig Papierdokumente einscannen oder abfotografieren, bewahrt die Papieroriginale danach sicherheitshalber trotzdem auf. Ein Drittel (35 Prozent) wirft manche Papierdokumente nach dem Scannen weg und hebt die wichtigsten weiterhin auf. Bei lediglich 8 Prozent landen alle Papierdokumente nach dem Einscannen im Altpapier. Beschäftigungsschub in der ECM-Branche Das steigende Interesse von Privatnutzern, aber auch von Unternehmen an Lösungen rund um die Digitalisierung von Dokumenten sorgt auch weiter für gute Geschäfte bei den Anbietern. Nach dem aktuellen ECM-Barometer rechnen acht von zehn Unternehmen (84 Prozent), die Lösungen rund um Enterprise Content Management (ECM) anbieten, in diesem Jahr mit steigenden Umsätzen. 11 Prozent sagen stabile Erlöse voraus und nur 5 Prozent befürchten einen Umsatzrückgang. Damit erreicht der halbjährliche ECM-Branchenindex des Digitalverbands Bitkom einen Wert von 78 Punkten. "Von der Landwirtschaft hin zum Handwerk setzen Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen verstärkt darauf, die Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse voranzutreiben. Entsprechend steigt die Nachfrage nach Software und IT-Beratung, die sie bei dieser Umstellung unterstützen", sagt Biffar. Erfreuliche Folge der optimistischen Geschäftsprognosen ist ein kräftiger Beschäftigungsschub: Acht von zehn ECM-Anbietern (78 Prozent) möchten bis Jahresende zusätzliche Mitarbeiter einstellen - ein Anstieg um fast 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2016: 54 Prozent). 16 Prozent rechnen mit einer gleich bleibenden Beschäftigtenzahl, nur 5 Prozent müssen voraussichtlich Stellen abbauen.]]> Fri, 24 Mar 2017 14:25:44 GMT http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=43691 http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=43690 Kyocera und Deutsche Umwelthilfe: 30 Jahre Partnerschaft Kyocera Document Solutions Deutschland und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) haben auf der CeBIT das 30-jährige Bestehen ihrer Kooperation gefeiert. Dies ist die längste Partnerschaft der Umweltschutzorganisation mit einem Wirtschaftsunternehmen. "Die Kooperation mit Kyocera Document Solutions ist auch für uns etwas Besonderes: So haben wir uns in den vergangenen drei Dekaden nicht nur in unterschiedlichen Umweltschutzprojekten gemeinsam engagieren können, auch der Austausch mit den Verantwortlichen des Unternehmens ist stets konstruktiv und offen gewesen", sagte Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Zusammenarbeit auf der CeBIT 2017. Hier hatten er und Detlef Herb, Manager Umwelt & Gerätesicherheit bei Kyocera Document Solutions Deutschland, im Jahr 1987 den Kooperationsvertrag geschlossen. Damit ist die Partnerschaft zwischen der DUH und dem Dokumentenmanagement-Experten die am längsten bestehende in der Geschichte des Umweltverbands. Deutsche Umwelthilfe: "Partnerschaft auch für uns besonders" "Das Thema Umweltschutz ist seit Unternehmensgründung im Jahr 1959 ein wesentlicher Teil der Kyocera-Philosophie. Unser Ziel war es damals bzw. ist es noch heute, uns aktiv für den Umwelt- bzw. Klimaschutz zu engagieren. Hier haben wir mit der DUH einen optimalen Partner gefunden", erinnert sich Detlef Herb. Einen Schwerpunkt der Zusammenarbeit bildete etwa das gemeinsame Engagement im Rahmen des DUH-Netzwerks "Lebendige Flüsse". Ziel der Initiative ist es, unterschiedliche Maßnahmen zum Fließgewässerschutz in Deutschland zu realisieren. Neben der Aktion "Schulen für Lebendige Flüsse" brachte sich Kyocera regelmäßig in Projekte für den Artenschutz sowie in die Umsetzung von Renaturierungsmaßnahmen ein. Darüber hinaus realisierte man aber auch eigene Projekte: So riefen die beiden Partner etwa im Jahr 2008 den "Kyocera Umweltpreis" ins Leben, der umweltfreundliche Technologien in der Wirtschaft förderte und fünfmal verliehen wurde. Auch das Kyocera Print Green-Programm, in dessen Rahmen der japanische Hersteller seinen Kunden die Möglichkeit bietet, klimaneutral zu drucken, geht auf die Zusammenarbeit zurück. Detlef Herb: "Vor 30 Jahren war das Thema Umweltschutz in der Wirtschaft nicht so präsent, wie dies heute der Fall ist. Wir wollten damals aber bereits eine Vorreiterrolle einnehmen: Hierfür ist nicht nur Kyocera Print Green ein Beleg. So waren wir 1997 auch der erste Hersteller, der für einen Laserdrucker mit dem Blauen Engel ausgezeichnet wurde - heute ein Branchenstandard. Das ist auch ein Verdienst der DUH." Jürgen Resch: "Das Beispiel Kyocera zeigt daher sehr gut, wie Umweltverbände und Wirtschaftsunternehmen nicht nur gemeinsam, sondern auch erfolgreich zusammenarbeiten können. Passend zum Jubiläum ist Kyocera in diesem Jahr für den Deutschen CSR-Preis in der Kategorie ‚Vorbildliche Kooperation mit NGOs/NPOs‘ nominiert."]]> Fri, 24 Mar 2017 13:42:47 GMT http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=43690 http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=43674 Änderungen in der Geschäftsführung der TA Triumph-Adler GmbH Masafumi Yoda verlässt zum Ende des Geschäftsjahres die TA Triumph-Adler GmbH. Nach sechs erfolgreichen Jahren im Unternehmen tritt er am 31. März in den Ruhestand. Seine Aufgaben übernimmt zukünftig Christopher Rheidt. Ein zweiter Geschäftsführer wird aus dem Management der Kyocera Document Solutions Inc. berufen. Yoda war seit April 2011 Geschäftsführer der TA Triumph-Adler GmbH und zuvor mehr als 30 Jahre in verschiedenen leitenden Positionen bei einem weiteren japanischen Elektronikkonzern tätig. Während seiner Zeit bei TA Triumph-Adler hat Yoda die Neuausrichtung des Unternehmens erfolgreich eingeleitet. Auf dieser Grundlage konnte die TA Triumph-Adler GmbH das dritte Mal in Folge im vergangenen Geschäftsjahr ihre Unternehmensumsätze sowie den Gewinn vor Steuern steigern und ein nachhaltiges, profitables Wachstum sicherstellen. Entgegen des Markttrends ist auch die Entwicklung im aktuellen Geschäftsjahr positiv. So kann das Unternehmen das zweite Halbjahr voraussichtlich mit einem Plus von circa fünf Prozent zum Vorjahreszeitraum abschließen. Das bedeutet gleichzeitig ein leichtes Wachstum für das Gesamtjahr. Das Wachstum kommt dabei sowohl aus dem direkten Vertriebskanal unter der Marke TA Triumph-Adler als auch aus dem indirekten Vertriebskanal unter der Marke Utax, insbesondere auf dem deutschen Markt. Die Prognosen für das erste Quartal lassen zudem auf einen vielversprechenden Start ins neue Geschäftsjahr schließen. Yoda hinterlässt damit ein erfolgreiches und für die Zukunft gut aufgestelltes Unternehmen. Die Aufgaben von Masafumi Yoda wird Christopher Rheidt übernehmen. Rheidt, seit 1. April 2016 ebenfalls Geschäftsführer, arbeitet seit 2012 in verschiedenen Management-Positionen bei der TA Triumph-Adler GmbH. Neben der Leitung des operativen Geschäfts in den Bereichen Vertrieb, Service und Marketing, hat er federführend das Restrukturierungsprogramm TA R.evolution vorangetrieben. Dabei wurde die Unternehmensstruktur zentralisiert, der Direktvertrieb neu ausgerichtet sowie Geschäftsstellen zusammengeführt und organisatorisch verschmolzen. Er verfügt über mehr als 26 Jahre Erfahrung in der Branche, insbesondere in den Bereichen Vertrieb und Change Management. "Vor diesem Hintergrund und dem Wachstum der vergangenen Jahre ist es nur logisch und konsequent, die Führung an Christopher Rheidt zu übergeben. Ich habe volles Vertrauen, dass er den eingeschlagenen Weg nicht nur weiterführen, sondern auch strategisch wichtige Themen wie die digitale Transformation vorantreiben wird. Ich wünsche ihm und dem ganzen Team viel Erfolg", so Yoda weiter. Mit der neuen Struktur übergibt das Management in Japan die Verantwortung für das Geschäft der TA Triumph-Adler GmbH das erste Mal wieder an einen lokalen Manager. Neben Rheidt wird es einen zweiten Geschäftsführer aus dem Management der Kyocera Document Solutions Inc. geben. Dieser wird keine operativen Tätigkeiten übernehmen, aber die direkte Kommunikation mit der Muttergesellschaft in Japan sicherstellen. Die Personalie wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Weitere Änderungen im Topmanagement Auch im Top-Management des Mutterkonzerns wird es zum Start des neuen Geschäftsjahres einen Wechsel geben. Zum 1. April 2017 wird Norihiko Ina, bisher Director, Senior General Manager, Corporate Sales Division of Kyocera Document Solutions Inc., auf Takashi Kuki als President folgen. Gleichzeitig wird er damit als neuer Aufsichtsratsvorsitzender der TA Triumph-Adler GmbH eingetragen. Hans J. Andersen, Senior Executive Vice President Admin & Finance, geht zum 31. März ebenfalls in den Ruhestand. Zum 1. April rücken Edmund Lechner und Yasuo Hiruta in die Geschäftsleitung der TA Triumph-Adler GmbH. Beide sind seit vielen Jahren im Unternehmen und haben das Umstrukturierungsprogramm TA R.evolution von Anfang an begleitet und mit geprägt. "Im Namen aller Kollegen danke ich Masafumi Yoda und Hans Andersen für die vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit", kommentiert Christopher Rheidt. "Ich freue mich auf die neue Aufgabe und bedanke mich für das Vertrauen und die Wertschätzung, die mir von den Kollegen vor Ort und auch in Japan entgegengebracht werden. Ich sehe das als Bestätigung des Erfolgs der letzten Jahre, aber auch als Verpflichtung, den eingeschlagenen Weg fortzuführen. Für uns bedeutet das, den Fokus auf das Tagesgeschäft zu legen und gleichzeitig neue Initiativen aufzusetzen, mit denen wir unser dynamisches Marktumfeld erfolgreich mitgestalten können."]]> Thu, 23 Mar 2017 16:23:16 GMT http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=43674 http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=43673 Sharp übernimmt Schumacher Print Solutions Die Sharp Electronics Europe GmbH hat die Übernahme des Schweizer Traditionsunternehmens Schumacher Print Solutions mit Sitz in Zürich bekanntgegeben. Der in der Schweiz aktive Printing-Dienstleister und Business Solutions Händler wurde am 7. Februar 2017 gekauft und agiert nun seither unter dem bisherigen Markenauftritt als eigenständige Tochtergesellschaft der Sharp Electronics Europe GmbH. "Sharp hat sich für die kommenden Jahre ehrgeizige Wachstumsziele gesetzt", erläutert Alexander Hermann, Vice President Information Systems Europe bei Sharp. "Nebst Akquisitionen in ganz Europa wollen wir auch in der Schweiz unsere Präsenz verstärken und waren daher auf der Suche nach einem kompetenten, lokal verankerten Partner. Die Fritz Schumacher AG mit ihrer langjährigen Expertise und ihrem erfahrenen, autorisierten Team an Fachkräften kann uns beim Ausbau unseres bestehenden Dienstleistungsangebotes sowie des Service- und Vertriebsnetzes in der Schweiz optimal unterstützen." Sharp ist bestrebt, Synergien aus der Investition zu nutzen, um den Kunden vor Ort die besten Lösungen beider Unternehmen aus einer Hand zu bieten. Neben dem umfassenden Produkt-Portfolio von Sharp im Bereich Visual Solutions mit interaktiven Whiteboards, Digital Signage-Lösungen und Videokonferenzsystemen stehen der Fritz Schumacher AG künftig auch erweiterte Lösungen und Dienstleistungen im Bereich Drucker- und Dokumenten-management zur Verfügung. Das etablierte Unternehmen wird weiterhin unter dem eigenen Namen sowie mit den langjährigen Ansprechpartnern und Spezialisten agieren. Geschäftsführer Werner Studer freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit: "Verstärkt durch die Ressourcen und Erfahrung von Sharp können wir unsere Kunden künftig mit einer noch kompetitiveren Produkt- und Dienstleistungspalette unterstützen. An den Abläufen selbst ändert sich für die Kunden nichts, und wir sind weiterhin bestrebt, ihnen den bestmöglichen Service anzubieten."]]> Thu, 23 Mar 2017 15:57:46 GMT http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=43673 http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=43664 CeBIT findet ab 2018 im Juni statt Mehr Technologie, mehr Innovationen, mehr Emotionen - und das im Juni: Die CeBIT macht sich nach eigenen Angaben fit für die Generation Y. "Wir werden die CeBIT zu Europas führender Eventplattform und zum Festival für digitale Technologie, digitale Innovation und Geschäftsanbahnung der digitalen Wirtschaft umbauen", sagte Oliver Frese, Vorstand der Deutschen Messe AG, am gestrigen Mittwoch in Hannover. "Wir bringen die CeBIT in den Juni, weil wir im Sommer Technologie noch emotionaler inszenieren und eine coole Campus-Atmosphäre schaffen können." Die nächste CeBIT findet vom 11. bis 15. Juni 2018 in Hannover rund um das Holzdach auf dem Messegelände in Hannover statt. Das Freigelände in der Mitte wird zum großen Digital-Campus. "Gemeinsam mit der digitalen Wirtschaft bauen wir die CeBIT von Grund auf um ", sagte Frese. "Die neue CeBIT macht mehr Spaß, sie überrascht, ist mutig, öffnet Horizonte und provoziert auch so manches Mal. Sie ist Leadmaschine für die teilnehmenden Unternehmen, bringt Gewinn und Mehrwert für alle Teilnehmer. Sie setzt stark auf Emotionen und macht sich somit fit für die Generation Y, die bereits mit Selbstbewusstsein und neuen Ideen in die Wirtschaft drängt." Spürbare Veränderung Die digitale Wirtschaft ist Treiber der digitalen Transformation in allen Wirtschaftszweigen. Mit dem Megatrend der Digitalisierung und der immer schnelleren Disruption ändern sich auch die Anforderungen der Branche an ihre zentrale Eventplattform. "Deshalb wird sich auch die CeBIT jetzt spürbar verändern", sagte Frese. Das Herz der neuen CeBIT wird das Freigelände am Expo-Holzdach auf dem Messegelände sein. "Dort werden wir den zentralen d!campus einrichten. Er wird Ort der Begegnung, für Showcases und Open-Air-Inszenierung, Austausch und Party." Rund um den d!campus finden in den Hallen die drei zukünftigen Elemente der CeBIT statt. d!conomy vereint Zielgruppen und Angebote zu allen Themen der Digitalisierung von Unternehmen und öffentlichen Auftraggebern. Disruptive Technologien, Forschung und Startups zeigen ihre Visionen im New-Tech-Festival unter der Marke d!tec. Das inhaltliche Programm in Konferenzen, Workshops und Keynotes wird unter dem Namen d!talk den Raum für Diskussion und Wissensvermittlung auf der gesamten Event-Plattform bieten. Der erste Tag der fünftägigen Veranstaltung vom 11. bis 15. Juni 2018 legt den Fokus auf die Diskussion zwischen den Topentscheidern der Digitalindustrie und der Politik, ist für die Medien reserviert und endet mit der Welcome Night. An den Tagen Dienstag bis Donnerstag stehen die professionellen Besucher bei d!conomy, d!tec und d!talk im Mittelpunkt. Mit einem großen Event-Highlight am 14. Juni wird die Brücke zu einem allgemeinen Publikumstag geschlagen, für den Teile der neuen CeBIT und der d!campus geöffnet werden. Zusammen mit im Messeausschuss der CeBIT vertretenen Unternehmen der Digitalindustrie war das Konzept in den vergangenen Monaten entwickelt und ausführlich diskutiert worden. Das neue Konzept stößt auf breite Zustimmung.]]> Thu, 23 Mar 2017 08:38:31 GMT http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=43664 http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=43663 Digitalisierung sorgt für mehr Wohlstand und Wachstum Neue Kunden, steigende Umsätze, wachsender Wohlstand: Sowohl die Wirtschaft als auch die Verbraucher sehen aktuell deutlich mehr Chancen als Risiken durch die digitale Transformation. Die Mehrheit der Bürger erwartet, dass der Wohlstand in Deutschland durch die Digitalisierung zunehmen wird. 56 Prozent gehen von einem Wachstum aus, nur 33 Prozent rechnen mit einem abnehmenden Wohlstand. Gleichzeitig sagen fast zwei Drittel der Deutschen ab 14 Jahre (63 Prozent), dass die Digitalisierung für die deutsche Wirtschaft eine Chance ist, 33 Prozent sehen sie als Gefahr. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.010 Bundesbürgern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, die heute auf der CeBIT in Hannover vorgestellt wurde. "In den vergangenen Monaten wurde viel über echte oder vermeintliche Schattenseiten der Digitalisierung diskutiert - von intelligenten Robotern, die uns die Arbeit wegnehmen, bis zu Fake News, die die Demokratie gefährden. Die Bundesbürger lassen sich davon offenbar nicht verrückt machen und sind mit Blick auf die Digitalisierung überaus zuversichtlich", sagte Bitkom-Präsident Thorsten Dirks. So sagen 86 Prozent der Befragten, die Digitalisierung sei notwendig, damit Deutschland in bedeutenden Branchen wie dem Maschinen- oder dem Automobilbau seine starke Stellung auf dem Weltmarkt verteidigen könne. Und 80 Prozent sind der Meinung, wenn sich Unternehmen der Digitalisierung verweigerten, würden sie untergehen. "In Deutschland haben aktuell so viele Menschen Arbeit wie nie zuvor. Und zwar nicht trotz, sondern wegen der Digitalisierung", sagte Dirks. Der Umfrage zufolge werden die Ängste vor den Auswirkungen der Digitalisierung geringer, je konkreter sie für die Befragten zu fassen sind. So geben 56 Prozent der Bundesbürger an, die Digitalisierung gefährde Arbeitsplätze in Deutschland, aber nur 11 Prozent der Erwerbstätigen sehen ihren eigenen Arbeitsplatz bedroht. Und fast jeder zweite Deutsche (45 Prozent) glaubt, dass die Digitalisierung die Existenz von Unternehmen in Deutschland bedroht - aber nur jeder vierte Erwerbstätige (26 Prozent) sorgt sich in dieser Hinsicht um seinen eigenen Arbeitgeber. Gleichzeitig sagt fast jeder zweite Erwerbstätige, dass ihm die Digitalisierung berufliche Perspektiven eröffnet (46 Prozent) und Wachstum für das Unternehmen ermöglicht, in dem er arbeitet (51 Prozent). Eine Mehrheit der Bundesbürger (56 Prozent) wünscht sich daher, das Tempo der Digitalisierung in Deutschland zu erhöhen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zu erhalten. Unter den 14- bis 29-Jährigen sagen das sogar zwei Drittel (65 Prozent). Aber nicht nur die Bürger, auch die Unternehmen sehen die Digitalisierung positiv. 9 von 10 Geschäftsführern und Vorständen (90 Prozent) in Unternehmen ab 20 Mitarbeitern sagen, dass die Digitalisierung für das eigene Unternehmen eher Chancen biete, nur 7 Prozent sehen sie vor allem als Risiko. Damit hat sich die digitalisierungsfreundliche Stimmung verglichen mit dem Vorjahr noch einmal leicht gesteigert (88 bzw. 10 Prozent). Gleichzeitig haben sich deutlich mehr Unternehmen mit der Digitalisierung beschäftigt. Eine eigene Digital-Strategie gibt es inzwischen in drei Viertel der Unternehmen (76 Prozent), vor zwei Jahren lag der Anteil erst bei 63 Prozent. Entsprechend gelassen gehen die Unternehmen inzwischen mit der Digitalisierung um. Nur noch jeder Zweite (55 Prozent) hält die Digitalisierung für eine große Herausforderung für das eigene Unternehmen, vor zwei Jahren waren es noch 70 Prozent gewesen. Und nur noch jeder neunte Befragte (11 Prozent) glaubt, dass die Digitalisierung die Existenz des eigenen Unternehmens gefährdet. Vor zwei Jahren lag der Anteil mit 19 Prozent noch fast doppelt so hoch. "Die Digitalisierung ist in den Unternehmen angekommen und wird praktisch angegangen", sagte Dirks. "Sie wird nicht mehr als außerordentliche Herausforderung wahrgenommen, sondern als eine unternehmerische Aufgabe wie andere auch." Jedes zweite Unternehmen (55 Prozent) hat infolge der Digitalisierung bestehende Produkte oder Dienstleistungen angepasst, 4 von 10 (39 Prozent) haben neue entwickelt und auf den Markt gebracht. Offenbar mit Erfolg: 45 Prozent der Unternehmen geben an, dass sie durch die Digitalisierung neue Kunden gewinnen konnten. Vor einem Jahr sagten dies erst 38 Prozent. "Die Unternehmen machen sich die Digitalisierung zu Nutze - mit Erfolg", sagte Dirks. Eine zentrale Herausforderung bleibt für die Unternehmen der Mangel an Fachkräften und Mitarbeitern mit Digitalkompetenz. So sagen 9 von 10 Befragten (87 Prozent), dass der Bedarf an IT-Fachkräften künftig steigen wird. Gleichzeitig geben schon heute 54 Prozent an, dass sie Probleme haben, genügend IT-Spezialisten zu finden. Und 8 von 10 Befragten (79 Prozent), sagen, dass sie mehr Mitarbeiter mit Digitalkompetenz benötigen, ähnlich viele (77 Prozent) bieten entsprechende Weiterbildungen für ihre Mitarbeiter an. "Bildung ist der Schlüssel für die digitale Transformation, für künftiges Wachstum und für Wohlstand - und für die Teilhabe jedes Einzelnen an der digitalen Wirtschaft und Gesellschaft", sagte Dirks. "Die deutsche Wirtschaft hat für die Gestaltung der digitalen Transformation eine gute Ausgangsposition. Aber das wird kein Selbstläufer. Gerade im Wahljahr gilt es, die richtigen Weichen zu stellen."]]> Thu, 23 Mar 2017 08:21:06 GMT http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=43663 http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=43603 Nutzung von Cloud-Computing in Unternehmen boomt Die Cloud-Nutzung in der Wirtschaft boomt: Zwei von drei Unternehmen (65 Prozent) haben in Deutschland im Jahr 2016 Cloud-Computing eingesetzt. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil der Cloud-Nutzer in Unternehmen von 54 Prozent um 11 Prozentpunkte angestiegen. Im Jahr 2014 waren es erst 44 Prozent. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Bitkom Research im Auftrag der KPMG AG unter 554 Unternehmen ab 20 Mitarbeitern. "Cloud Computing hat sich durchgesetzt und sich innerhalb weniger Jahre zur Basis-Technologie der Digitalisierung entwickelt", sagte Dr. Axel Pols, Geschäftsführer von Bitkom Research bei der Vorstellung der Studienergebnisse. "Die bedarfsgerechte Nutzung von IT-Leistungen über Datennetze bietet enorme Vorteile. Cloud Computing macht die betrieblichen Prozesse effizienter und ermöglicht die Entwicklung neuer, digitaler Geschäftsmodelle." Gab es bislang noch ein großes Gefälle zwischen großen und kleinen Unternehmen, hat sich der Anteil der Cloud-Nutzer inzwischen stark angeglichen. Cloud-Computing bezeichnet aus Sicht der Anwender die bedarfsgerechte Nutzung von IT-Leistungen wie beispielsweise Software, Speicherplatz oder Rechenleistung über Datennetze. Das Datennetz kann ein unternehmens- bzw. organisationsinternes Intranet (Private-Cloud-Computing) oder das öffentliche Internet (Public-Cloud-Computing) sein. Nach den Ergebnissen der Umfrage nutzten 44 Prozent der Unternehmen im Jahr 2016 Private-Cloud-Computing. Im Jahr davor waren es 38 Prozent. Bei einer Private Cloud befindet sich die benötigte Infrastruktur wie Server-Computer oder Datenspeicher entweder im Unternehmen oder in einem externen Rechenzentrum. "Der Trend in den Unternehmen geht seit einigen Jahren dahin, den Betrieb von Private Clouds an externe IT-Dienstleister zu vergeben", sagte Pols. Nur noch 13 Prozent der befragten Unternehmen betreiben Private Clouds komplett in Eigenregie. Vor vier Jahren war der Anteil mit 26 Prozent noch doppelt so hoch. Einen weiteren Aufschwung verzeichnet auch das Public-Cloud-Computing, bei dem Unternehmen, Organisationen oder Privatpersonen IT-Leistungen über das öffentliche Internet nutzen. 29 Prozent der befragten Unternehmen haben im Jahr 2016 Public Cloud Computing eingesetzt. Im Jahr 2015 waren es 26 Prozent und im Jahr davor erst 16 Prozent. "Nach dem Durchbruch für die Public Cloud im Vorjahr legt die Nutzung weiter zu", sagte Pols. 49 Prozent der Public-Cloud-Nutzer greifen online auf Software-Anwendungen zu (Software-as-a-Service), 47 Prozent auf technische Services wie Datenspeicher oder Rechenleistung (Infrastructure-as-a-Services) und 28 Prozent auf spezielle Entwickler-Tools oder Betriebssysteme (Platform-as-a-Service). 23 Prozent verlagern bestimmte Geschäftsprozesse in die Cloud (Business-Process-as-a-Service). Wichtigste Anwendung ist wie im Vorjahr Büro-Software, die von 46 Prozent der Public-Cloud-Nutzer verwendet wird. Die Verwendung von Sicherheitslösungen in der Cloud hat sich mit 44 Prozent auf den zweiten Platz geschoben, vor so genannter Groupware (E-Mail, Kalender u.ä.) mit 35 Prozent und Collaboration-Tools für die interne Zusammenarbeit mit 33 Prozent. Nach den Ergebnissen der Umfrage halten 57 Prozent der befragten Geschäftsführer und IT-Verantwortlichen ihre Unternehmensdaten in der Public Cloud für "sehr sicher" oder "eher sicher". Nur 4 Prozent halten ihre Daten für "sehr unsicher" oder "eher unsicher". 37 Prozent können keine klare Aussage machen und haben sich für die Antwortoption "teils/teils" entschieden. "Die große Mehrheit der Unternehmen hat Vertrauen in die Sicherheit ihrer Daten in der Cloud", sagte Vogel. Dabei stelle sich die Frage, wie interne IT-Systeme in der Praxis bei der Sicherheit im Vergleich zu Public-Cloud-Lösungen abschneiden. In der Umfrage geben 22 Prozent aller Befragten an, dass es in den vergangenen 12 Monaten Datensicherheitsvorfälle in ihren eigenen, unternehmensinternen IT-Systemen gegeben hat. Weitere 19 Prozent berichten, dass es einen Verdacht gab. Etwa zwei von drei Unternehmen haben Maßnahmen ergriffen, um die Datensicherheit in der Wolke zu erhöhen. 63 Prozent kontrollieren die unerlaubte Nutzung von Public-Cloud-Diensten im Unternehmen. Neben klaren internen Vorschriften für die Auswahl und Nutzung von Cloud-Diensten kommen dabei die Auswertung von Firewall-Logins oder spezielle Sicherheitsüberprüfungen der genutzten Cloud-Anwendungen zum Einsatz Weitere Informationen zum Thema Cloud-Computing und zum "Cloud Monitor 2017" unter www.kpmg.de/cloud.]]> Thu, 16 Mar 2017 10:12:48 GMT http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=43603 http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=43601 CeBIT: Ein Blick in die digitale Zukunft Unter dem Topthema "d!conomy - no limits" stehen die grenzenlosen Chancen der Digitalisierung vom kommenden Montag an auf der CeBIT 2017 im Mittelpunkt. "Jeder Besucher wird aufgrund der einzigartigen Verbindung von Technologie, Innovation und Diskussion auf der CeBIT 2017 die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft hautnah erleben können", sagte Oliver Frese, Vorstand der Deutschen Messe AG, am Dienstag in Hannover. "Innovative Technologie, starke Inhalte und das Partnerland Japan spielen 2017 die Hauptrolle auf der CeBIT." Zu der fünftägigen Veranstaltung werden rund 3 000 Aussteller aus 70 Ländern und rund 200 000 Teilnehmer erwartet. "Auf der CeBIT werden die Aussteller in diesem Jahr zeigen, wie die digitale Zukunft konkret aussieht, welchen Einfluss künstliche Intelligenz, humanoide Roboter, Drohnen, das Internet der Dinge und autonome Systeme auf die Unternehmen, die Art der Arbeit und auch die Gesellschaft haben werden", sagte Frese. "Aus Science Fiction ist Science Fact geworden. Wer die Zukunft gestalten will, muss sie verstehen - die CeBIT bietet in ihrer thematischen Breite in diesem Jahr eine einzigartige Chance dazu." Vor allem die vielen Hundert konkreten Beispiele für die Umsetzung der Digitalisierung in den Unternehmen und die vielen neuen datengetriebenen Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsszenarien machen die digitale Transformation greifbar. Frese: "In den vergangenen Jahren zeigte sich die digitale Transformation oftmals noch abstrakt, nun ist sie konkret und im Unternehmen umsetzbar." Künstliche Intelligenz Sowohl auf den Ständen der Aussteller als auch in den CeBIT Global Conferences wird der aktuelle Entwicklungsstand der künstlichen Intelligenz in allen Facetten beleuchtet. Ob als Steuerung autonom fahrender Fahrzeuge eingesetzt, als simultane Übersetzung menschlicher Sprache, zur Bekämpfung von Cyberattacken oder zur blitzschnellen Analyse nahezu grenzenloser Datenmengen: "Künstliche Intelligenz wird sich auf der CeBIT 2017 als einer der bestimmenden technologischen Zukunftstrends erweisen. Viele Aussteller können schon jetzt konkrete Anwendungen auf ihren Ständen präsentieren", sagte Frese. Als weltweit wohl renommiertester Forscher zu künstlicher Intelligenz wird Autor, Erfinder und Futurist Ray Kurzweil, Mitgründer der Singularity University im Silicon Valley und Director bei Google, bei den CeBIT Global Conferences sprechen. Drohnen im Business-Einsatz Unter freiem Himmel werden im Intel CeBIT Drohnen Park Inspektionsflüge von Drohnen an Bohrinseln im Maßstab 1 : 15 sowie an Sonnenkollektoren gezeigt. In einem Kontrollzentrum läuft der kontinuierliche Datenstrom, den die Sensoren und Kameras der Drohnen produzieren, zusammen und führt letztlich zu einer erheblichen Reduzierung der Betriebskosten der überwachten Anlagen. Im Ausstellungsbereich Unmanned Systems & Solution in Halle 17 beteiligen sich international führende Unternehmen der noch jungen Branche und zeigen weitere Ansätze von Drohnen im Business-Umfeld. Im Forum werden Technologie und auch rechtliche Fragestellungen diskutiert. In der Indoor-Flugarena steht am CeBIT-Freitag das Drohnen-Rennen auf der Agenda. Internet of Things Bis zu 50 Milliarden Dinge - jenseits von Handy, Tablet und Smartwatch - sollen in den nächsten drei Jahren mit dem Netz verbunden und dann "smart" werden. Das Internet der Dinge steht auf der CeBIT in der Halle 12 im Mittelpunkt. Auch dort ergänzt ein Forum das breite Spektrum der Aussteller. So zeigt etwa die Forschungsinitiative acatech ein Dutzend IoT-Anwendungen, beispielsweise zwei Roboter, die einen dritten bauen und dabei auch noch aus Fehlern lernen, sowie einen autonomen Kleinbagger, der bei Schadensfällen eingesetzt werden kann. Im Forum wird auch das Thema der weltweiten Standardisierung bei IoT-Anwendungen und im sogenannten Industrial Internet aufgegriffen. Dort könnte auch zur Sprache kommen, ob sich die Präsidentschaft von Donald Trump in den USA auf die Diskussion um international einheitliche Standards im Industrial Internet auswirkt. Cyber Security Nicht nur beim Internet der Dinge, generell in allen digitalen Systemen wird die Frage nach der Sicherheit der Anwendungen immer dringlicher. Neueste Systeme zur Abwehr von Cybercrime setzen auf künstliche Intelligenz und Big Data Analytics - die Anwendungen stehen in der Halle 6 im Security-Bereich auf der Agenda. In den CeBIT Global Conferences wird es in zahlreichen Talks behandelt, sicherlich am prominentesten durch Whistleblower Edward Snowden. Es wird erwartet, dass er sich auch zu den neuerlichen Enthüllungen rund um die amerikanischen Geheimdienste äußert. Er wird per Video auf die Bühne der CeBIT Global Conferences nach Hannover zugeschaltet. CeBIT Global Conferences Die CeBIT Global Conferences warten in diesem Jahr mit einem internationalen Line-up von Visionären, Futuristen, Querdenkern und Wirtschaftsgrößen auf. Sprecher sind unter anderem der EU-Kommissar für digitale Wirtschaft und Gesellschaft Andrus Ansip, der wohl bekannteste Whistleblower der Welt Edward Snowden (per Live-Stream), Atari-Gründer Nolan Bushnell, Bas Lansdorp, der mit seiner Stiftung Mars One Menschen auf dem Mars ansiedeln möchte, Michal Kosinski, mit dessen Entwicklung sich die Persönlichkeit von Menschen anhand ihrer Aktivitäten bei Facebook & Co. analysieren lässt, und Prof. Dr. Yoshiyuki Sankai vom japanischen Robotik-Unternehmen Cyberdyne. Partnerland Japan Nicht nur in den CeBIT Global Conferences ist das Partnerland stark vertreten. "Das Partnerland Japan wird diese CeBIT sehr stark prägen", sagte Frese. Auf dem größten Messestand, den je ein Partnerland auf der CeBIT belegte, präsentieren sich rund 120 weltweit agierende Konzerne, mittelständische Unternehmen und Startups. Mit ihren Exponaten untermauern sie einmal mehr die Position Japans als eine der führenden Nationen im Bereich der digitalen Transformation. Künstliche Intelligenz, humanoide Roboter, Exo-Skelette, Anwendungen rund um das Internet der Dinge sowie Car-to-Car-Communication stehen im Mittelpunkt der zwei großen Auftritte in den Halle 4 und 12. Im Zentrum der Diskussionen wird auch das "Society 5.0" genannte Programm der Regierung unter Premierminister Shinzo Abe stehen, mit dem Wirtschaft und Gesellschaft in Japan in eine digitale, datengetriebene Zukunft geführt werden sollen.]]> Thu, 16 Mar 2017 09:47:18 GMT http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=43601 http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=43599 Chancen der Digitalisierung werden zu selten genutzt E-Mail für die Geschäftskorrespondenz, das digitale Dokumentenarchiv, Online-Bewerbungen oder ein Social-Media-Auftritt für den Vertrieb gehören für viele Unternehmen in Deutschland heute zum Alltag, doch Digital-Potenzial für das eigene Kerngeschäft sehen bislang nur wenige. So gibt nur etwas mehr als jedes dritte Unternehmen an, die Digitalisierung habe mittleres oder großes Potenzial, um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln (38 Prozent) oder die Entwicklung neuer Produkte und Dienste voranzubringen (37 Prozent). Dagegen sehen jeweils rund drei Viertel der Unternehmen entsprechendes Potenzial, um die Kundenakquise voranzubringen (75 Prozent) oder den Kundenservice zu verbessern (73 Prozent). 6 von 10 Unternehmen (58 Prozent) erwarten dieses Potenzial für eine allgemeine Effizienzsteigerung, die Hälfte für die Internationalisierung (48 Prozent) und 4 von 10 für Gewinnsteigerung (44 Prozent) bzw. Kostensenkung (40 Prozent) sowie die Mitarbeitergewinnung (45 Prozent). "Unternehmen sollten bei der digitalen Transformation größer denken", sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. "Wer hervorragende Produkte herstellt, sollte überlegen, wie er sie mit wertvollen Dienstleistungen koppeln kann. Und wer bislang stark nachgefragte Dienstleistungen anbietet, der sollte schauen, ob er ein ganzes Ökosystem dazu aufbauen kann." Große Unternehmen mit 500 und mehr Mitarbeitern sprechen dabei der Digitalisierung ein größeres Potenzial für grundlegende Veränderungen zu. Unter ihnen sagen 44 Prozent, die Digitalisierung biete Chancen für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, 45 Prozent sehen Möglichkeiten für die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen. Aber auch zwischen den Branchen gibt es deutliche Unterschiede. So sagen 45 Prozent der Handelsunternehmen, dass sie mittleres oder großes Potenzial für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle sehen, bei den Dienstleistern sind es dagegen nur 36 Prozent, in der Industrie sogar nur 34 Prozent. Dienstleister erkennen am häufigsten das Potenzial für die Entwicklung neuer Angebote durch die Digitalisierung, dies geben 44 Prozent. Bei den Händlern sind es 36 Prozent, in der Industrie nur 31 Prozent. Rohleder: "Gerade die starke deutsche Industrie ist gut beraten, die Chancen durch die Digitalisierung auszuloten und auch neue Wege jenseits der bekannten Pfade zu gehen. Digitale Plattformen, der Einsatz von innovativen Technologien wie 3D-Druck oder selbstlernenden Maschinen und Software mit Künstlicher Intelligenz werden in den kommenden Jahren nicht nur die deutsche Wirtschaft grundlegend verändern." Die Digitalisierung der Wirtschaft ist auch Schwerpunkt der diesjährigen CeBIT (20.-24. März). Bitkom macht auf seinem Hauptstand "hub @ CeBIT" (Halle 4, Stand C58) diese "d!conomy" erlebbar und bringt führende Akteure der digitalen Transformation aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammen. Zudem wird Bitkom eine Studie zur aktuellen Entwicklung und Perspektive der digitalen Transformation der Wirtschaft vorstellen sowie die Ergebnisse von Befragungen zu den Themen Industrie 4.0 und Digital Office. Weitere Informationen über Bitkom-Veranstaltungen auf der CeBIT unter www.bitkom.org/cebit2017]]> Thu, 16 Mar 2017 09:29:40 GMT http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=43599 http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=43596 Expert System ernennt Stefan Welcker zum Geschäftsführer DACH Expert System, ein führender Anbieter multilingualer Technologien für Cognitive Computing zur effizienten Analyse von Textinhalten sowie unstrukturierten und strukturierten Daten, hat Stefan Welcker zum Geschäftsführer DACH ernannt. Er tritt die Nachfolge von Stefan Geißler an, der zukünftig als Senior Cognitive Scientist in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Expert System tätig sein wird. Mit mehr als 20-jähriger Erfahrung in Informationstechnologie und Enterprise Software soll Welcker den Wachstums- und Expansionskurs von Expert System in Deutschland, Österreich und der Schweiz weiter vorantreiben. Bevor er zu Expert System kam, war Welcker Geschäftsführer bei C2FO, einem Finanztechnologieunternehmen, und Lexmark (ehemals Perceptive Software) tätig. Während seiner Karriere leistete Welcker einen entscheidenden Beitrag zur Weiterentwicklung und Optimierung von Prozessen mit Lösungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz für führende Unternehmen wie Airbus, BAT, EADS, E.ON, Nestle, Siemens und Swiss Re. "Wir freuen uns, Stefan Welcker mit seiner umfangreichen Erfahrung und seinen herausragenden Fähigkeiten im Business Development begrüßen zu dürfen. In der DACH-Region führen immer mehr Unternehmen KI-Technologien ein; mit der Ernennung von Welcker bauen wir unsere Präsenz auf dem Markt weiter aus und unterstützen Unternehmen mit unseren kognitiven Lösungen, einen geschäftlichen Mehrwert zu schaffen". so Claudio Palmolungo, Executive Vice President Europe bei Expert System. "Mein Einstieg bei Expert System erfolgt zu einem sehr spannenden Zeitpunkt. Expert System erfährt eine sehr große Nachfrage nach Lösungen für Cognitive Computing und Text Analytics sowie Künstlicher Intelligenz von Unternehmen unterschiedlicher Branchen. Ich freue mich sehr, Teil dieses dynamischen und innovativen Unternehmens zu werden und zu dessen Wachstum und Erfolg in der DACH-Region beizutragen", so Stefan Welcker.]]> Wed, 15 Mar 2017 14:50:12 GMT http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=43596 http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=43595 Digitale Transformation: Klarer Bewusstseinswandel in Deutschland Die Bedeutung des digitalen Wandels wird 2017 in den deutschen Führungsetagen mittlerweile überwiegend erkannt: In jeder dritten Firma ab 250 Millionen Euro Umsatz (35 Prozent) wird der Prozess inzwischen direkt durch die Geschäftsleitung gesteuert. 2016 war dies laut der vorangegangenen Etventure-Studie lediglich bei 24 Prozent aller Unternehmen der Fall. Darüber hinaus zählt die digitale Transformation nun auch in exakt 50 Prozent der Großunternehmen zu den Top drei der Firmenziele (2016: 41 Prozent). Zeitgleich zeigt sich aber ein deutlicher Rückstand zu den USA: Zum einen wird der digitalen Transformation dort eine grundsätzlich höhere Bedeutung beigemessen. So ist die Digitalisierung in den USA bereits bei zwei Dritteln der Großunternehmen (66 Prozent) unter den Top-Drei-Zielen. Inzwischen sehen sich dort mehr als doppelt so viele Firmen wie hierzulande schon ‚sehr gut’ oder ‚gut’ darauf vorbereitet (USA: 85 Prozent I D: 35 Prozent). Das sind Kernergebnisse einer repräsentativen Befragung von Großunternehmen ab 250 Millionen Euro beziehungsweise US-Dollar Jahresumsatz in Deutschland und in den USA, durchgeführt von etventure in Zusammenarbeit mit der GfK in Nürnberg und dem Institut YouGov USA. Sie schließt an eine im Vorjahr durchgeführte Untersuchung an. Erstmals wurde dieses Jahr der US-amerikanische Markt in die Untersuchung mit einbezogen. "Die etventure-Studie zeigt: 2017 ist die Frage in deutschen Chefetagen nicht länger, ob die digitale Transformation ‚wichtig’ oder ‚sehr wichtig’ für das eigene Kerngeschäft ist - eine sehr positive Erkenntnis für den deutschen Markt", erklärt Philipp Depiereux, Gründer und Geschäftsführer der Digitalberatung und Startup-Schmiede Etventure. "Allerdings gelingt es den hiesigen Unternehmen meist noch nicht, dieses Wissen auf die gesamte Kernorganisation zu übertragen und die Mitarbeiter für die Digitalisierung zu motivieren. Mit Blick auf den Rückstand auf die USA bei der Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle ist dies ein gefährlicher Zustand." Tatsächlich bezeichnet sich in der Etventure-Studie jedes dritte Großunternehmen hierzulande (31 Prozent) als zu unflexibel und zu langsam gegenüber den Anforderungen der digitalen Transformation. In den USA sind es nur sieben Prozent. Mit 63 Prozent sehen die meisten aller befragten Großunternehmen in Deutschland außerdem die ‚fehlende Erfahrung bei nutzerzentriertem Vorgehen’ als Haupthemmnis (2016: 52 Prozent). In den USA sagen dies nur 14 Prozent. Die ‚Verteidigung bestehender Strukturen’, 2016 mit 65 Prozent noch das mit Abstand meistgenannte Hemmnis hierzulande, wird 2017 zwar weniger oft genannt, ist aber noch immer in jedem zweiten deutschen Unternehmen ein Problem (USA: 28 Prozent). "In der Gesamtbetrachtung der Ergebnisse lässt sich im Vergleich der Jahre 2016 und 2017 für Deutschland durchaus eine positive Entwicklung feststellen" resümiert Philipp Depiereux. "Problematisch ist, dass die Digitalisierung jenseits der Führungsebene noch immer eher als Risiko statt als Chance begriffen wird. Das erschwert natürlich einen schnellen Start in die Umsetzung. Um hier mit den USA mithalten zu können, müssen Unternehmen zum einen in die Weiterbildung der Mitarbeiter investieren. Darüber hinaus ist es aber besonders wichtig, die Strukturen, etwa mit einem geschützten Raum zu schaffen, in dem Neues entwickelt und getestet werden kann. Denn wenn der Erfolgsnachweis im Kleinen erbracht werden kann, gelingt es deutlich schneller, Digitallösungen zurück ins Unternehmen zu tragen und schafft im Gesamtunternehmen die nötige Offenheit für den digitalen Wandel."]]> Wed, 15 Mar 2017 14:22:14 GMT http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=43595 http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=43594 Unternehmen spüren Konkurrenz durch IT-Firmen IT-Unternehmen vermitteln Taxi-Fahrten, bieten 3D-Druck-Kapazitäten auf Online-Plattformen an oder entwickeln Marktplätze im Internet selbst für Nischenprodukte. Sechs von zehn etablierten Unternehmen (58 Prozent) aus allen Branchen stellen fest, dass IT- oder Internet-Unternehmen auf ihren angestammten Markt drängen. Bereits jedes achte Unternehmen (12 Prozent) gibt an, dass eigene Produkte oder Services durch ein digitales Angebot der Konkurrenz ersetzt wurden. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 503 Unternehmen aller Branchen ab 20 Mitarbeitern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Weit verbreitet ist die Einschätzung, dass sich die IT-Unternehmen insgesamt einfach besser in der digitalen Welt auskennen (54 Prozent) bzw. die digitalen Vertriebswege besser beherrschen (49 Prozent) sowie über eine größere Finanzkraft verfügen (40 Prozent). Dazu wird den Wettbewerbern aus der digitalen Welt eine höhere Anpassungsgeschwindigkeit zugeschrieben. Jeweils rund jedes vierte Unternehmen sagt, IT-Unternehmen können neue Technologien schneller für sich zu nutzen (26 Prozent) bzw. auf verändertes Kundenverhalten schneller reagieren (23 Prozent). "Die digitale Transformation bietet für die deutsche Wirtschaft insgesamt enorme Chancen - zugleich bedeutet sie für jedes einzelne Unternehmen auch eine große Herausforderung. Eine wichtige Voraussetzung ist, dass Unternehmen in allen Branchen eigene Digitalkompetenz aufbauen und ihre Unternehmensabläufe an das Innovationstempo der digitalen Welt anpassen", sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Kleinere Unternehmen sprechen der Konkurrenz aus der IT-Branche mehr Innovationskraft zu als größere Unternehmen. So sagen 30 Prozent der Unternehmen mit 20 bis 99 Mitarbeitern, dass sie durch innovative Lösungen von IT-Unternehmen auf ihrem Markt überrascht wurden, bei den Unternehmen ab 100 Beschäftigten sind es lediglich 20 Prozent. Und 13 Prozent der kleineren Unternehmen berichten, dass eigene Angebote bereits durch digitale Lösungen verdrängt worden seien. Bei den größeren Unternehmen sind es nur 7 Prozent. Rohleder: "Gerade kleinere Unternehmen sind gut beraten, sich Kooperationspartner zu suchen. Das können Mittelständler sein, die bei der Digitalisierung bereits weiter sind, innovative Großunternehmen oder auch Start-ups." Eine erste Hilfestellung bei der Digitalisierung des eigenen Unternehmens bietet die Bitkom Mittelstands-Tour. Bis zum Sommer macht die Mittelstands-Tour noch Halt in Dortmund (06.04.), Chemnitz (04.05.) und Berlin (31.05.). Dort gibt es konkrete Handlungsempfehlungen für das Gelingen der Digitalen Transformation im Unternehmen. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstaltungen finden in Zusammenarbeit mit den Industrie- und Handelskammern (IHK) vor Ort statt. Alle Informationen unter www.mittelstand-tour.de]]> Wed, 15 Mar 2017 14:10:48 GMT http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=43594 http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=43525 Marco Schulten neuer Geschäftsführer für Opus Capita DACH Opus Capita, ein führender Anbieter für erweiterte Purchase-to-Pay und Order-to-Cash Lösungen, stärkt mit der Ernennung von Marco Schulten zum Geschäftsführer seine Aktivitäten und internationale Expansion im deutschsprachigen Raum. Der in Deutschland ansässige Marco Schulten kommt von Basware zu Opus Capita und war für den Vertrieb in Mittel- und Osteuropa verantwortlich. "Opus Capita bietet für Unternehmen eines der umfangreichsten Portfolios zur Optimierung von Finanzprozessen an. Das erlaubt existierenden und potentiellen Kunden, von mehr Effizienz mit erheblich reduzierten Kosten zu profitieren. Mit innovativer Technologie wie Robotic Process Automation und erweitertem Purchase-to-Pay können wir die unternehmerische Skalierbarkeit auf eine neue Stufe heben. Unser Ziel ist es, der führende Service Provider in der deutschsprachigen Region zu werden. Ich freue mich, bei Opus Capita gerade jetzt, am Beginn großer Weiterentwicklungen, zu starten", sagt Marco Schulten. Anfang 2016 integrierte Opus Capita die Dortmunder J-Catalog Software AG und erweiterte damit sein Portfolio, um Kunden im gesamten Bereich von Verkauf, Einkauf und Zahlungsverkehr zu unterstützen.]]> Wed, 08 Mar 2017 08:56:58 GMT http://www.bit-news.de/news/default.asp?nws_item=43525