NEWS
TERMINE
BIT-KOMPASS
Über uns
Archiv
Leserservice
Probeabo
Mediadaten
Kontakt
Newsletter
Artikelsuche:
Herstellerverzeichnis
|
Dienstleister
|
Management meets Jazz
|
Jazz-Tipps
|
Benchpark
|
ECM-MATCHMAKER
|
Videothek
|
Alexandra Lehmler
Farbenfroh und temperamentvoll
Der erste Eindruck täuscht. Und der erste Eindruck ist ein optischer. Rot, Grün, in knalligen Farben flirrt das CD-Cover vor den Augen. No Blah Blah lautet der Titel, daneben die Saxophonistin Alexandra Lehmler in rotem Overall mit gleich drei ihrer Instrumente. Die Aufmachung irritiert zunächst. Doch bereits das erste Stück zeigt, dass es hier, anders als der krass plakative Auftritt vermuten lässt, um gehaltvollen und spannenden Jazz geht. Jazz mit zahlreichen repitativen Elementen zwar, was zu eingängigem Hörerlebnis führt, aber dennoch äußerst komplex. No Blah Blah, natürlich nicht! Sondern kreative Kompositionen mit ausgefeilten Arrangements. Dabei keine intellektualisierte Kopfmusik sondern mitreißende Melodien. Besonderes Profil gewinnt die Platte durch ihre Mischung aus Balkan-Einflüssen und Latino-Rhythmen, wobei der rhythmisch betonte Jazz zuweilen im Vordergrund steht. Die kräftigen Farben des Covers korrespondieren dann auch wiederum mit den Klangfarben der Saxophonpalette, die bei dieser CD zum Einsatz kommt. Alexandra Lehmler, die auf dem Cover-Bild bereits auf die Vielfalt des Saxophones hinweist, greift in den Stücken neben ihrem Basis-Instrument, dem Altsaxophon, auch zum hell und lyrisch klingenden Sopransaxophon sowie dem dunkel tönenden Bartionsaxophon, wenn es mal etwas kräftiger zur Sache geht.
Die weltmusikalischen Akzente sind nicht zuletzt Ausdruck der Zusammensetzung dieser Band, der neben Daniel Prandl (Piano, Rhodes), Matthias Debus (Bass), Max Mahlert (Drums) auch die Latainamerikaner Farouk Gomati (Perkusions), Bruno Böhmer Camacho (Piano) und Rodrigo Villalon (Drums) angehören. „Es prallen oft Welten aufeinander“ beschreibt Lehmler den Vorgang der gegenseitigen Inspiration. Für etliche Kompositionen dieses Albums zeichnen, einzeln oder gemeinsam, Alexandra Lehmler und Matthias Debus verantwortlich, ihr Bassist und Ehemann. Bei „No Blah Blah“ handelt es sich bereits um das dritte gemeinsame Album dieser Band, wobei dieses Mal zusätzlich als Gäste Frank Möbius an der Gitarre und Michael Flury an der Posaune mitwirken. Wurden die beiden Vorgängeralben „Sundance“ und vor allem die 2009 erschienene CD „Die Welt von unten gesehen“ von der Kritik schon in höchsten Tönen gelobt, so beweist Alexandra Lehmler auf diesem Album erneut, dass Leidenschaft gepaart mit Experimentierfreudigkeit zu einem großartigen musikalischen Ergebnis führen können. Alexandra Lehmler, die auf dem CD-Cover in rotem Monteurs-Overall auftritt und ihre drei Instrumente wie Handwerkszeug präsentiert, lässt auf diesem Konzeptalbum nicht nur ihren großen Ideenreichtum erahnen, sondern zeigt auch zu welch hohem Energielevel sie auf der Bühne fähig sein wird. Das Album erscheint am 27. Januar 2012 beim renommierten Mannheimer Label Jazz’n’Arts von Thomas Siffling. Die Tournee beginnt am 7. Januar im Norden Deutschlands und endet am 15. September 2012. Die Tourdaten stehen auf
www.a-l-q.de
und
www.jazznarts.de
;
Label: Jazz´n´Arts
Jacques Ziegler
BIT-Jazz-Tipps
Alexandra Lehmler:
Farbenfroh und temperamentvoll
Jazz for Japan:
Fusion-Klassiker vom Feinsten
Doris Day "My Heart":
Musikalisches Kuschelkissen
Tony Bennett:
Stimmgewaltig im Duet
Sonny Rollins, Road Shows Volume 2:
Kolossal
Trombone Shorty, For True:
Starker Sound
weitere Artikel anzeigen
>>|
AKTUELLE BIT-AUSGABE
BIT 01-2012
Christoph Tylla, Pentadoc:
über den ECM-Markt 2012
Dr. Bernd Huber, SET:
über Output auf Java-Plattform
Klaus Ganter, Kühn&Weyh:
zu Output-Management in der Cloud
Outsourcing:
Effiziente Wege der Dokumentenverarbeitung
Image Access:
Bookeye in deutschen Bibliotheken
Kooperations Partner