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Output-Management und Ablaufsteuerung
Reorganisation der Druckdatenströme

Die Vereinheitlichung der Druckdatenströme und eine Entlastung des Output-Managements stand bei der ING-Diba AG auf der Tagesordnung. Rüdiger Sokollek, Senior Manager bei der ING-Diba AG, zählt die Maßnahmen und Anforderungskriterien auf.

Rüdiger Sokollek, Senior Manager in der Abteilung Logistik/Interner Stab bei der INGDiba AG: „Die Druckdatenformate waren unterschiedlich, so dass ein gegenseitiges Backup im Falle eines ,Business-ContinuityProgramms‘ nur eingeschränkt möglich war.“
Die ING-Diba nutzte zum Versand ihrer Geschäftsund Transaktionsbriefe den internen und diverse externe Lettershops. Die Formate der Druckdaten waren dabei unterschiedlich (PCL5, AFP, PDF), so dass auch ein gegenseitiges Backup im Falle eines „Business-Continuity-Programms“ nur eingeschränkt möglich war. Des Weiteren sollte durch Vereinheitlichung der Druckdatenströme auf AFP eine Entlastung des Output-Managements innerhalb der IT erfolgen.

In diesem Zuge sollten auch Verbesserungen und Optimierung in der Ablaufsteuerung mit einfließen. Dies sowie die folgenden Anforderungskriterien dienten vorrangig der Kostenreduzierung und Nachverfolgbarkeit:

• Realisierung einer „Closed-LoopVerarbeitung;

• Accounting von Dienstleistung, Porto und Material;

• Integrationsmöglichkeit von „eigenen“ Programmen (z. B. elektronischer Versand) und Layout-SW;

• komplette Bedienung über grafisches Benutzer-Interface;

• Sendungsbündelung;

• selektive Beilagensteuerung;

• Verarbeitungsnachverfolgung und Nachdruck von Sendungen;

• Umstellung von Mailoptimizer-Abrechnung auf B2B – Nettoabrechnungen mit der Deutschen Post AG via webbasierendem AM;

• Exchange-Portal.

Die Steuerung der Druckdaten, angereichert um Data-Matrix-Codes zur Steuerung der weiteren maschinellen Verarbeitung, Layout-Anpassungen nach Vorgabe und die Abrechnung mit der Deutschen Post sollten von den Mitarbeitern der Lettershops ohne IT-Unterstützung selbst durchgeführt werden. Wichtig war daher auch die komplette Bedienung über ein grafisches BenutzerInterface im Windows-Look, das seitens der Operator keine programmtechnischen Kenntnisse verlangte und eine bekannte Bedieneroberfläche bot. Zum Einrichten einer Datenbank für die Druckdatensteuerung verwenden wir folgende Oracle-Produktkomponenten: Database 10g R2, Net Services, Net Listener, Call Interface, Programmer, XMLDevelopment-Kit.

Die Projektdefinition, Auswahl des Anbieters, Beschaffung der Hardund Software sowie die Implementierung der Module und Anbindung an die Banksysteme wurden binnen vier Monaten erfolgreich realisiert.

Vortrag: 22. Juni, 17.00 Uhr, Doxnet-Fachkonferenz.
Doxnet-Sponsoren
Eine Großveranstaltung wie die Doxnet-Fachkonferenz ist auf Sponsoren angewiesen. In diesem Jahr erfreut sich der Kongress der finanziellen und materiellen Unterstützung durch Pitney Bowes als Goldsponsor, Böwe Systec und Kühn & Weyh als Silbersponsoren sowie Infoprint Solutions als Bronzesponsor. Die Bänder für die Kongressteilnehmer stammen von Itella, ein weiterer Sachsponsor ist die Michael Schiffer GmbH & Co. KG. (www.doxnet.eu)

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