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Zusammenführung des Output-Managements
Doppelte Menge! Was tun?
Klaus Arabin, Leiter Output-Management in der Group Information Technology der Commerzbank: „Mit den Mengen steigen auch die Ansprüche an die Katastrophenvorsorge.“

Klaus Arabin, Leiter Output-Management bei der Commerzbank, erläutert die Herausforderungen an das Output-Management bei der Integration der Dresdner Bank in die Commerzbank.

Die Übernahme der Dresdner Bank durch die Commerzbank 2008 hat auch das Output-Management vor große Aufgaben gestellt: Nach Migration der DresdnerBank-Kunden in die Commerzbank-Systeme müssen beispielsweise die doppelten Mengen abgewickelt werden. CPU und Plattenkapazitäten waren zu planen und die eingesetzte Software auf ihre Skalierbarkeit zu überprüfen. Wichtige Bedingung: Der Zeitbedarf für die systemseitige Vorbereitung und Optimierung in der Batch-Verarbeitung darf in keinem Fall steigen. Mit den aktuellen Verfahren und Abläufen wäre ansonsten die Nacht vor allem in den banktypischen Spitzenlastzeiten an Ultimo viel zu kurz, um die Kundendokumente zu verarbeiten.



Für Druck und Kuvertierung war schnell klar, dass die doppelten Volumen im Commerzbank-Druckzentrum in Frankfurt nicht zu bewältigen sind. Nach der Datenmigration müssen über 100 Millionen Briefe pro Jahr bei mindestens gleichem Service-Level sicher abgewickelt werden. Dies geht nur mit einem zweiten Standort. Gleichzeitig steigen mit den Mengen auch die Ansprüche an die Katastrophenvorsorge.

Im Rahmen der Integration wurde bereits die komplette Kundenkorrespondenz der Commerzbank (alt) auf die neue Wortund Bildmarke umgestellt. Bis zur Doxnet-Konferenz in Baden-Baden werden auch die Dresdner-Bank-Dokumente auf den neuen Markenauftritt umgestellt Klaus Arabin beschreibt in seinem Vortrag auf der Doxnet-Fachkonferenz den bisherigen Projektverlauf und die künftigen Schritte: Wie sieht der Plan für das Output-Management aus? Wie fügt sich Output-Management in die gesamte Integration? Was wurde bereits umgesetzt und welche Meilensteine sind noch zu bewältigen bis zur geplanten Migration der Daten an Ostern 2011?

Vortrag: 23. Juni, 10.30 Uhr, Doxnet-Fachkonferenz.

Rasanter Zuwachs
Doxnet ist der jüngste und gleichwohl am schnellsten wachsende Fachverband für Dokumenten-Technologien. Innerhalb weniger Jahre kletterten die Mitgliederzahlen von 90 auf heute über 560 Mitglieder, darunter 150 Firmen und Organisationen. Unter den Mitgliedern sind vor allem Entscheider und Planer aus der ersten und zweiten Management-Ebene von Rechenzentren, Versicherungen, Banken und ITDienstleistern sowie IT-Manager, Marketingund Organisationsleiter. (www.doxnet.eu)

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