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Inotec: Dokumentendigitalisierung unterstützt Demokratisierung
Robuste Scanner im Vorteil

Das südafrikanische Systemhaus Waymark Infotec hat mittels einer innovativen Dokumentenerfassungslösung auf Basis von Inotec-Hochleistungs-Scannern maßgeblich dazu beigetragen, in mehreren afrikanischen Staaten aktuelle Wählerlisten zu erstellen und damit die Grundlage für freie Wahlen zu schaffen. Mehr als 100 Millionen Menschen wurden in den letzten Jahren verlässlich und dauerhaft registriert.

Selbst extrem schwieriges Beleggut wird von den Inotec-Scannern sicher eingezogen und in hoher Qualität digitalisiert.
„Extreme klimatische Bedingungen mit Staub und hohen Temperaturen, eine schlechte Verkehrsinfrastruktur, ein lückenhaftes Elektrizitätsund Telekommunikationsnetz sowie unklare Staatsund Landesgrenzen sind nur einige der Aspekte, die wir bei unserem Konzept zur landesweiten Wählerregistrierung berücksichtigen mussten“, erklärt Hennie Meeding, Direktor bei Waymark Infotec.

Das von dem südafrikanischen Systemintegrator entwickelte „Permanent Voter Registration System“ kombiniert pragmatische und innovative IT-Ansätze zu einer staatenunabhängigen, universellen Lösung.

Aufwendige Datensammlung

Das Herzstück des Konzepts bilden so genannte „Fieldworker“ für die Erfassung der Personaldaten vor Ort. Die Teams bestehen aus jeweils zwei Personen und werden mit Erfassungsbögen ausgestattet, die pro Seite mit einem Barcode gekennzeichnet sind. Der Eintrag der Personaldaten jedes Wahlberechtigen wie Name, Geburtsdatum etc. erfolgt zum Zweck der späteren Auswertung mittels OMR (Optical Mark Recognition) durch Ankreuzen der entsprechenden Symbole (Buchstaben oder Ziffern) auf dem Erfassungsbogen. Ein aufwendiger, aber notwendiger Schritt, denn die Schreibgenauigkeit und Schriftqualität lässt eine automatische Schrifterkennung mittels OCR oftmals nicht zu.

Falls vom Auftraggeber gewünscht, wird anschließend per Digitalkamera ein Foto der Person erstellt und in zweifacher Ausfertigung auf dem mitgebrachten, mobilen Fotodrucker ausgegeben. Ein Exemplar wird auf den Erfassungsbogen aufgeklebt, das zweite Exemplar auf einer abtrennbaren Identifikationskarte, die beim zukünftig Wahlberechtigten verbleibt. Beide Dokumente werden abschließend unterschrieben.

Extreme Klimabedingungen
Hennie Meeding, Direktor bei Waymark Infotec: „Neben Erwägungen wie Funktionalität und Leistungsfähigkeit spielte die Robustheit der Modelle bei der ScannerAuswahl eine nicht unwesentliche Rolle.“

Die Auswertung und Registrierung der Erfassungsbögen erfolgt an einem zentralen Verarbeitungszentrum, das mit Scamax-Hochleistungsfarb-Scannern von Inotec ausgestattet ist. „Neben Erwägungen wie Funktionalität und Leistungsfähigkeit spielte die Robustheit der Modelle bei der Scanner-Auswahl eine nicht unwesentliche Rolle“, erklärt Hennie Meeding.

Obwohl sich das Verarbeitungszentrum in einer städtischen Umgebung befindet, sind die Betriebsbelastungen hoch. Hohe Umgebungstemperaturen und Erfassungsbögen, die aufgrund des teilweise extremen Klimas gewellt und staubbelastet sind, werden ohne Einschränkungen der Scan-Qualität verarbeitet. Als weiteren Aspekt nennt Meeding die hohe Flexibilität und Kooperationsbereitschaft der Inotec-Entwicklungsabteilung und der zertifizierten Software-Partner des Unternehmens.

Vertrauenswürdige Wählerverzeichnisse
Das IT-Konzept von Waymark Infotec leistet einen Beitrag zum Aufbau demokratischer Strukturen. Mehr als 100 Millionen Menschen wurden in Afrika für Wahlen verlässlich und dauerhaft registriert.

Bei der in der Voter Registration eingesetzten Capturing-Software handelt es sich um TwinScan, entwickelt vom Münchner Inotec-Partner SCE Software. Um den Anforderungen dieser Lösung gerecht zu werden, wurde TwinScan für den Einsatz in diesem Projekt erweitert. Neben der zwingenden Barcode-Erkennung auf jedem Beleg detektiert TwinScan während des Scan-Vorgangs den Formulartyp und führt entsprechend des erkannten Typs zusätzliche Funktionen aus.

So wird zwar mit einer hohen Auflösung von 400 dpi gescannt, bestimmte Informationen auf dem Formular werden aber in niedrigerer Auflösung platzsparend abgespeichert. Beispielsweise sichert die Software den Daumenabdruck in 400 dpi als Grauwert-Image unkomprimiert, die Unterschrift ebenfalls als Grauwert-Image in 200 dpi sowie das Foto mit 200 dpi in Farbe.

Die elektronischen Daten durchlaufen danach mehrere Verarbeitungsschritte. Dazu gehören OMRProzesse als auch der Einsatz eines AFIS (Automatic-Fingerprint-Identification-System), das die aus den Dokumenten extrahierten Fingerabdrücke vergleicht, um Doppelregistrierungen zu vermeiden. Das Resultat sind geprüfte Listen für vertrauenswürdige Wählerverzeichnisse.

Erfolgreich durchgeführte Registrierungsprojekte in Nigeria, Sambia, Tansania und Sansibar zeugen nicht nur von der Praktikabilität, sondern auch von der breiten Akzeptanz des Konzepts seitens der Bevölkerung. „Unser IT-Konzept kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, den Bürgern und damit der Wählerschaft den Weg zu demokratischer Willensbildung zu ebnen“, resümiert Hennie Meeding. (www.inotec.eu)

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