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Wie Kodak durch die Übernahme von Böwe Bell+Howell profitiert
Auf der Überholspur
Vor gut einem Jahr hat Kodak die Akquisition des ScannerGeschäftsbereichs von Böwe Bell + Howell angekündigt, im September 2009 war die Übernahme schließlich in trockenen Tüchern. Kodak will so seine führende Position im Markt für Document-Imaging ausbauen und die technologische Innovationskraft stärken. Im BIT-Interview gibt Günter Wittlinger von Kodak Auskunft über die Integration.
Günter Wittlinger, Leiter Vertrieb und Marketing DACH Document Imaging, Kodak GmbH: „Kodak ist der einzige Hersteller, der in allen Scanner-Segmenten – vom Personalsegment bis hin zum High-Volume-Segment – vertreten ist.“
Herr Wittlinger, mit welchem Ziel hat Kodak den Scanner-Geschäftsbereich von Böwe Bell + Howell übernommen?
Günter Wittlinger:
Der ScannerGeschäftsbereich von Böwe Bell + Howell ist führend im Bereich Produktions-Scannen und zeichnet sich durch eine loyale Kundenund Partnerstruktur aus. Kodak hat bereits im Jahr 2001 Erfahrungen mit der Akquisition der Geschäftsbereiche Mikrographie und Service von Bell + Howell gemacht. Beide Firmen zeigen große Ähnlichkeiten in der Unternehmenskultur. Dies hat den Beginn der Integration des Scanner-Bereiches deutlich vereinfacht.
Warum hat es so lange gedauert, bis die Übernahme abgeschlossen war?
Wittlinger:
Die Akquisition fand in einem Markt statt, in dem Kodak bereits erfolgreich tätig ist. Daher waren viele Prüfungen bei den unterschiedlichen Kartellämtern notwendig. Während wir vom deutschen Bundeskartellamt sehr schnell einen positiven Bescheid bekommen haben, zog sich die Entscheidung in den USA über einen längeren Zeitraum hin.
Welche Auswirkungen hat die Übernahme auf Kodaks Aktivitäten in den Märkten?
Wittlinger:
Durch die Integration des Scanner-Geschäftsbereiches von Böwe Bell + Howell in den Geschäftsbereich Kodak Document Imaging können wir unseren Kunden eine noch größere Auswahl an Dokumenten-Scannern bieten. Zusätzlich profitieren unsere Kunden und Partner von technologischen Innovationen und einem verbesserten Kunden-Service.
Wie ergänzen die Scanner von Böwe Bell + Howell die breite Produktpalette von Kodak?
Wittlinger:
Das Scanner-Portfolio von Böwe Bell + Howell ergänzt das Kodak-Produktportfolio sehr gut, da es vorwiegend komplementär ist. Unterschiedliche Funktionen der Scanner, aber auch unterschiedliche Kundenbedürfnisse werden jetzt noch besser abgedeckt.
Inwiefern profitiert Kodak technologisch von der Übernahme?
Wittlinger:
Die Produkte von Böwe Bell + Howell sind technologisch führend im Dokumenten-ScannerMarkt. Durch die Kombination von Technologie und Erfahrung beider Firmen können wir zukünftige Produktentwicklungen noch besser an die Kundenbedürfnisse anpassen.
Welche neuen Produkte sind in der nächsten Zeit zu erwarten?
Wittlinger:
Für unsere Kunden wird dieses Jahr sicher spannend werden. Wir erwarten einige neue Produkte, die das Produktportfolio von Kodak und Böwe Bell + Howell ergänzen werden. Auf der CeBIT 2010 werden wir bereits erste Produktneuheiten zeigen.
Im Bereich Service und Support wird es ja keine großen Umstellungen geben …
Wittlinger:
Das ist in der Tat richtig. Kodak hat bereits seit dem Jahr 2001 eine sehr enge Partnerschaft mit Böwe Bell + Howell im Bereich Service. Unsere Techniker übernehmen seit dieser Zeit den Service für diese Scanner.
Wie steht es um das Ziel Kodaks, in den unteren Scanner-Segmenten die Marktführerschaft zu erreichen?
Wittlinger:
Die Strategie und der Fokus von Kodak liegt weiterhin auf dem Ausbau unserer Marktposition im Bereich „Distributed Capture“. Diesen werden wir weiter mit Nachdruck verfolgen und auch deutlich ausbauen. Daher konnten wir bereits den einen oder anderen Scanner-Hersteller mit unseren Marktanteilen überholen.
(
www.kodak.com
)
Kontakt:
Kodak GmbH
Hedelfinger Str. 60
70327 Stuttgart
Telefon: +49 (0) 711 406 0
E-Mail:
DE-CCC@kodak.com
Internet:
www.kodak.de
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