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Siegmar Deuring ist Geschäftsführer der Solitas Informatik AG.
Siegmar Deuring

Zuvor übernahm Siegmar Deuring diverse Management-Funktionen in verschiedenen Softwareund Systemhäusern. Der Diplom-Wirtschaftinformatiker begann seine berufliche Laufbahn 1987 zunächst als Berater, dann als Hersteller von Personal-Computern und Kassensystemen. 1997 brachte er ein eigenes Dokumenten-Management-System auf den Markt.

Siegmar Deuring ist Geschäftsführer der Solitas Informatik AG.
Nach seinem Hochschulabschluss, dem eine Ausbildung zum Meister im Kfz-Elektro-Handwerk vorausgegangen war, wurde Siegmar Deuring 1987 in der Computer-Branche unternehmerisch tätig. 1997 brachte er zusammen mit seinem Software-Entwicklungs-Team ein DokumentenManagement-System auf den Markt. Sein Unternehmen führte er 2002 in eine erfolgreiche Unternehmensfusion und übernahm dort nach der Integration des Dokumenten-Management-Systems weitere Aufgaben wie die Gesamtleitung von Produktund Projekt-Management sowie Qualitäts-Management und zuletzt die Gesamtverantwortung als technischer Direktor. 2005 entschied er sich, neue Herausforderungen anzunehmen und Erfahrungen in anderen Geschäftsbereichen, insbesondere mit ERP und Business-Intelligence, zu sammeln. Im Zuge dessen übernahm er Management-Funktionen in verschiedenen Softwareund Systemhäusern, bevor er im November 2008 zur Solitas Informatik AG wechselte. Als Geschäftsführer der Solitas AG, Hersteller des DMSund ECM-Systems InfoStore, legte Siegmar Deuring seinen Fokus auf die Integration in Workflow-Systeme und umgebende Business-Lösungen wie ERP und CRM. Er fokussierte die Entwicklung komplett neuer Client-Applikationen für InfoStore auf Basis neuester Ergonomieerkenntnisse.

Wie würden Sie sich in einem Satz charakterisieren?
Emotional, offen, manchmal auch ein wenig hitzköpfig, immer mit viel Herzblut.

Wenn ich nicht gerade arbeite, beschäftige ich mich am liebsten …
... mit Ausflügen ins tolle Appenzellerland oder an den Bodensee – beides habe ich direkt vor der Haustüre. Aber auch für ein gutes Buch oder ein leckeres Essen mit Freunden bin ich leicht zu gewinnen.

Ein perfekter Tag ist für mich …
Nach einem ausgiebigem Frühstück einen Interessenten besuchen, eine tolle Präsentation hinlegen und am besten gleich den Auftrag mitnehmen. Da kann man doch zufrieden am Nachmittag frei nehmen, oder?

Am meisten begeistern kann ich mich für …
... alte englische Autos und Motorräder, aber auch für ein Camping-Wochenende am Lago Maggiore, der quasi auch vor meiner Haustüre in der Ostschweiz liegt.

Am stärksten beeindruckt hat mich in meinem Leben …
... die Vielfalt der Möglichkeiten im IT-Markt Ende der 90er-Jahre, verbunden mit einer Vielzahl von tollen Geschäftsmodellen und Erfolgs-Storys. Auch wenn der neue Markt als Blase geplatzt ist, hat er doch eine Menge von erfolgreichen Unternehmen hervorgebracht.

Ein Wunsch, den ich mir unbedingt noch erfüllen möchte ist …
... einmal auf einer Harley die Route 66 quer durch Amerika fahren und das am besten ohne Zeitdruck – der Weg ist das Ziel.

Bücher oder Filme, die mich in letzter Zeit besonders fasziniert haben sind …
Der Film „Das Leben der anderen“ hat mich beeindruckt. Die Geschichte ist noch so jung und für uns aus Westdeutschland doch so unfassbar.

Drei Persönlichkeiten, die ich am meisten bewundere sind …
... Friedrich Schiller, der meine alte schwäbische Heimat mit meiner Wahlheimat Schweiz verbindet; es gibt wohl nicht wenige Schweizer, die Wilhelm Tell für den Ur-Schweizer halten. Der Apple-Gründer Steve Jobs, der für seine Firma lebt und zeigt, dass Funktion und Design durchaus zusammengehören. Die Comic-Figur Dilbert, ein SoftwareEntwickler, dem andauernd dieselben Dinge passieren wie mir.

Pessimistisch stimmt mich …
... wenn mein Rechtsempfinden mit Füßen getreten wird – ich bin ein Gerechtigkeitsfanatiker.

Optimistisch stimmt mich …
... wenn ich auf nette Kollegen treffe und hilfsbereite Mitarbeiter, die ihre Aufgabe nicht nur als Job, sondern als Berufung sehen – von denen gibt es Gott sei Dank eine Vielzahl in meinem Unternehmen.

Zuletzt noch zwei Fragen zur Dokumenten-Technologie-Branche: Worauf können Sie in der Branche nicht verzichten?
Auf den direkten Kontakt mit den Anwendern unserer Software-Lösungen, verbunden mit einem regen Informationsaustausch. Und natürlich auf die Zusammenarbeit mit unseren Partnern, die durch clevere Lösungen unsere ECM-Plattform bereichern.

Worauf würden Sie manchmal gerne verzichten?
Auf den neuesten Trend, der sich kurze Zeit später als Luftblase entpuppt.

Am meisten beschäftigt mich zurzeit …
... die langfristige strategische Ausrichtung des Unternehmens Solitas, verbunden mit einer kompletten Neuentwicklung einer plattformunabhängigen ECM-Lösung auf Basis der InfoStore-Lösung.

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