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SharePoint und Enterprise 2.0
Die Intelligenz kollektiv nutzen

Der Einsatz von Weblogs, Wikis und Tagging wird in den Unternehmen deutlich zulegen. Wie der Bitkom in einer Studie zum Thema Enterprise 2.0 ermittelt hat, laufen in vielen Unternehmen bereits Einführungsund Testprojekte. Enterprise 2.0 setzt auf die Talente von Menschen und unterstützt deren intelligente Vernetzung. Unternehmen können dadurch schneller, flexibler und besser reagieren, Innovationszyklen verkürzen und sich im Kampf um Talente besser positionieren.

(Abb.: photo-dave, Fotolia)
Mit Enterprise 2.0 ist der Einsatz von Social-Computing-Software gemeint für Projektkoordination, Wissensverwaltung, Innenund Außenkommunikation. Zwei Grundgedanken bestimmen diesen Ansatz: Innovationen sind nicht von oben nach unten vermittelbar – das geistige Vermögen jedes Unternehmens kann sich immer nur aus der Erfahrung speisen, die alle Mitarbeiter als Community einbringen. Folglich gilt es, die Zusammenarbeit der Knowledge-Worker gezielt mit den Mitteln des Web 2.0 zu fördern.

Viele Entscheider begegnen diesem Phänomen jedoch bisher mit Skepsis. Eine Unternehmensphilosophie, die auf Selbstorganisation und flachen Hierarchien basiert, ist nicht jedem geheuer. Wikis, Blogs und Co. mögen ja die perfekten Spielzeuge für den „Freizeitpark Internet“ sein, so die Bedenken, aber keine tauglichen Instrumente für den ernsthaften Unternehmenseinsatz.

Prozesse, Menschen und Infos vernetzen

Sobald sie sich jedoch einmal auf die Frage einlassen, wann sie selbst zum ersten Mal eine E-Mail verschickt haben und wie intensiv sie diesen Kommunikationskanal heute nutzen, beschleicht auch die Skeptiker eine Ahnung, dass sich so manche Idee des Enterprise 2.0 vielleicht doch rechnen müsste, und hier setzt der SharePoint an. „Genau wie die E-Mail haben viele Anwendungen des Mitmach-Webs das Zeug dazu, sich binnen kürzester Zeit in allgegenwärtige Technologien zu verwandeln. Schon bald werden sie die Art und Weise prägen, wie im Geschäftsleben Prozesse, Menschen und Informationen vernetzt werden“, betont Peter Fischer, Product Manager SharePoint und Enterprise Search bei Microsoft, und verweist darauf, dass sich die Neuerungen des Enterprise 2.0 recht exakt mit entscheidenden Veränderungsprozessen decken:

In die Büros drängt mit Macht eine neue Generation von Nachwuchskräften, die schon mit Podcasting oder RSS-Feeds groß geworden ist und auf deren Segnungen auch im Berufsalltag keineswegs verzichten möchte. Die Zahl der Wissensarbeiter steigt noch auf lange Sicht, während die Halbwertzeit des Wissens kontinuierlich sinkt. Feste Beschäftigungsverhältnisse über Jahrzehnte werden zur Ausnahme, flexibel zusammengestellte ProjektTeams die Norm. Vor diesem Hintergrund ist intelligente Vernetzung der Schlüssel, um die richtigen Talente zu finden und zu fördern, flexibler zu reagieren und Innovationszyklen zu verkürzen.

Die Youtube-Generation kommt

Ein wachsames Auge auf aktuelle Trends und die individuellen Möglichkeiten empfiehlt deshalb Peter Fischer und berichtet von den zahlreichen Projekten, die Microsoft schon mit SharePoint-Technologien realisiert hat. So verringert ein an Youtube angelehntes unternehmensweites Webcast-Tool effektiv die Kosten für Trainings, während der gezielte Aufbau von Communities zu ausgewählten Produkten die Marktforschungsbudgets entlastet und die systematische Umleitung von Telefonkonferenzen auf die IP-Infrastruktur jährliche Telefongebühren in Höhe von 10 Mio. Dollar spart.

Auch wenn es für ein Fazit noch zu früh sei, habe die Erfahrung eines bereits gelehrt: Mit der Anschaffung der entsprechenden Tools ist es nicht getan. Erfolgreiches WissensManagement setzt die aktive Teilnahme und Akzeptanz aller Mitarbeiter voraus. An einer echten Integration der neuen IT-Werkzeuge in die vertrauten Anwendungs-Umgebungen führt demnach kein Weg vorbei.

(www.microsoft.de)




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Telefon: +49 (0) 89 3176 0
Internet: www.microsoft.com
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