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Transpromo: Marketing-Strategie mit Potenzial
Voraussetzungen und Hindernisse
Transpromo ist in aller Munde. Trotzdem ist der Nutzungsanteil der personalisierten Werbebotschaft derzeit noch verschwindend gering. Welche Branchen und Unternehmen können von Transpromo profitieren, wie groß ist das Marktvolumen und wo liegen die Hindernisse? Antworten darauf gibt der Output-Management-Anbieter GMC Software Technology in einem Dossier.
Durchschnittliche Stückzahlen pro Auftrag im Transaktionsdruck. (Grafik: Micus)
Die immer umfangreicheren Adressund Kundendatenbanken und der zunehmend günstiger verfügbare Digitalfarbdruck gestatten eine höhere Individualisierung der Korrespondenzen. Insbesondere die heutige Möglichkeit zum Vollfarbdruck ermöglicht deutlich höhere Response-Quoten. Bilder, variable und individuelle Angebote (unternehmenseigene oder Partner-Angebote) sowie reguläre Informationen können gezielt eingesetzt werden.
Der Gesamtmarkt des outgesourcten Transaktionsdruckes bei Druckdienstleistern in Deutschland beläuft sich auf ca. eine Milliarde Euro. Sechs große Druckdienstleister teilen sich dabei ca. 51 Prozent des Marktes. Die restlichen 49 Prozent sind kleinere Druckanbieter. Somit spielt der Transaktionsdruck nach Direct-Mail im Bereich individualisierte Kundenkommunikation eine wesentliche Rolle. Der Nutzungsanteil der Transaktionsdrucke mit Transpromo-Kampagnen ist derzeit noch gering. Eine steigende Verbreitung von Digitaldrucksystemen, die zudem immer günstiger arbeiten, sowie das stetig zunehmende Interesse am Outsourcing dieser und ähnlicher Geschäftsprozesse führen zu einem steigenden Marktanteil in Relation zu Direct-Mail.
Marktführer und ihre Marktanteile im Bereich Transaktionsdruck. (Grafik: Genios)
Die durchschnittlichen Auftragsvolumina liegen zu 75 Prozent bei Auflagen unter 25000, mit einem deutlichen Schwerpunkt bei Auflagen von bis zu 5000 Stück. Dies liegt vor allem an der regelmäßigen Aussendung der Transaktionsdokumente. Durch den Einsatz von Transpromo entstehen zusätzliche Möglichkeiten, Werbeangebote regelmäßig zu geringen Kosten zu platzieren. Bei einer Milliarde Stück wird die Dimension des Transaktionsdrucks deutlich. Durch die Entwicklung und Verbreitung des Internets ist es möglich, entsprechende Transaktionsdokumente per E-Mail an den Kunden zu übermitteln. Insbesondere Telekommunikationsanbieter, aber auch Banken und Versicherungen versuchen, ihren Kunden Rechnungen etc. per E-Mail und/ oder Website anzubieten. Entsprechend orientieren sich vor allem große Transaktionsdruck-Anbieter daran und ergänzen ihr Produktportfolio um entsprechende Dienstleistungen. Dass die Möglichkeiten, die im Transpromo liegen, bislang oft ungenutzt bleiben, hat vor allem mit vier Hindernissen zu tun.
Vier Hindernisse
1. Unterschiedliche Größen an verbleibender weißer Fläche auf den einzelnen Druckdokumenten (Problem: „dynamisches White-SpaceMarketing“).
2. Unterschiedliche tecnische Plattformen bei Datenquellen, Drucksystemen und Marketing-Kommunikation lassen eine Verknüpfung für den Auftraggeber oft zunächst unmöglich werden.
3. Kleinstauflagen erfordern ein individualisierbares Vorgehen.
4. Heterogene Empfängerkreise der Transaktionsdokumente erfordern mehr Individualisierung innerhalb einer Auflage als die pauschale Zusteuerung der immer gleichen Marketing-Kommunikation bei jedem Kunden.
(
www.gmc.net
)
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