Panorama

BIT 03-2017

6 | BIT 3–2017 Während zwei Drittel der Unternehmen eine ERP-Software einsetzen, besteht bei der mobilen ERP-Nutzung noch großer Aufholbedarf. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage, die die Mainzer Software-Experten von Godesys unter den Besuchern der CeBIT 2017 durchführten. Demnach nutzen 70 Prozent der ERP-Anwender ihr System noch nicht auf Smartphone, Tablet und Co. Zugleich äußern die Befragten deutlich, welche Anforderungen sie an ein mobiles ERP stellen – ein Beleg für die wachsende Relevanz mobiler Geschäftssoftware. Der steigende Bedarf nach bestmög - licher Softwareunterstützung im Büro und unterwegs erfordert, dass fortschrittliche ERP-Lösungen über mobile Funktionalität verfügen. Für Außendienstmitarbeiter kommt es heute immer öfter darauf an, bei Kundenmeetings in Echtzeit auf aktuellste Informationen zugreifen zu können. 60 Prozent der Befragten bestätigen dies und nennen eine Erhöhung der Produktivität von Vertriebsmitarbeitern im Außendienst als wichtigsten Vorteil mobiler ERP-Anwendungen. „Mobiles ERP ist kein Nischenthema“, betont Godelef Kühl, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Godesys AG. „Vielmehr sorgt die Digitalisierung branchenübergreifend dafür, dass Unternehmen jeder Größe Konnektivität und Mobilität für sich nutzen können.“ (www.godesys.de) Unternehmen zu starr beim Thema Mobility Datensicherheit ganz weit oben Rund 70 Prozent der ERP-Anwender nutzen ihr System noch nicht auf Smart phone, Tablet & Co. Abb.: Godesys Von Chemie bis Medien, von Gesundheit bis Industrie 4.0., von Stuttgart bis Dresden, von Ludwigshafen bis Potsdam: In sieben weiteren Städten entstehen in den kommenden Monaten digitale Hubs, in denen Großunternehmen, Mittelständler und Start-ups gemeinsam mit Wissenschaftlern und Investoren die digitale Transformation der deutschen Leitindustrien vorantreiben. Mit der entsprechenden Ankün - digung durch Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries geht die bundesweite Digital-Hub-Initiative nun in die zweite Runde. „Die digitalen Hubs werden maßgeblich zum Gelingen der digitalen Transformation in Deutschland beitragen. Wir schaffen mit den Hubs Orte, an denen Digitalisierung praktisch erlebbar und gestaltbar wird“, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Nach einer repräsentativen Umfrage unter 504 Unternehmen aus allen Branchen im Auftrag des Bitkom verfolgen aktuell 76 Prozent eine Strategie zur Bewältigung des digitalen Wandels. Zugleich geben 55 Prozent an, dass die Digitalisierung eine große Herausforderung für das eigene Unternehmen ist. Rohleder: „Vielen Unternehmen und gerade Mittelständlern fehlt es nicht an der Bereitschaft, die Digitalisierung in Angriff zu nehmen, sondern an konkreten Hilfestellungen, an Partnern und an einem Ort, um gemeinsam neue Technologien und Lösungen zu entwickeln und zu testen.“ Die angekündigten sieben neuen digitalen Hubs werden gemeinsam mit den bereits im November auf dem IT-Gipfel in Saarbrücken benannten ersten fünf Hub-Standorten unter der Dachmarke „Digital Hubs Germany“ rund um eine Leitindustrie oder eine zentrale Technologie arbeiten. : In einigen Hubs hat die Arbeit bereits begonnen, etwa in Frankfurt am Main (FinTech), wo Banken und Startups gemeinsam innovative Finanz - lösungen entwickeln. In München wurde im Februar der Mobility Hub eröffnet und am 1. Mai ist dort die erste Phase der Digital Product School gestartet. In diesem dreimonatigen Programm arbeiten Teams aus Mit - arbeitern der Hub-Partner wie Audi, BMW, Daimler und SAP zusammen mit Studenten an konkreten Kundenproblemen rund um die Mobilität der Zukunft. (www.bitkom.org) Digitalisierung der Leitbranchen nimmt Fahrt auf Internationale Standards setzen Mit den bundesweit verteilten Hubs sollen Orte geschaffen werden, an denen Digitalisierung praktisch erlebbar und gestaltbar wird. BITPANORAMA


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