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BIT 03-2017

rene Transportwege schaffen, die den Mitarbeiter erschlagen. Von Produkti - vität keine Spur. Für digitale Lösungen am Arbeitsplatz gilt: einfach und leicht verständlich sollen sie sein. Sie müssen Prozesse automatisieren und vereinfachen und keine zusätzlichen digitalen Arbeitsschritte einführen. So kommen die vier verlorenen Stunden schnell wieder rein und können für Aufgaben genutzt werden, die auf die wirtschaftlichen Geschäftsziele des Unternehmens ausgerichtet sind, den Kunden Mehrwert bieten oder den Mitarbeitern in ihrer Entwicklung zugutekommen. Hybridpost – so geht gute Digitalisierung Eine Studie des Fraunhofer Instituts zum Thema „Digitales Arbeiten macht produktiver“ ergab, dass 91 Prozent der Mitarbeiter, die bereits digital arbeiten, die erhöhte Produktivität auch persönlich wahrnehmen. Vor allem Technologien, die das schnelle Finden und Weitergeben von Dokumenten fördern, gehören zu den wichtigsten Faktoren für produktiveres Arbeiten. Somit sind Anwendungen wie Hybridpost ein perfektes Beispiel dafür, wie Digitalisierung richtig gelingen kann. Hybridpost eliminiert die manuelle Arbeit beim Drucken, Falzen und Kuvertieren und enthält gleichzeitig keine zusätzliche Informationsüber - lastung durch komplizierte Software. Zudem sind Lösungen von Anbietern wie Binect kompatibel mit allen gängigen Office-Programmen sowie sämt - lichen CRM-, HR- und Warenwirtschaftssystemen. Mitarbeiter müssen nur noch auf „drucken“ klicken und das bekannte Menü bedienen. Den Rest der Arbeit erledigen nun Software und Druckmaschinen im Hintergrund. Diese Maschinen arbeiten „von der Rolle“ und bedrucken in Schwarzweiß oder Vierfarb-Volldigitaldruck mehrere Papierbahnen, bevor diese entsprechend zugeschnitten und verpackt werden. Um Transportwege zu beschleunigen und Fehlerquoten zu minimieren, sind die Druckmaschinen direkt an eine Kuvertiermaschine gekoppelt. Ein Closed-Loop-Verfahren verhindert dort Duplikate oder das Abhandenkommen von einzelnen Seiten und garantiert gleichzeitig die richtige Position im Kuvert. Im letzten Schritt sorgt eine Hoch ge - schwindigkeits kamera dafür, dass die Briefe nach Adressen sortiert werden. Das vereinfacht die Arbeit der Deutschen Post und macht die Auslieferung schneller und günstiger. Im Ganzen bleibt die intellektuelle Anforderung an Sender und Empfänger gleich, nur die zeitraubende Arbeit wird eingespart. Gleichzeitig können Unternehmen sicher sein, dass ihre Daten dank HTTPS-Verschlüsselung und Ausfallund Katastrophensicherung stets in besten Händen sind. Vor allem, da die Binect-Umgebung als Hochver - fügbarkeitslösung im Clusterbetrieb zwischen deutschen Rechenzentren läuft und deutsche Datenschutz - standards garantiert. Nun bleibt nur noch eine Frage: Was tun mit der gewonnenen Zeit? Es gibt gleich mehrere Möglichkeiten: Mitarbeiter können sich mehr Zeit für ihre eigene Weiterbildung und beruf - liche Weiterentwicklung nehmen. Sie können die Stunden für kreatives Denken oder das Erlernen neuer Arbeitsbereiche einteilen. Die Zeit kann auch für mehr Teamaktivitäten oder Kundenkontakt genutzt werden. Oder man denkt über komplett neue Arbeitsmodelle nach. Bei einer effektiven Auslastung von 100 Prozent kann das Arbeitspensum schneller abgearbeitet werden. Das heißt, es besteht die Möglichkeit kürzerer oder reduzierter Arbeitstage. Mitarbeiter, die mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen können, sind generell zufriedener, loyaler gegenüber dem Unternehmen und auch mit viel mehr Elan bei der Arbeit. Eine Win-Win-Situation für Unternehmen und Angestellte. Für eine bessere Work-Life-Balance Der digitale Arbeitsplatz hat das Potenzial, die Work-Life-Balance in Unternehmen zu verbessern und Produktivität zu steigern – wenn er richtig umgesetzt wird. Digitale Lösungen müssen manuelle Tätigkeiten abnehmen, ohne dabei zu viel mentale Mehrarbeit zu verlangen oder durch eine Informationsflut die Mitarbeiter zu überfordern. Nur so können 20 verschwendete Tage vermieden und stattdessen 160 Stunden Zeit für kreative Ideen gewonnen werden. (www.binect.de) Für digitale Lösungen am Arbeitsplatz gilt: einfach und leicht verständlich sollen sie sein. Abb.: peshkov, Fotolia. BIT 3–2017 | 55


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