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BIT 03-2017

Output-Zentrale und Document-Factory 52 | BIT 3–2017 Doxnet Wie können Unternehmen individuelle Kundenerfahrungen auf effiziente Weise ermöglichen? Bei der Antwort auf diese zentrale Frage der Kundenkommunikation spielen leistungsfähige Entwicklungstools für HTML5-Inhalte und personalisierte Apps eine wichtige Rolle. Kunden wollen für sie relevante Inhalte auf dem von ihnen gewünschten Kanal erhalten. Mit HTML5 lassen sich multimediale Inhalte nach dem Prinzip des Responsive Design sowohl auf Smartphone oder Tablet als auch am stationären PC in der passenden Form anzeigen und verarbeiten. Responsive Design bedeutet, dass eine Webseite beim Aufrufen erkennt, welches Endgerät genutzt wird und automatisch die dafür geeigneten Inhaltselemente anzeigt. Anders als statische Webseiten laden dynamische Web seiten bei jedem Aufruf die relevanten Inhaltselemente aus einem Pool von Komponenten. So lassen sich für unterschiedliche Typen von Benutzern hoch individualisierte Landing Pages erstellen. Doch das ist nur der Anfang. Die Kommunikation und Interaktion in Echtzeit stellt ganz neue technische Anforderungen an Unternehmen und ihre Transaktionsdienstleister. Moderne Entwicklungstools für die digitale Kundenkommunikation ermöglichen Echtzeit-Anwendungen in nativen mobilen Apps, z. B. für die individuelle Online-Kalkulation in der Finanz und Versicherungsbranche. Aber erst in enger Verzahnung mit den ITgetriebenen Geschäftsprozessen können Transaktionsdienstleister nachhaltig Mehrwertlösungen schaffen und so neue, profitable Geschäftsfelder in der digitalen Welt entwickeln. Das bedingt nicht nur ein Umdenken auf der technischen Ebene, sondern auch im Vertrieb solcher Lösungen und beim Finden geeigneter Abrechnungsmodelle. Vortrag: Mittwoch, 21. Juni, 10.00 Uhr, Kongresssaal 1 im 1. OG. Vom Leistungsverrechner zum Analysepartner Digitalisierungsstrategie Das Print- und Output-Center der Allianz Deutschland AG geht völlig neue Wege bei der Verrechnung seiner Print und Output Service und hat sich damit „Vom Leistungsverrechner zum Analysepartner in der digitalen Welt“ entwickelt. Transparentes und verursachergerechtes Verrechnen der verkauften Service ist das Eine, aus diesen Verrechnungsdaten noch zusätzliche, für die Kunden wichtige Analysen zu Kostentransparenz, Planungen und Optimierungen zu ziehen, das Andere. Dies kann nur gelingen, wenn Geschäftsvorfälle der Kunden bei der Übergabe von Dokumenten an ein Output-Management- System bestimmte zusätzliche Metadaten mitliefern und diese an das nachfolgende Verrechnungssystem weiterreichen. Dort werden sie entsprechend je Kunde flexibel abgerechnet und speziell aufbereitet, damit sie jederzeit für den Kunden einfach abrufbar sind und ihn bei der Weiterentwicklung seiner digitalen Geschäftsvorfälle unterstützen. Das Ganze muss natürlich in der heutigen digitalen Welt für alle Outputkanäle funktionieren und die Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit zu jedem Zeitpunkt gewährleistet sein. Dieser spannenden Aufgabenstellung hat sich das Print- und Output- Center der Allianz Deutschland AG, welches als Dienstleister für Allianz Gesellschaften, aber auch auf dem externen Markt tätig ist, im Rahmen eines gemeinsamen Software Migrationsprojektes mit einem in der Branche bekannten Softwarehersteller gestellt. Der Vortrag zeigt auf, wie das Projekt in einzelnen Stufen definiert und abgelaufen ist, welche neuen technischen Möglichkeiten, Schnittstellen und Funktionen das gemeinsam entwickelte Software System besitzt und wie sich das implementierte Verrechnungssystem in der laufenden Produktion bewährt. Anhand eines Praxisbeispiels wird aufgezeigt, warum sich das Allianz Output-Center mit diesem Produkt vom herkömmlichen Leistungsverrechner nun zum Analysepartner des Kunden entwickelte und damit ein wichtiger Bestandteil der Digitalisierungsstrategie des Unternehmens ist. Vortrag: Mittwoch, 21. Juni, 10.00 Uhr, Auditorium im UG. Hans-Peter Niesyt, Projektleiter bei der Allianz Deutschland AG: „Anhand eines Praxisbeispiels wird aufgezeigt, warum das Allianz Output- Center ein wichtiger Bestandteil der Digitalisierungsstrategie des Unternehmens ist.“ HTML5-Inhalte und Apps effizient entwickeln Responsive Design macht mobil Mit den GMC Inspire-Entwicklungswerkzeugen lassen sich HTML5 und personalisierte Apps automatisiert einsetzen und für innovative Angebote von Transaktionsdienstleistern nutzen. Uwe Bünning von GMC Software berichtet. Uwe Bünning, Sales Manager bei GMC Software: „Kunden wollen für sie relevante Inhalte auf dem von ihnen gewünschten Kanal erhalten.“


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