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BIT 03-2017

BIT 3–2017 | 51 Spektralwert-Analyse im Highspeed-Inkjet Druck Richtungsweisend einsetzbar Der selbständige Berater Kai Brückel vermittelt mit seinem diesjährigen Doxnet-Vortrag Step-by-Step die notwendigen Kenntnisse zur Beurteilung der Farbreproduktionsfähigkeit eines Drucksystems. „Einsatz der Spektralwert-Analyse im Highspeed-Inkjet Druck“ – ein sperriger Titel für ein sehr lebendiges und hochaktuelles Thema … denn immer wieder habe ich bei der Zusammenarbeit mit meinen Kunden und Partnern aus der Druckbranche festgestellt, dass auch bei den Druckprofis selbst Basiswissen zum Color-Management kaum bis gar nicht vorhanden ist. Kein Wunder, denn nur in den einschlägigen Ausbildungen zum Offsetdrucker und Mediengestalter werden solide Kenntnisse für den analogen Druck vermittelt. Beim Farbmanagement für den digitalen Farbdruck sieht es noch viel schlechter aus. Wer sich ernsthaft damit beschäftigt, sieht sich mit Fachbegriffen wie „Farbmodell“, „Lab-, CMYK, RGB, Pantone C und U“ und „maximales Delta-E“ konfrontiert, ohne herstellerseitig Unterstützung zu bekommen. Und so verwundert es nicht, dass gerade die Druckdienstleister sich mit der Herausforderung allein gelassen fühlen, die hochwertigen Drucke ihrer Kunden aus dem Offsetdruck mit ihren Sonderfarben möglichst exakt auf ihrem Highspeed-Inkjet-System zu reproduzieren. Es ist eine frustrierende und kostenintensive Aufgabe, durch Versuch und Irrtum akzeptable Ergebnisse zu erzielen! An der Erwartungshaltung eines qualitätsbewussten Kunden geht so eine „Methode“ natürlich Lichtjahre vorbei … Mein Fachvortrag knüpft dagegen an Schulwissen an und vermittelt, ohne weitere Auseinandersetzung mit dem komplexen Farbmanagement, Step-by-Step die notwendigen Kenntnisse zur Beurteilung der Farbreproduktionsfähigkeit eines Drucksystems. Werkzeug dazu sind ein Spektralphotometer und ein Excel-Sheet. Durch die grafische Darstellung der gemessenen Spektren der Grund- und Mischfarben wird die Analyse der Farbsättigung sehr vereinfacht. Auch der Farbvergleich zum Offsetdruck ist leicht durchzuführen. Im Ergebnis wird die Beurteilung einer Tinten-Papier-Kombination im Hinblick auf ihre Fähigkeit möglich, Farben aus dem Offsetdruck zu reproduzieren, und das ohne ein ICC-Profil zu erstellen und ohne den Gamut auszumessen! Durch die einfache und schnelle Handhabung dürfte diese Messmethode mit die schnellste Analysemöglichkeit einer Kombination von Drucksystem, Tinte und Substraten sein! In einer hochvolatilen, technologisch getriebenen Umgebung, bzgl. Tinten, Druckköpfe, Trocknungen und immer neuen Substraten, ein hoch einzuschätzender Vorteil, der auch schon in der Evaluationsphase einer Inves - tition eines Drucksystems richtungs - weisend eingesetzt werden kann. Wie auch die Jahre zuvor, werden den Zuhörern die einzelnen Prozessschritte in einer Livepräsentation vorgestellt. Vortrag: Dienstag, 20.Juni, 16.00 Uhr, Auditorium im UG. Kai Brückel, Experte für Qualitätssicherung im Highspeed-Inkjetdruck: „Bei der Zusammenarbeit mit meinen Kunden und Partnern aus der Druckbranche habe ich festgestellt, dass auch bei den Druckprofis selbst Basiswissen zum Color-Management kaum bis gar nicht vorhanden Dienstag, 20. Juni 2017 ist.“ 14.00 Uhr Effizienzstudie digitaler Markt, Francotyp-Postalia Auditorium im UG 15.00 Uhr Ist (Kunden)Kommunikation morgen rein digital?, Insentis GmbH Auditorium im UG 15.00 Uhr Einbindung von dokumentenerstellenden Systemen, SET GmbH Kongresssaal 1 im 1. OG. 16.00 Uhr Digital First – Die Gunst der späten Geburt, Compart Kongresssaal 1 im 1. OG 16.00 Uhr Spektralwert-Analyse im Highspeed-Inkjet Druck, Kai Brückel, Experte für Qualitätssicherung Auditorium im UG Mittwoch, 21. Juni 2017 10.00 Uhr HTML5-Inhalte und Apps effizient entwickeln, GMC Software Kongresssaal 1 im 1. OG 10.00 Uhr Vom Leistungsverrechner zum Analysepartner, Allianz Deutschland AG Auditorium im UG 11.00 Uhr Datenschutz für Transaktionsdokumente, Datev eG Auditorium im UG 11.00 Uhr Herausforderung „Digitale Transformation“, Böwe Systec Kongresssaal 1 im 1. OG


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