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BIT 03-2017

Output-Zentrale und Document-Factory 50 | BIT 3–2017 Doxnet Digital First – Die Gunst der späten Geburt Ein Format für alles Thorsten Meudt von Compart präsentiert in seinem Vortrag eine universelle und skalierbare Lösung für die gleichbe - rechtigte Erstellung von Dokumenten für seitenorientierten Druck, Web, mobile Endgeräte sowie E-Mail. Infotrends erwartet, dass im Jahr 2020 mehr Menschen ein Mobiltelefon besitzen als Elektrizität zu Hause. Laut einer aktuellen Markterhebung in den USA sehen die befragten Unternehmen das Webportal als wichtigsten Kommunikationskanal, gefolgt von Smart - phone, Tablet & Co. Aber auch E-Mail und selbst die Briefpost würden weiterhin genutzt, so die Studie. Denn bei aller Digitalisierung schätzten die meisten Empfänger es nach wie vor, Rechnungen und Kontoauszüge auf dem klassischen Postweg zu bekommen. Dennoch – die Digitalisierung in der geschäftlichen Kommunikation schreitet voran und wirkt sich natürlich auch auf die Dokumentenerstellung aus. Denn die ursprünglich ausschließlich für den Druck erzeugten Datenströme werden nun nicht mehr nur für die schriftliche Korrespondenz benötigt, sondern müssen vereinzelt und hochindividualisiert für alle denkbaren Kommunikationsanforderungen, also für alle heute existierenden physikalischen und elektronischen Kanäle zur Verfügung stehen. Mit anderen Worten: Es ist nicht mehr damit getan, „reine“ Druck - datenströme zu erzeugen, sondern es müssen flexible Inhalte generiert werden, und zwar zu einem möglichst späten Zeitpunkt, damit sie den unterschiedlichen Anforderungen, die Kunden heutzutage an die Kommunikation haben, gerecht werden. Kurz: Es geht um ein universelles Design von Dokumenten. Vor diesem Hintergrund geht Compart mit der neuen Lösung DocBridge Impress einen komplett neuen Weg. Statt das Dokumentendesign am druckorientierten Seitenformat A4 auszurichten, löst man die Erstellung vom Versand und legt ihr ein einziges Quellformat zugrunde. Statt – wie bei marktgängigen Lösungen üblich – ein ursprünglich für den Druck konzipiertes Produkt mühsam um digitale Funktionen zu erweitern, hat Compart von Anfang einen „Digital-First“-Ansatz entwickelt: Jedes Dokument wird nur einmal und unabhängig von einer bestimmten Seitengröße erstellt (formatiert) und ist damit automatisch mehrkanalfähig. Mit anderen Worten: DocBridge Impress ist eine universelle und skalierbare Lösung für die gleichberechtigte Erstellung von Dokumenten für seitenorientierten Druck, Web, mobile Endgeräte sowie E-Mail. Die Software, die alle physikalischen und digitalen Kanäle bedient, vereinigt die wichtigsten internationalen Standards für die Erstellung und Formatierung von Dokumenten unter einem Dach. Sie basiert u. a. auf HTML5, CSS, SVG, Unicode, XSL und XML. Die Lösung ist durch diesen nicht proprietären Ansatz ausgesprochen zukunftsfähig. Mehr über den „Digital-First- Ansatz“ sowie die verschiedenen Einsatzszenarien von DocBridge Impress im Vortrag „Die Gunst der späten Geburt: Dokumentenerstellung im Zeitalter der Digitalisierung“ von Thorsten Meudt auf der Doxnet- Fachkonferenz in Baden-Baden. Vortrag: Dienstag, 20. Juni, 16.00 Uhr, Kongresssaal 1 im 1. OG. Thorsten Meudt, Vice President Marketing, Compart AG: „Statt das Dokumentendesign am druckorientierten Seitenformat A4 auszurichten, löst Compart die Erstellung vom Versand und legt ihr ein einziges Quell - format zugrunde.“ bungen mit unterschiedlichen dokumentenerstellenden Systemen führt eine Standardisierung des Dokumentenprozesses mit der Posy Output- Factory zu verschiedenen Vorteilen. Die Auswahl von dokumentenerstellenden Systemen ist auch „auf einer grünen Wiese“ nicht einfach. Je nach Branche unterscheiden sich die Anforderungen an die Dokumente. Auf einer Seite existieren Branchen, wie z. B. Onlineshops, in denen die Dokumente (meist Rechnungen, Mahnungen) schnell und ohne anspruchsvolle Strukturen erzeugt werden müssen. Auf der anderen Seite gibt es z. B. bei Versicherungen komplexe Dokumentenstrukturen, in denen ein Dokument aus mehreren Teildokumenten unterschiedlicher Unternehmensbereiche besteht.Durch die Anbindung ver - schiedener dokumentenerstellender Systeme in der Posy OutputFactory, die sowohl branchen- als auch systembedingte Anforderungen abdecken, bietet die SET passende Gesamtlösungen an. Durch die Integration über die Posy OutputFactory kann der gesamte Prozess vom Eintreten eines Geschäftsvorfalls bis hin zum Versenden fertig verarbeiteter Dokumente über alle beteiligten Systeme transparent ab - gebildet und verfolgt werden. Wie eine solche Integration verschiedener dokumentenerstellender Systeme im Detail aussehen kann und welche Vorteile ein standardisierter Dokumentenprozess mit der Posy OutputFactory hat, erfahren Sie in unserem Vortrag auf der Doxnet Fachkonferenz. Vortrag: Dienstag, 20. Juni, 15.00 Uhr, Kongresssaal 1 im 1. OG.


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