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BIT 03-2017

Kommunikation im digitalen Zeitalter Kann jeder machen was er will? Matthias Kammer, Direktor des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI), beleuchtet in seinem Vortrag den digitalisierten Alltag und die gesellschaftlichen Herausforderungen für eine sichere Kommunikation. Nach der „Computerisierung“ in den 80er und 90er Jahren und der nach - folgenden „Mobilisierung“ durch Smartphone, Laptop und Tablet ist die digitale Informations- und Kommunikationstechnologie inzwischen fester Bestandteil im Alltag der Menschen. Mit Hilfe neuer digitaler Medien und unter breiter Nutzung sich bietender Möglichkeiten kommunizieren die Menschen heute auf unterschiedlichste Weise: Nicht nur im persönlichen Gespräch und schriftlich, sondern unbegrenzt und ständig erreichbar, raum- und zeitunabhängig am Telefon, Smartphone und webbasiert über das Internet per E-Mail, im Messenger- Chat und in sozialen Medien. Auch wenn Dank neuer Technologien Kommunikation einfacher geworden und mit einer Reihe von Vorteilen verbunden ist, so sind nicht wenige Menschen allein schon durch die Möglichkeiten überfordert – von notwendigen IT-Kompetenzen ganz zu schweigen. Der Vortrag von DIVSI-Direktor Matthias Kammer nimmt den digitalisierten Alltag der Menschen in den Blick. Während diese auf der einen Seite die Vorteile wie Schnelligkeit, Flexibilität und Bequemlichkeit nutzen wollen, bestehen gleichzeitig große Sicherheitsbedenken und mangelnde Kontrollmöglichkeiten. Die Menschen nehmen zwangsläufig Nachteile und Risiken in Kauf. Im Kern liegen Nutzerverhalten und Nutzer-Erwartungen nicht selten auseinander; Paradoxien sind kennzeichnend für den modernen digitalen Alltag. Dabei sind die Nutzer auf der Suche nach Risiko-Minimierung, tragen sich mit Sorge um Datenschutzaspekte und wollen Sicherheit. Was verschafft ihnen Sicherheit im Online- Alltag? Wer trägt Verantwortung? Untermauert mit aktuellen Umfrage und Studienergebnissen erläutert Matthias Kammer die gesellschaftlichen Herausforderungen für sichere Kommunikation im Spannungsfeld Wirtschaft, Staat/Behörden und Nutzer/Bürger. Vortrag: Dienstag, 20. Juni, 9.00 Uhr, Auditorium im UG. Matthias Kammer, Direktor des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI): „Nach der ‘Computerisierung’ und der nachfolgenden ‘Mobilisierung’ ist die digitale Informations und Kommunikationstechnologie inzwischen fester Bestandteil im Alltag der Menschen.“ Die neue Kraft auf der letzten Meile Einfache intuitive Handhabung Sybille Stöckle-Luschitz, Leiterin Unternehmensstrategie bei Kern, geht in ihrem Vortrag auf die neuen Kern Paket- Terminals ein. Diese können, dank der modularen Bauweise, nach den Wünschen der Kunden konfiguriert werden. Mit den neuen Paket-Terminals eröffnet Kern eine Reihe von Einsatzmöglichkeiten im geschäftlichen und privaten Umfeld: Die Terminals stehen für eine sichere und zuverlässige Paketbzw. Postzustellung und -abholung. Mit mehr als 200 Installationen in Spanien, Portugal, Argentinien und Frankreich sind die Kern Paket-Terminals bereits auf dem Vormarsch und sollen nun auch den deutschen Markt erobern. Hinter den Paket-Terminals steckt eine Grundidee mit drei Varianten, die zahlreiche Einsatzmöglich - keiten bieten: Das Kern City Terminal kommt dort zum Einsatz, wo sich Menschen täglich aufhalten, z. B. an Bahnhöfen, Supermärkten und Tankstellen. Das Kern Home Terminal bildet dort die zentrale Anlaufstelle, wo Menschen wohnen und leben. Das Kern Kühl- und Gefrierterminal öffnet neue Möglichkeiten im Bereich Food und Pharmazie. Charakteristisch für alle Terminals sind die einfache und intuitive Handhabung sowie die modulare Bauweise, die es ermöglicht, die Terminals nach den Wünschen der Kunden zu konfigurieren. Die Zustellung „auf der letzten Meile“ wird so einfach und effektiv gestaltet: Die dahinter stehende innovati ve Software sorgt dafür, dass die Pakete an den richtigen Adressat ge - langen und garantiert außerdem einen reibungslosen Ablauf hinsichtlich der Zustellung und Retoure von Paketen. Paket-Terminals in Unternehmen: Eine große Menge von geschäftlichen Paketen erreicht tagtäglich die Post - stellen. Logistisch ist es sehr aufwändig, arbeitsintensiv und bindet Personalressourcen, die Pakete zu erfassen, zuzuordnen und pünktlich an die richtige Abteilung bzw. den richtigen Mitarbei-ter zuzustellen. Genau hier setzen die Kern Paket-Terminals an und werden zur logistischen Schnitt- Sybille Stöckle- Luschitz, Leiterin Unternehmens - strategie bei der Kern GmbH: „Kern Paket-Terminals werden zur logistischen Schnittstelle sowohl zwischen Kurierdiensten und Poststelle als auch zwischen Poststelle und der internen Verteilung.“ BIT 3–2017 | 45


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