Bitkom-Kompetenzbereich ECM

BIT 03-2017

Bitkom – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. Tel.: +49 30/27576-0, E-Mail: bitkom@bitkom.org, Internet: www.bitkom.org Der Bitkom informiert Neuer Leitfaden Künstliche Intelligenz verstehen als Automation des Entscheidens Der Dialog mit dem smarten Home-Assistenten, der auf Zuruf die benötigten Produkte online bestellt, das Smartphone, das alltägliche Fragen schlau beantworten kann, oder das selbst - fahrende Auto, das den Fahrer sicher zum Ziel bringt, auch wenn der sich in seine Zeitung vertieft – diese verschiedenen Anwendungen, die schon heute in unserem Alltag anzutreffen sind, haben eines gemeinsam: Ohne Künstliche Intelligenz (KI) wären sie nicht möglich. Fünf-Stufen-Modell des Entscheidens Wenn Unternehmen KI ein - setzen, dann erhoffen sie sich davon eine höhere Wertschöpfung. Die Informationen die ser Seite entstehen in redaktioneller Verantwortung des Bitkom. Doch was genau sich dahinter verbirgt, bleibt häufig unklar und nicht jeder Anbieter, der behauptet, KI in seiner Lösung zu nutzen, kann dieses Versprechen bei genauer Betrachtung einlösen. Der neue Leitfaden will Verantwortlichen in Unternehmen dabei helfen, Ordnung in die Vielzahl an kursierenden KI-Definitionen zu bringen und so besser entscheiden zu können, an welchen Stellen ent - sprechende Lösungen sinnvoll eingesetzt werden können. Im Mittelpunkt steht dabei die Entwicklung eines Fünf- Stufen-Modells des Entscheidens, ausgehend von der Stufe 0, in der der Mensch alleine entscheidet, bis hin zur fünften Stufe, dem autonomen Ent - scheiden, bei der der Mensch nur noch auf besonderen Wunsch überhaupt eingreifen kann. Zum Abschluss liefert der Leitfaden einige konkrete Beispiele, was KI heute bereits in der Praxis leistet. Der Leitfaden steht auf bitkom.org zum kostenfreien Download bereit. Weiterbildung Bitkom Akademie startet Video-Plattform Die Bitkom Akademie erweitert ihr Weiterbildungsangebot rund um die Digitale Transformation um eine Tube-Plattform. Dort finden Nutzer kostenlos kompakt aufbereitete Informationen zu Spezialthemen und digitalen Trends. Die Inhalte werden laufend ergänzt. Damit greift die Bitkom Akademie die steigende Nachfrage für Weiterbildung im Digitalbereich mit einem eigenen Video-Angebot auf. „Unsere Tube-Plattform soll den Einstieg für Weiterbildungen zu Digitalthemen erleichtern“, so Anja Olsok, Leiterin der Bitkom Akademie. „Ergänzend zu unserem umfangreichen Seminarprogramm stellen wir dort kostenfreie Videos, Info-Grafiken und prägnante Texte zu aktuellen Themen und Entwicklungen bereit.“ Erste Lehrvideos unter anderem zu den Themen IT-Sicherheit, Digitale Transformation, Datenschutz sowie zu Smart Schools und Digitalmarketing finden sich bereits unter http://www.tube.bitkom-akademie.de Ob Materialscheine, Stundenzettel oder Rechnungen – viele betriebliche Abläufe werden noch immer auf Papier geregelt. In drei Viertel der Unternehmen (75 Prozent) laufen die Hälfte der Prozesse oder mehr papierbasiert ab, bei rund jedem Fünften (19 Prozent) laufen sogar noch alle Prozesse auf Basis von Papierdokumenten. Die meisten Unternehmen wollen ihren Papierverbrauch aber gerne reduzieren. Jedes zweite Unternehmen (56 Prozent) will seine Briefpost durch digitale Kommunikation ersetzen, jedem Dritten (32 Prozent) gelingt dieses Vorhaben auch zunehmend. Knapp die Hälfte (46 Prozent) der Unternehmen hat neuere Papierakten bereits teilweise digitalisiert, 19 Prozent sogar überwiegend und immerhin 8 Prozent haben alle ihre Papierakten weitgehend digitalisiert. Das hat eine repräsentative Befragung ergeben. In 4 von 10 Unternehmen (38 Prozent) wird außerdem bereits weniger ausgedruckt als noch vor einem Jahr, in jedem achten (13 Prozent) wird allerdings auch mehr gedruckt. Rechtlich wird nun Unternehmen und Behörden der Weg zur rein digitalen Dokumentenverwaltung geebnet. Am 29. März hat das Bundeskabinett das Gesetz zur Durchführung der eIDAS-Verordnung der EU verabschiedet. Das darin enthaltene „Vertrauensdienstegesetz“ erleichtert die Verwendung sogenannter elektronischer Vertrauensdienste – dazu zählen zum Beispiel die digitale Unterschrift, elektronische Zeit - stempel oder das elektronische Behörden-, bzw. Firmensiegel. Die Verordnung sorgt dafür, dass elektronische Dokumente EU-weit als rechtsgültig an - erkannt werden. Marktforschung Unternehmen reduzieren ihren Papierverbrauch BIT 3–2017 | 19


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