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BIT 06-2016

BIT 6–2016 | 57 Icon: Interaktive Dokumenterstellung in der Cloud Große Vorteile Wer mit einer hohen Zahl an Kunden individuell und persönlich kommuniziert und großen Output generiert, der benötigt eine ausgereifte Customer-Communication-Management-Lösung. Zudem benötigt er die passende IT-Infrastruktur. Diese bereit - zustellen und zu betreiben ist kostspielig – zumindest bislang. Klassischerweise ist das Customer- Communication-Management (CCM) hard- und softwareseitig komplett in den Unternehmen beheimatet. Das Volumen an erstellten Dokumenten ist stark schwankend; in Stoßzeiten (am Quartals-/Jahresende) kommt es zu teilweise extremen Lastspitzen. Auf diese Spitzen müssen Unternehmen ihre IT-Infrastruktur ausrichten – auch wenn diese Konfiguration unter Normallast überdimensioniert ist. Abhilfe schaffen könnte eine Verlagerung des CCM hin zu einem Cloud-Anbieter. So lassen sich Kosten durch flexible Pay-asyou go-Modelle signifikant reduzieren. Diesen Ansatz verfolgt die Icon Systemhaus GmbH seit Anfang des Jahres: ein großer Druck- und Fulfillment- Dienstleister in den USA bietet seinen Kunden die Möglichkeit zur interaktiven Dokumenterstellung inklusive Full- Managed-Service – realisiert über eine Cloud-Variante von DOPiX, der CCMLösung des Stuttgarter Unternehmens. Für den Druckdienstleister bedeutet das „Heranrücken an die Applikation“ eine Erweiterung des Angebotsportfolios. Ein USP, der Kunden bindet und sowohl unmittelbar (höhere Margen) als auch mittelbar (neuer Batch-Load) Einnahmen generiert. Vor allem aber ergeben sich durch dieses Angebot große Vorteile für seine Kunden: • Verringerte Fixkosten durch flexibles Up-/Downscaling: Sämtliche Ressourcen sind flexibel skalierbar. Bei Bedarf können komplette Installationen oder auch einzelne Komponenten praktisch in Echtzeit aufgeschaltet werden. Dies kann sowohl manuell als auch automatisiert, für einen definierten Zeitraum bzw. bei über-/unterschreiten einer bestimmten Auslastung, ausgelöst werden. Kosten entstehen nur für die tatsächlich in Anspruch genommenen Ressourcen. • Mobiles Arbeiten bei gleichbleibend hoher Qualität und sichere Einbindung externer Dienstleister: Egal ob am regulären Arbeitsplatz, im Home Office, oder im Außendienst – die Arbeiten erfolgen immer direkt am System. Das Synchronisieren von lokalen Änderungen mit dem Hauptsystem entfällt und dem Mitarbeiter stehen stets alle Funktionen zur Verfügung, was eine optimale User Experience und effizientes Arbeiten gewährleistet. Der Zugriff erfolgt sicher über VPN, das System ist entkoppelt von den weiteren internen Systemen und Daten. So lassen sich auch externe Dienstleister einfacher einbinden. • Hohe Verfügbarkeit und Sicherheit: Verfügbarkeit, Daten- und Ausfallsicherheit sind im Umgang mit Kundendaten elementar. Die notwendige lokale IT-Infrastruktur (Firewall, RAID-Systeme, örtliche Trennung einzelner Rechenzentren etc.) ist ein Kostentreiber. Cloud-Anbieter stellen diese Infrastruktur bereits zur Verfügung. Anbieter mit Unternehmenssitz und Datenhaltung in Deutschland unterliegen zudem den strengen deutschen Datenschutzrichtlinien. Thomas Traub, Entwicklungsleiter bei Icon und Projektverantwortlicher, sieht großes Potenzial. „Die Cloud- Anbieter haben auf die kurze Unsicherheit der Unternehmen hinsichtlich der Rechtslage und des Datenschutzes nach Abkündigung des Safe-Harbor-Abkommens reagiert und Lösungen gefunden. Das Thema ist auch in Deutschland wieder im Aufschwung.“ Momentan denkt Traub bereits an die Weiterentwicklung. Docker-Container sollen die Cloud-Lösung noch schlanker und flexibler machen. Erste Anfragen liegen bereits vor. (www.icongmbh.de) Dank der leistungsstarken Cloud- Variante von DOPiX, der CCMLösung von Icon, lassen sich u. a. Kosten signifikant reduzieren.


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