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BIT 06-2016

Output-Zentrale und Document-Factory Output-Management 52 | BIT 6–2016 Whitepaper zur vernetzten Kundenkommunikation Trends im Output- Management Output-Management hat sich in den letzten fünf Jahren stärker gewandelt als in den vorherigen 20 Jahren. Sowohl für Anwender als auch für Unternehmen und Anbieter von Output-Management-Lösungen wird der Markt immer vielschichtiger und komplexer. Welche neuen Anforderungen damit an das Output-Management gestellt werden und wie die Anforderungen an eine vernetzte Kundenkommunikation bewältigt werden können, erläutert Jochen Maier, Vorsitzender des Bitkom Arbeitskreises Output Solutions, im Interview. BIT Der Bitkom Arbeitskreis Output Solutions hat Anfang Oktober ein umfassendes White paper zum Thema „Trends im Output-Management“ publiziert. Können Sie kurz erläutern, welche Firmen in diesem Arbeitskreis organisiert sind? Jochen Maier Der Arbeitskreis Output Solutions ist einer der größten ECM-Arbeitskreise innerhalb des Bitkom. Mit ca. 50 Mitgliedsunternehmen, die sich konstituieren von mittelständischen Unternehmen bis zu internationalen Großkonzernen, deckt der Arbeitskreis die komplette Bandbreite des Output-Managements ab. Dabei verfolgen wir mehrere Ziele: Über den Wissenstransfer an externe Unternehmen hinaus kümmern wir uns regelmäßig um den Erfahrungsaustausch in diesem Expertenkreis. Auf dieser Grundlage sind bereits eine Reihe spannender Kooperationen entstanden. Die Mitgliedsunternehmen lassen sich grob in drei Kategorien einteilen: • Anbieter von Lösungen, mit denen Dokumente erstellt werden, also Anbieter von Customer-Communication- Management-Lösungen. • Anbieter von Lösungen, die den erzeugten Output managen, also Sendungen bilden, trennen, bündeln, DV freimachen etc. • Dokumentenlogistiker, die analoge oder digitale Dokumente sicher übermitteln. Wobei es natürlich auch Unternehmen gibt, die mehrere Disziplinen abdecken. BIT Der AK Output Solutions hat bereits zur IT & Business 2015 einen Anbieterkatalog erstellt, der zur CeBIT 2016 aktualisiert wurde. Was war die Motivation, nach dieser vergleichsweise kurzen Zeit dieses umfangreiche Whitepaper zu erstellen? Maier Die meisten unserer Mitgliedsunternehmen sind seit Jahren im Arbeitskreis. Es gab den klaren Wunsch, Unternehmen mit einer Marktübersicht – einem „Navigator“ – dabei zu unterstützen, sich einen Überblick über die Anbieter von Output-Management Lösungen zu verschaffen. Diese Aufgabenstellung haben wir mit dem Output-Management-Navigator vor einem Jahr adressiert. Mit dem jetzt vorliegenden Whitepaper sind wir inhaltlich einen deutlichen Schritt weitergegangen. Hier betrachten wir nicht nur den aktuellen Status, sondern haben uns Gedanken darüber gemacht, welche Anforderungen es in der Zukunft geben wird. Damit adressieren wir Unternehmen, die sich aktuell Gedanken über eine künftige Output-Management-Lösung machen. Ich denke, dass uns mit dem Whitepaper „Trends im Output- Management“ eine sehr gute Übersicht gelungen ist. BIT Wer sind die Autoren? Maier Im Gegensatz zu Anbietern kommerzieller Whitepapers wurde dieses Whitepaper von Lösungsanbietern und Dienstleistern im Bereich des Output-Managements erstellt. In der Summe haben ungefähr ein Dutzend Unternehmen mitgearbeitet. Jedes Unternehmen wiederum hat zahl - reiche Business-Kunden – sehr häufig auch international. Insofern haben die Autoren einen sehr guten Überblick über die aktuellen Erfordernisse. Darüber hinaus decken die Autoren alle Aspekte des Output-Managements ab. Insofern vertreten die Autoren alle Einzeldisziplinen in diesem spannenden und komplexen Umfeld. Das Whitepaper hat damit eine sehr große Relevanz und spiegelt den aktuellen Entwicklungsstand wider. Hier kommen Experten zu Wort, die umfassende Projekterfahrung mitbringen. BIT Können Sie uns einen Einblick über die behandelten Inhalte geben? Maier Unser Whitepaper spannt auf über mehr als 50 Seiten den Bogen von den aktuellen „Erwartungen an Output-Management“, über „Output- Management im Zeitalter der Digitalisierung“, den „Einflussfaktoren auf Output-Management“ (OM) über „Content bezogene Aspekte von OM“ bis zu den „Kommunikationskanälen im OM“. Insbesondere das letzte Kapitel „Kommunikationskanäle im Jochen Maier, Geschäftsführer Summ-it Unternehmensberatung und Leiter des Bitkom Arbeitskreises Output Solutions: „Unser Whitepaper spannt auf über mehr als 50 Seiten den Bogen von den aktuellen ,Erwartungen an Output- Management’, über ,Output- Management im Zeitalter der Digitalisierung’, den ,Einflussfaktoren auf Output-Management’ (OM) über ,Contentbezogene Aspekte von OM’ bis zu den ,Kommunikationskanälen im OM’.“ „Im Gegensatz zu Unternehmen sind Kunden längst digital aufgeklärt und organisiert.“


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