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BIT 06-2016

26 Geschäftsprozesse Arbeitswelt im Wandel | BIT 6–2016 Cenit: Digitaler Arbeitsplatz – Mensch im Fokus Entscheidende Stellschrauben Um den Weg der digitalen Transformation erfolgreich zu beschreiten, gilt es für viele Unternehmen, Veränderungen am Arbeitsplatz vorzunehmen. Dabei geht es nicht darum, Arbeitsplätze zu technischen Spielplätzen aufzurüsten, sondern diese – ihren fachlichen Anforderungen entsprechend – sinnvoll in ein effizient gestaltetes Informations- und Collaboration-Management zu integrieren. Die Ausgestaltung solcher Arbeitsplatzmodelle erfordert Analysen und Konzepte, die neben der IT-Architektur vor allem die Weiterentwicklung der Zusammenarbeitsmodelle berücksich - tigen. Es lassen sich grundsätzlich drei entscheidende Stellschrauben identifizieren, die unabdingbar für die Gestaltung des digitalen Arbeitsplatzes sind. Vernetzung von ITSystemen und Personen Die digitale Transformation eines Unternehmens ermöglicht eine Vernetzung der am Wertschöpfungsprozess beteiligten Personen. Sie stellen den erfolgskritischen Wissensfaktor dar. Um Wissen optimal nutzbar zu machen, ist eine bereichsübergreifende Vernetzung sowohl der beteiligten Personen, als auch von Informationen aus unterschiedlichen IT-Systemen notwendig. Social-Business-Plattformen wie IBM Connections können hierbei die ideale Basis bilden. Da sie vom Grundprinzip bereits auf die Vernetzung von Personen ausgelegt sind, können Informationen aus weiteren IT-Systemen – über den sogenannten Activity-Stream an einer zentralen Stelle zusammengefasst – bereitgestellt werden. Diese Daten werden unter Berücksichtigung der Zugriffsrechte in der erforderlichen Granularität den beteiligten Personen verfügbar gemacht. Beherrschung der Informationsflut Die Menge an Informationen, die im Rahmen einer wertschöpfenden Zusammenarbeit entsteht, bedarf einer zielgerichteten, sicheren und schlüssigen Aufbereitung. Intelligente Suchund Filtermethoden zur fokussierten Bereitstellung der wichtigen Informationen sowie Analyse-Komponenten zur zielgerichteten Auswertung müssen den Mitarbeitern die Möglichkeit bieten, die für sie relevanten Inhalte transparent zu generieren und weiter zu verarbeiten. Neue Kultur der Zusammenarbeit Damit alle Akteure in einer Wert - schöpfungskette mit Vernetzung und digitaler Collaboration umgehen und sie als Vorteil nutzen können, müssen Unternehmen ihre Kultur der (digitalen) Zusammenarbeit aufbauen und weiterentwickeln: Von der Kunden - akquise bis zum Abschluss der Leistungserbringung trägt ein großes Netzwerk von Mitarbeitern zur Entstehung der erforderlichen Informationen und deren Verarbeitung bei. Der Kern - gedanke der digitalen Zusammenarbeit ist, eigenes Wissen transparent bereit zu stellen, um selbst vom Wissen anderer profitieren zu können. Digitaler Arbeitsplatz als Enabler Ungeachtet der Vielfalt möglicher Konzepte für den digitalen Arbeitsplatz sollte eines klar im Fokus stehen: Der Mitarbeiter. Der Einsatz von IT-Werkzeugen dient nämlich einem Zweck: Die Innovationskraft, Kreativität und Expertise der Mitarbeiter optimal zu unterstützen. Es gilt, ihnen neue Möglichkeiten zu eröffnen, mit ihren Fähigkeiten aus den punktgenau vorbereiteten Informationen den größtmöglichen Erfolg zu erzielen. Denn am Ende ist es der Mensch, der den Weg in die digitale Transformation geht. (www.cenit.com) Steffen Lörcher, Senior Manager Collaboration Management bei der Cenit AG: „Die Menge an Informationen, die im Rahmen einer wertschöpfenden Zusammenarbeit entsteht, bedarf einer zielgerich - teten, sicheren und schlüssigen Auf bereitung.“ Vernetzung, Informations - fokussierung und die Kultur der Zusammen arbeit sind die drei entscheidenden Erfolgsfaktoren, wenn es um die Gestaltung des digitalen Arbeitsplatzes geht.


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