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BIT 06-2016

Geschäftsprozesse Arbeitswelt im Wandel 24 | BIT 6–2016 Arbeitgebers. Bei HP gilt bereits seit vielen Jahren die Vertrauensarbeitszeit. Sie gibt Mitarbeitern einerseits die Freiheit, ihren Alltag selbstorganisiert zu gestalten und gleichzeitig die Verantwortung, ergebnisorientiert zu arbeiten. Zudem wird durch E-Learning ein mehr an Schulungen, zugeschnitten auf den konkreten Bedarf und flexibel abrufbar möglich. Flexibilität: Nein. Das ortsgebundene Büro ist und bleibt ein wichtiger Hafen. Allerdings muss sich die Form wandeln. Gefragt ist weniger ein Raum mit Schreibtischen sondern eine motivierende Begegnungsstätte in der kreative Ideen entstehen und gleichzeitig in die Tat umgesetzt werden können. Der persönliche Kontakt ist und bleibt für bestimmte Gespräche und Themen unabdingbar. Mobile Arbeitsplätze und Home-Office Lösungen nehmen bereits heute einen zunehmend größeren Raum im Alltag der Arbeitnehmer ein. Ganz ohne persönliche Treffen kann es allerdings nicht gehen. Erfolgreiches Arbeiten basiert schließlich auf der erfolgreichen Zusammenarbeit. Und dafür sind die persönlichen Kontakte unabdingbar. Revolution und Work-Life-Balance: Revolution ist ein zu starkes Wort. Zur Beschreibung der aktuell laufenden Veränderungen ist dieses Wort unpassend. In einer zunehmend digitalen Welt mit „allways on“ wird es für Arbeitgeber zunehmend wichtiger, auf die Work-Life-Balance konsequent zu achten. Die Entscheidung dass Mitarbeiter, außerhalb der Arbeitszeiten offline sein können ist eine Herausforderung für jeden Arbeitgeber. Gleichzeitig können moderne Arbeitsmittel einen großen Beitrag leisten, wenn es darum geht, die Arbeit an die jeweilige Lebenssituation anzupassen. Zudem geht es darum, das berufliche Umfeld den privat gelebten Realitäten anzugleichen. Chatnachrichten, Filesharing, Videotelefonate sind im privaten Umfeld selbstverständlich. Die Umsetzung im beruflichen Alltag scheitert bisher zu oft an der fehlenden Hardware oder an Sicherheitsbedenken. Das muss nicht sein. (www.hp.com) Johannes Bischof, President Konica Minolta Business Solutions Deutschland: „Der Arbeitsplatz der Zukunft wird meiner Meinung nach in der Tat kein Ort, sondern vielmehr eine Situation sein.“ Johannes Bischof, Konica Minolta Entkopplung von Zeit und Ort Zukunftsorientierte Arbeitsplatzkonzepte: Wir sehen die digitale Transformation in erster Linie als Chance. Denn durch die neuen Technologien ergeben sich für die Unternehmen, aber auch für die einzelnen Arbeitnehmer klare Vorteile. Den Unternehmen bieten digitale Tools Potenziale zur Steigerung ihrer Effizienz und Leistungsfähigkeit und damit ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Arbeitnehmer profitieren, indem sie sich, unterstützt durch diese Tools, besser auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können. Als Hersteller von Multifunktionssystemen – der Schnittstelle zwischen papierbasierten und digitalen Informationen – kennen wir die verschiedenen Arbeitsprozesse in Büros sehr genau. Auf Basis dieser Erfahrung und unseres Know-hows entwickeln wir bedarfsorientiert produktivitätssteigernde Lösungen für den digitalen Arbeitsplatz. Gefragt sind beispielsweise cloudbasierte Angebote zum Arbeiten in virtuellen Teams oder zur automatisierten DokumentenÜbersetzung sowie mobile Lösungen. Des Weiteren wächst im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung auch der Bedarf an umfassenden Sicherheitskonzepten. In weltweit fünf „Business Innovation Centers“ entwickeln wir zudem aus Technologiefeldern wie Augmented Reality nutzenbringende Anwendungen, die den Arbeitsplatz der Zukunft mitgestalten werden. Vorteile: Aus dem Automatisierungspotenzial der digitalen Lösungen entstehen effiziente Arbeitsprozesse und Workflows. Das verbessert neben der Produktivität auch die Reaktions- und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Dabei spielt in der Projekt-Praxis der Bereich ECM eine große Rolle, also die effiziente Verteilung und Nutzung digital vorliegender Informationen. Die Lösungen reichen vom digitalen Post- und Rechnungs - eingang über das Vertrags- und E-Mail-Management bis zur Personalund Kundenakte. Damit bearbeiten Unternehmen z. B. ihre Eingangs - rechnungen digital und sparen viel Zeit. Die geht auch bei der Suche nach bestimmten Informationen verloren. Hier bieten wir eine Lösung, deren Bedienkonzept man bereits von Internetsuchmaschinen kennt: Der Zugriff auf Daten jeden Formats und an jedem Speicherort erfolgt in Echtzeit über einen einzigen Zugriffspunkt. Anstatt unnötig Zeit mit der Suche nach Informationen zu verschwenden, können Mitarbeiter sich so auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren. Das ist nicht nur effizient, sondern auch noch stressfrei. Flexibilität: Der Arbeitsplatz der Zukunft wird meiner Meinung nach in der Tat kein Ort, sondern vielmehr eine Situation sein. Entkoppelt vom klassischen Arbeitsort, wird sich auch die zeitliche Komponente verändern, Nine-to-five-Jobs werden seltener. Der digitale Arbeitsplatz ermöglicht es, Aufgaben künftig flexibler und individueller zu erledigen, zeitlich begrenzt, in einem Team, das sich je nach Projekt verändert. Gemeinsam mit Kunden und Technologiepartnern entwickelt Konica Minolta die dafür erforderlichen Konzepte. Revolution und Work-Life-Balance: Das Entkoppeln der Arbeit von Zeit und Ort und die kommenden digitalen Technologien und Business-Anwendungen, wie sie auch in unseren


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