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BIT 06-2016

Geschäftsprozesse Arbeitswelt im Wandel Jörn von Ahlen, Leiter Marketing der Epson Deutschland GmbH: „Für Unternehmen ist es heute wichtiger denn je, Arbeitsplätze auf Basis effizienter, nachhaltiger Technologie auszurüsten.“ Foto © Ralf Baumgarten 22 | BIT 6–2016 Jörn von Ahlen, Epson Selbstbestimmtes Arbeiten Zukunftsorientierte Arbeitsplatzkonzepte: Für Unternehmen ist es heute wichtiger denn je, Arbeitsplätze auf Basis effizienter, nachhaltiger Technologie auszurüsten. Auf diese Weise senken sie nicht nur Kosten, sondern tragen auch positiv zur Nachhaltigkeit des Unternehmens bei. Ein gutes Beispiel für nachhaltige Technologien für den Einsatz am Arbeitsplatz ist der Tintendruck. Tintenstrahldrucker benötigen u. a. einen Bruchteil der Energie, den Laserdrucker benötigen. So senken Unternehmen Kosten und optimieren ihren CO2-Footprint. Das erhöht die Wettbewerbsfähigkeit, u. a. auch weil Nutzer von Business-Inkjet- Druckern keinerlei Kompromisse hinsichtlich des Leistungsprofils eingehen müssen. Dank sauberer Tintentechnologie ist es außerdem möglich, die Drucker nahe am Arbeitsplatz zu stationieren und auf diese Weise sowohl Laufwege zu verkürzen als auch umständliche Prozesse aufgrund der Vertraulichkeit mancher Dokumente zu umgehen. Obendrein eliminieren WorkForce Pro RIPS-Drucker und Multifunktionsgeräte praktisch alle Ausfallzeiten aufgrund leerer Kartuschen. Passende MPS-Systeme steigern die Effizienz weiter. Epson bietet für alle diese Bereiche leistungsfähige Komponenten an, die, aufgrund unseres eigenen Anspruches an nachhaltiges Wirtschaften, über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg einer strengen CSR-Richtlinie entsprechen. Vorteile: Die Senkung von Kosten durch Verschlankung interner Workflows und damit verbunden einer Steigerung der Effizienz steht nach unserer Erfahrung weit oben auf der Wunschliste von Unternehmen. Ganz wichtig ist, dass keine Kompromisse bei der Leistungsfähigkeit neuer IT-Lösungen akzeptiert werden. Das allgemeine Anforderungsprofil von Unternehmenskunden an ihre IT-Ausstattung lautet in etwa: mehr nachhaltige Leistung, die verlässlich jederzeit verfügbar ist und Kosten senkt. Manche traditionellen Technologien wie z. B. Laserdruck sind nicht mehr in der Lage, diese Anforderungen zu erfüllen – hier bedarf es einer neuen Technologie wie dem Tintendruck, die Anwendern Vorteile bietet, die andere Lösungen prinzipiell nicht leisten. Flexibilität: Der digitale Wandel des Arbeitsplatzes ist nicht nur eine Frage der rein technischen Möglichkeiten. Als Stichwort sei Datensicherheit genannt, die für viele Unternehmen einen essentiellen Wert besitzt und bei der Firmen zu keinerlei Zugeständnis- sen bereit sind. Obwohl die Zahl der Videokonferenzen, Webinars, Schulungen und Präsentationen von oder auf ein mobiles Gerät stetig zunimmt, werden bestimmte Prozesse aufgrund der Datensicherheit auch in Zukunft ein lokales Zusammentreffern von Informationsquelle und Empfänger verlangen. Dies ist ein Grund dafür, dass der Druck am Arbeitsplatz in letzter Zeit wieder an Bedeutung gewinnt, denn dank der Anwesenheit autorisierter Empfänger werden auch sensible Dokumente gefahrlos gedruckt. Revolution und Work-Life-Balance: Die technischen Voraussetzungen ermöglichen heute ein anderes Arbeiten. Theoretisch stehen alle Informationen überall und jeder Zeit zur Verfügung. Das eröffnet viele Freiheiten, es bedarf aber auch einer großen Disziplin, sowohl von Seiten des Arbeitgebers, aber auch von Seiten des Arbeitnehmers. Für den einen ist es Teil des selbstbestimmten Arbeitens, abends zu Hause arbeiten zu können, für den anderen bedeutet es Stress, Arbeit und Freizeit nicht trennen zu können. Hier muss, meiner Meinung nach, der Arbeitgeber vernünftige Rahmenbedingungen setzen und Vorgesetzte müssen auch mit gutem Beispiel vorangehen. Wir unterstützen mit unseren Technologien effiziente, flexible und vor allem nachhaltige Arbeitsprozesse. Das ist aus meiner Sicht zukunftsweisend. (www.epson.de) kleinen Gruppe, gegen alle Widerstände. Ich denke nicht, dass die Widerstände allzu groß sind. Zwar gibt es Arbeitnehmer, die gerne so weiterarbeiten möchten wie seit Jahrzehnten, aber insgesamt ist die Zahl derer, die zum Wandel bereit sind, größer. Das Problem ist eher, die Menschen über die Dinge zu informieren, die möglich sind, und eine Einschätzung abzugeben, was sinnvoll ist und was nicht. Bei einer Revolution gibt es außerdem kaum Kompromisse. Aber es ist nicht für jedes Unternehmen sinnvoll, jeden Veränderungs - prozess in Gänze mitzugehen. Oft ist dies stark branchenabhängig. In Branchen wie der Logistik ist es schwerer, Abläufe dezentral zu organisieren, als z. B. in der IT-Branche. Doch selbst hier: Google und Apple bauen nicht umsonst für viele Millionen „Rundum- Sorglos-Oasen“, die den Teams jeden Komfort bieten – aber vor Ort. Bei all den bisher genannten Punkten muss dem Mitarbeiter aber auch die Möglichkeit eingeräumt werden, sich selbst vor allzu großer Dauerbelastung zu schützen. Es muss eine Firmenkultur entwickelt werden, die dies möglich macht. Der Mensch braucht Auszeiten, dies müssen auch die Kollegen res - pektieren. Damit haben wir, speziell in Deutschland, manchmal noch Probleme. „Rund um die Uhr er - reichbar“ darf nicht heißen „rund um die Uhr verfügbar“. (www.elo.com)


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