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BIT 06-2016

BIT 6–2016 | 19 Workflows, die auf Canon Know-how, Produkten und Solutions basieren. Wichtig dabei ist, den Mitarbeiter mitzunehmen, transparent über Visionen, Ziele und Prozesse zu kommunizieren, denn die beste Strategie hilft nicht, wenn die Kultur des Unternehmens nicht dazu passt. Vorteile: Heute geht es darum, dass Organisationen in einer noch dyna - mischeren Zeit daran arbeiten, neue Ideen und Fähigkeiten zu entwickeln, um den Herausforderungen für die Zukunft begegnen zu können. Arbeit 4.0 erfordert eine 360-Grad-Betrachtung sowohl unserer Kunden als auch von uns selbst. Canon ist vielen anderen Unternehmen schon ein Stück voraus, denn in der Imaging-Branche hat die digitale Disruption bereits vor vielen Jahren begonnen. Die für eine digitale Transformation nötigen Schlüsselfaktoren Zusammenarbeit und Transparenz spiegeln sich bei uns von der IT-Struktur bis zur Architektur unseres Krefelder Headquarters wider. Wir versprechen uns davon mehr Interaktion, Kooperation und die höchstmögliche Vernetzung von Kompetenzen im Unternehmen, um die bestmögliche Performance für unsere Kunden zu erreichen. Hinzu kommt nicht zuletzt die Steigerung des Wohlfühlfaktors am Arbeitsplatz und die Wahl von Canon als Employer of Choice. Flexibilität: Das ortsgebundene Büro wird immer ein wichtiger Bestandteil der Gemeinschaft und Identifikation für unser Unternehmen sein. Exzellente Zusammenarbeit braucht regelmäßige „Berührungspunkte“. Dennoch bieten wir unseren Mitarbeitern die Möglichkeit, flexibel und ortsungebunden zu arbeiten. Unseren Servicetechnikern bietet sich durch Virtual Reality die Möglichkeit, an jedem Ort dieser Welt und zu jedem Zeitpunkt im Training einen Blick in die Maschine zu werfen und virtuell Service und Instandhaltung zu simulieren. Dennoch haben wir natürlich Verwaltungsbe - reiche, die nach wie vor ihren Arbeitsplatz im Headquarter haben. Hier steht die Zusammenarbeit und der Austausch im Vordergrund. Unser neues Gebäude gliedert sich daher in verschiedenen Zonen, z. B. flexible Bereiche für informelle Meetings und kurzfristige Besprechungen. Dynamische Zonen bedeuten frei wählbare Arbeitsplätze und fixe haben fest zugeordnete Schreibtische. Wir setzen unsere eigenen digitalen und mobilen Technologien und Workflow- Lösungen ein. Revolution und Work-Life-Balance: Wir haben als Arbeitgeber den Anspruch formuliert, nicht nur eines der innovativsten Technologie-Unternehmen zu sein, sondern ein zukunfts - weisendes Arbeitsumfeld für unsere Mitarbeiter zu schaffen. Eine einheit - liche Definition für Work-Life-Balance gibt es nicht, aber die wesentlichen Kriterien heißen sicherlich: Ort, Zeit und Wohlbefinden. Ortsungebunden zu arbeiten und mir die Zeit, wann ich arbeite, frei einteilen zu können, steigert mein persönliches Wohlbefinden ganz enorm. Dieser Freiheitsgrad wird oftmals eingefordert – geht jedoch einher mit Vertrauen, Commitment und enormer Organisationsfähigkeit. Das ist ein Lern- und Entwicklungs - prozess für alle Beteiligten. Wir machen damit gute Erfahrungen. (www.canon.de) André Vogt, Direktor Enterprise- Information- Management bei der Cenit: „In allen Branchen findet die Zusammenarbeit immer stärker in Wertschöpfungsnetzen und nicht mehr der klassischen Wertschöpfungskette statt – und dies bedingt neue Arbeitsplatz Konzepte.“ André Vogt, Cenit Change als Herausforderung Zukunftsorientierte Arbeitsplatzkonzepte: In allen Branchen findet die Zusammenarbeit immer stärker in Wertschöpfungsnetzen und nicht mehr der klassischen Wertschöpfungskette statt – und dies bedingt neue Arbeitsplatz Konzepte. Dazu gehört u. a. die Notwendigkeit, Flexibilität und agile Zusammenarbeit zu fördern. Im gleichen Zug gilt es jedoch zu klären – und in jedem Unternehmen individuell zu definieren –, wie Aspekte wie Sicherheit und Kontrolle gehandhabt werden. Heute stehen in zahlreichen Unternehmen vermeintlich perfekte Arbeitsbedingungen, wie flexible Arbeitszeiten, frühe Verantwortungsübernahme und Förderung von Stärken, Arbeitsplätzen gegenüber, die sich mehr und mehr in andere Lebensräume ausweiten. Der Einzug des Office in Auto, Bahn und Flugzeug ist bereits vollzogen – und auch im heimischen Bereich angekommen. Die Trennung von Arbeit und Freizeit geht dabei mehr und mehr verloren und wird in die Verantwortung jedes Einzelnen gegeben. Klar ist somit: Die IT unterstützt die flexiblen Zugänge zu den Arbeitsprozessen schon längst. Unsicher bin ich bei dem Faktor Mensch: Hier ist die Frage, ob wir uns zu fokussiert auf die Generation Y ausrichten und dabei vergessen, etablierte, erfahrene Experten ebenfalls in diese moderne Arbeitswelt zu über- führen. Dieser Change ist die Herausforderung, die gemanagt werden muss – und nicht die Technologien. Vorteile: Wo jüngst noch ein gutes Oberflächendesign punkten konnte, werden heute – neben der flexiblen Auswahl von Devices – zusätzlich Automatisierungen zur Abkürzung des nächsten Arbeitsschrittes erwartet. Diese werden auf Basis von historischen Erfahrungsdaten erzeugt. Es ist nachvollziehbar, dass hierbei die Anzahl der zugrundeliegenden Datenbasis die Qualität der Lösung verbessert. Somit spricht funktional alles für die Cloud, da hier mit der größten Grundgesamtheit der Daten eine nahezu vollständig IT-gestützte, kognitive Verbesserung der Ergebnisse erzeugt werden kann. Ich denke, diese Nutzen stehen im Vordergrund. Zusätzlich


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