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BIT 05-2016

Output-Zentrale und Document-Factory Output-Management 62 | BIT 5–2016 Beta Systems: Nur noch drucken, was nötig ist Druckoutput optimieren Die Kommunale Informationsverarbeitung Reutlingen-Ulm erspart ihren Mandanten, rund 360 Landkreise, Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg, durch den Einsatz von Beta-Systems-Technologie den Druck von jährlich zig Millionen Papierseiten. Dass dabei im Hintergrund ein epochaler Technologiewechsel stattfand, bekamen die Nutzer in den Kommunen überhaupt nicht mit. Der Wechsel verlief geräuschlos, weil Beta Systems auch für die neue „offene“ Serverwelt ein analoges Output-Management-System anbietet. Moderne Software für bürgerfreund - liches und papiersparendes Arbeiten in den Fachämtern einsetzen, dies ist für kleine Kommunen aus Kostengründen und mangels Fachpersonal oft wenig wirtschaftlich. Deshalb gibt es Unternehmen wie die Kommunale Informa - tionsverarbeitung Reutlingen-Ulm. Als Kommunales Gebietsrechenzentrum bezieht sie Softwareprogramme von der Datenzentrale Baden-Württemberg, installiert und passt diese auf der eigenen IT-Infrastruktur an. Die Funktio - nalität der Fachverfahren stellt sie anschließend ihren 364 angeschlossenen Kommunen und Kreisverwaltungen in 13 Landkreisen des östlichen Baden- Württemberg zur Verfügung und übernimmt die komplette Datenverwaltung – Ausdrucken und Kuvertierung von Massendrucksachen inklusive. Am Standort Reutlingen der KIRU wurde 1974 der erste IBM-Großrechner installiert. Damals wurden Softwareprogramme für die öffentliche Verwaltung noch überwiegend auf IBM-Mainframe-Basis entwickelt. Für die Speicherung von Listen und Reports sowie das Scheduling kamen als ergänzende Produkte Control-M und Control-D zum Einsatz – bis zum Jahr 2003, in dem man mit Beta93 und Beta92 auf entsprechende Produkte von Beta Systems wechselte. Gerd Bölzle, zuständig für Druckauf - bereitung bei der KIRU: „Beta93 war schon im Gebietsrechenzentrum Stuttgart im Einsatz. Nachdem sich die Rechenzentrumslandschaft in unserem Bundesland immer weiter konzentriert, haben wir uns der Vereinheit - lichung wegen – und auch aus Preisgründen – für Beta Systems als Lieferant von Mainframe-ergänzenden Softwaretools entschieden. Mit den Produkten von Beta Systems konnten wir neben den Listen auch gleich die Joblogs mit archivieren.“ Umstieg auf Client- Server-Architekturen Die strenge Ausrichtung auf ausschließlich den Mainframe gilt im Bereich öffentlicher IT-Infrastruktur mittlerweile überholt. 2012 begann die KIRU daher, die Anwendungen auf dem Mainframe sukzessive zu reduzieren und künftig im Client/Server- Umfeld zu arbeiten. Am 18. Dezember 2015 tat der Großrechner seinen letzten Atemzug, inzwischen laufen 60 Prozent der Systeme auf Windows-, der Rest auf Linux-Basis.Weil sich Beta93 im Mainframe-Umfeld gut Der Zweckverband Kommunale In for - mationsver arbei - tung Reutlingen- Ulm (KIRU) verfügt über ein Rechenzentrum in der schwäbischen Universtitätsstadt Ulm.


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