Panorama

BIT 05-2016

| BIT 5–2016 BITPANORAMA 6 Der Digitalverband Bitkom hat in Zusammenarbeit mit dem Smart Data Forum und Germany Trade & Invest das Kompendium „Germany – Excellence in Big Data“ vorgelegt. Die englischsprachige Publikation gibt einen umfassenden Überblick über die Big- Data-Aktivitäten von Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland. „Big Data ist eine Schlüsseltechnologie für die digitale Transformation der Wirtschaft“, so Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Die Fähigkeit zur Gewinnung und Auswertung von Daten entwickelt sich zu einem strategischen Erfolgsfaktor von Unternehmen.“ Deutschland verfüge mit seiner starken wirtschaftlichen Basis im produzierenden Gewerbe, im Handel oder in der Logistik über beste Voraussetzungen, um im internationalen Wettbewerb ein führender Standort für datenorientierte Geschäftsmodelle zu werden. Laut einer Studie von Bitkom Research und KPMG nutzt bereits 35 Prozent der Unternehmen in Deutschland Big Data für die Auswertung großer Datenmengen. Das neue Kompendium beschreibt, wie mehr als 40 Anwender Big Data nutzen, darunter sind Projekte zur Beobachtung von Nachfrageveränderungen bei Beiersdorf, zum Real Time Tracking von Lieferungen beim Paketdienst DPD oder zur Entwicklung datenbasierter Testsysteme für Fahrzeugkomponenten bei Mercedes AMG. Anhand von mehr als 60 Technologie-Providern zeigt das Kompendium die ganze Bandbreite der in Deutschland tätigen Unternehmen mit Big-Data-Kompetenz. Neben deutschen und internationalen Konzernen sind mittelständische Big-Data-Spezialisten und eine Reihe von Start-ups vertreten. „Deutschland verfügt im Big- Data-Umfeld über eine gute Mischung aus deutschen IT-Unternehmen mit eigener Technologie-Expertise, internationalen Konzernen, die hier Entwicklungskapazitäten aufgebaut haben und einer lebendigen Gründerszene“, so Rohleder. In Deutschland forschen zahlreiche Universitäten und wissenschaftliche Einrichtungen an neuen Big-Data-Methoden. (www.bitkom.org) Big Data Standort Deutschland Beste Voraussetzungen Das Kompendium „Germany – Excellence in Big Data“ ist online abrufbar. Mit der Hightech-Nation Japan wird ein Spitzenreiter in Sachen Forschung und digitaler Kompetenz Partnerland der CeBIT 2017 in Hannover. Beim Deutschland-Besuch von Premierminister Shinzō Abe im vergangenen Mai in Berlin hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel Japan eingeladen, Partnerland der CeBIT zu werden. Abe erklärte daraufhin, Japan nehme die Einladung gern an. Deutschland ist für Japan der größte und wichtigste Wirtschaftspartner in Europa. „Japan ist für Deutschland einer der wichtigsten Wirtschaftsund Handelspartner in Asien. Wir sind stolz, dass wir mit der CeBIT diese intensiven Beziehungen weiter ausbauen können. Auch Japan setzt mit der CeBIT-Partnerschaft ein deutliches Zeichen“, sagt Oliver Frese, Vorstand der Deutschen Messe AG. Die Partnerlandbeteiligung Japans werde der Innovationsdynamik in anderen Branchen spürbare Impulse geben, ergänzt Frese. Die IT-Industrie gelte als Treiber und Wegbereiter für Ideen und Entwicklungen der Anwenderbranchen in Zeiten der digitalen Transformation. Auch für den Bitkom ist Japan ein interessanter Handelspartner. „Japan ist ein Mutterland digitaler Technologien. Japan ist zudem ein interessanter Handelspartner für die deutschen ITK-Unternehmen“, sagt Bitkom-Präsident Thorsten Dirks. (www.cebit.de) Japan wird Partnerland der CeBIT 2017 Wichtiger Wirtschaftspartner Das Partnerland der CeBIT 2017 in Hannover steht fest: Japan. Abb.: Deutsche Messe.


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