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BIT 05-2016

Neben dem Sicherheitsaspekt verspricht die Telekom mit ihrer Open Telekom Cloud ein Höchstmaß an Flexibilität. Leben Sie die Zukunft bereits jetzt. Unsere neuesten Intelligent-Automation- Lösungen bringen Sie ans Ziel. Kontaktieren Sie uns unter: T +49 951 9168-0 sps.de@swisspost.com www.swisspostsolutions.de BIT 5–2016 | 23 einer OpenStack-Architektur. Ein wichtiges Argument für potenzielle Kunden ist die damit verbundene Unabhängigkeit. Denn dank des offenen Standards wird der viel gefürchtete Vendor-Lockin vermieden. Ein Umzug zu einem anderen Anbieter ist jederzeit möglich. Die einzelnen Services wie Storage, Computing oder Networking werden durch entsprechende OpenStack- Module zur Verfügung gestellt. Wer profitiert? Der flexible Aufbau der Open Telekom Cloud eignet sich u. a. besonders für Betreiber von Services, die starken Schwankungen unterliegen – wie z. B. Webshops. Lastspitzen können bei Bedarf schnell und einfach abgefedert werden, wie etwa im Weihnachtsgeschäft, wenn der Ansturm wieder mal besonders groß ist. Über frei programmierbare Schnittstellen (APIs) ist das auch automatisiert möglich. So müssen Unternehmen nicht per - manent umfangreiche IT-Ressourcen vorhalten, die sie möglicherweise nur zu bestimmten Stoßzeiten benötigen. Dank Up- und Downscaling in Echtzeit profitieren Unternehmen auf diese Weise auch bei ausbleibendem Erfolg. Damit reduzieren Shop-Betreiber ihr finanzielles Risiko und stellen gleichzeitig den Betrieb sicher. Für Unternehmen mit software-basierten Geschäftsmodellen ist die Open Telekom Cloud aus den gleichen Gründen bestens geeignet. Start-ups beispielsweise können ihren Bedarf an ITRessourcen im Vorfeld teils nur schwer einschätzen. Wer etwa eine Fitness- App für Jogger betreibt, wird bei guter Wetterlage erheblich mehr aktive Nutzer auf seiner Plattform haben als bei Dauerregen. Auch hier bietet die nachfrageorientierte Bereitstellung von IT-Ressourcen beste Voraussetzungen. Und wer kurzfristig komplexe Berechnungen auf Basis großer Datenmengen durchführen muss, ist ebenfalls mit Open Telekom Cloud gut beraten – z. B. Versicherungen, die mit stochastischen Berechnungen Prognosen für künftige Risiken einschätzen möchten, Automobilhersteller, die mit komplexen Simulationen ihre Entwicklungszyklen verkürzen wollen oder Forschungseinrichtungen, die für komplexe Rechenmodelle extreme Kapazitäten benötigen. Aktuelles Beispiel ist das Forschungszentrum CERN, das seit einiger Zeit für die Auswertung physikalischer Daten auf 1 000 parallel arbeitende virtuelle Maschinen und verbundene Cluster-Speicher mit mehr als 500 Terabyte aus der Open Telekom Cloud zurückgreift. Insgesamt wird das Public-Cloud-Angebot der Telekom offenbar gut am Markt angenommen. Im Schnitt entscheiden sich laut Telekom jeden Monat 40 neue Unternehmen dafür, IT-Ressourcen aus der Open Telekom Cloud zu nutzen. Aufgrund der hohen Nachfrage hat der Bonner Provider bereits angekündigt, die Rechen zentrums-Kapazitäten in Biere bei Magdeburg bis zum Jahr 2018 um 150 Prozent zu erhöhen. (www.telekom.de/geschaeftskunden)


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