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BIT 04-2016

BIT 4–2016 | 9 notwendigerweise einen „Spagat“. Sharp bleibt ja als Unternehmen eine separate Einheit. Auch Produktion und Vertrieb an Endkunden ist in den vergangenen Jahren erhalten geblieben. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass wir unser Produkt- und Dienstleistungsportfolio nun rascher erweitern können. Bereits 2015 haben wir z. B. bei der Inspire-Expo in Malta unsere Vision der „Connected Technologies“ vorgestellt. Durch die strategische Allianz mit Foxconn bekommt dies sicherlich noch mehr Gewicht. BIT Was sieht der Investitionsplan von Sharp (Deutschland) für die nächsten Jahre vor? Hermann Anfang 2016 haben wir ein europaweites Trainings- und Entwicklungsprogramm gestartet. Dies schließt auch Deutschland mit ein. Wir werden weiterhin in den Ausbau unseres Vertriebs-, und Servicenetzwerks in Deutschland investieren. Dies aber nicht zu Lasten unserer Fachhandelspartner. Das haben wir in der Vergangenheit so gehalten und daran wird sich auch nichts ändern. Der nächste Event wird die Eröffnung unserer Zweigstelle in Berlin sein. Dies ist für Juni 2016 geplant. BIT Können Sie bereits absehen, welche Folgen die Übernahme für die europäischen Sharp-Mitarbeiter haben wird? Wie ist SBSD davon betroffen? Welche Auswirkungen ergeben sich für die Kunden? Hermann Wenn von „betroffen“ und „Auswirkung“ gesprochen wird, so wird dies häufig negativ ausgelegt. Dazu möchte ich sagen, dass ich keinerlei negativen Auswirkungen erwarte, es sind auch keine Maßnahmen geplant, die sich ungünstig auf europäische oder deutsche Kunden auswirken könnten. Mit anderen Worten, aufgrund der Investition von Foxconn ist bei Sharp Deutschland kein Stellen - abbau geplant. Wir werden jedoch wie bisher unser Unternehmen nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen führen. Für unsere Kunden erwarte ich, dass wir mittelfristig ein breiteres und verbessertes Produkt- und Dienstleistungsangebot zur Verfügung stellen können. BIT Vielen Dank für das Gespräch, Herr Hermann. (www.sharpbusiness.de) „Aufgrund der Investition von Foxconn ist bei Sharp Deutschland kein Stellen abbau geplant.“ Foxconn Hon Hai, das unter dem Namen Foxconn Group bekannt ist, wurde 1974 vom jetzigen Vorsitzenden Terry Gou gegründet. Von den Ursprüngen in der Herstellung von Steckerverbindungen setzte Hon Hai in den neunziger Jahren voll auf die Auftragsproduktion. Foxconn produziert Handys, Computer und Fernseher für viele Unternehmen; am bekanntesten ist die iPhone-Produktion für Apple. Der Arbeitsplatz wird digitaler, mobiler, vernetzter Losgelöst von Raum und Zeit Wie bekommt ein modernes Unternehmen, die wachsende Zahl von Anwendungen, mobilen Geräten, Benutzernamen, Passwörtern und Sicherheitsanforderungen in den Griff? Die Antwort darauf gibt Matrix42 mit ihrer Lösung MyWorkspace. Dabei handelt sich um ein Unified- Workspace-Portal, mit dem Unternehmen einfach und kostengünstig SaaS, Gerätemanagement, Webanwendungen und herkömmliche Anwendungen in ihre bestehende IT-Umgebung integrieren können, ohne in zusätzliche Infrastruktur investieren zu müssen. Mit MyWorkspace erhält praktisch jeder Benutzer im Unternehmen seine eigene persönliche und sichere Cloud, über die er auf all seine Arbeitsanwendungen und Dokumente von jedem beliebigen Gerät aus zugreifen kann. Die browserbasierte Lösung setzt auf hochentwickelte Sicherheitstechnologie, um absolute Datensicherheit zu gewähren. Die Verwaltung von Benutzernamen und Passwörtern erfolgt über Browser-Plugins, die für gängige Browsersoftware entwickelt wurden. Ruft ein Benutzer eine SaaS oder Webanwendung auf, authentifiziert MyWorkspace den Zugriff im Browser und prüft die Zugriffsrechte. Die IT behält dabei die volle Kontrolle über das zentrale Dashboard, in dem auch neue Benutzerkonten eingerichtet, Konten gesperrt oder Benutzereinstellungen aktualisiert werden. Die Endbenutzer benötigen in Zukunft nur noch ein Passwort und eine URL, um auf all Anwendungs- und Workflow-Konten zuzugreifen. Auch die Produktivität wird durch Eliminierung des Passwort und URL-Chaos, das bisher mit Arbeitsumgebungen verbunden war, erheblich verbessert. Mit MyWorkspace kann die ITAbteilung effizient und sicher alle Workflows, Endgeräte und Prozesse zur Einhaltung der rechtlichen Bestimmungen verwalten. Die IT kann die Provisionierung und den Zugang für alle Arten von Cloud- und SaaS-Workspaces ganz einfach, sicher und geräteunabhängig steuern. Darüber hinaus erlaubt es MyWorkspace der IT, die Komplexität und die Risiken in den Griff zu bekommen, die auftreten können, wenn Mitarbeiter von außerhalb auf das Firmennetzwerk zugreifen. Mitarbeiter im Home-Office oder in externen Büros können genauso einfach ins Netzwerk eingebunden werden wie ihre Kollegen innerhalb des Firmengeländes. (www.matrix42.com)


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