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BIT 04-2016

BIT 4–2016 | 55 Bestandteil des gesamten Dokumentenprozesses Die optimale Produktion Lars Günther, Technical Consulting bei der SET GmbH, möchte im Rahmen seines Educationvortrags den Zuhörern, unabhängig von Herstellern und Lieferanten, einen Eindruck verschaffen, wie eine optimale Produktion aussehen kann. Die grüne Wiese in der Produktion von Output ist meist eine Utopie. In diesem Fall, soll sie aber genutzt werden, um einmal ohne vorhandene Infrastruktur und ganz unabhängig von Gegebenheiten und limitierenden Rahmenbedingungen aufzuzeigen, wie eine optimale Produktion gestaltet sein kann. Die Produktion ist Bestandteil des gesamten Dokumentenprozesses. Vor einer Produktion finden bereits diverse Prozessschritte, wie Dokumentenerstellung, Datenaufbereitung und Optimierung statt. Gleichzeitig entstehen bereits steuernde Faktoren in den liefernden Fachanwendungen bzw. bei den Document-Ownern, die Auswirkungen auf eine Produktion haben. Eine zentrale Fragestellung ist auch die Einbindung elektronischer Zustellprozesse und deren Auswirkungen auf die physische Produktion. In der physischen Produktion werden unterschiedlichste Produktionsanlagen benötigt. Hierbei sind die verbreitetsten die Druck- und Kuvertiersysteme. Aber auch weitere Anlagen zur Nachbe - arbeitung, wie reine Schneide- und Bündelungssysteme, Konsolidierungsmaschinen sowie Paketverpackungsunterstützungen müssen betrachtet werden. Der Faktor Mensch ist ebenfalls nicht zu vernachlässigen. Ist eine Produktion in seinen Dienstleistungen breit aufstellt, so sind immer manuelle Prozesse und Nachbearbeitungsschritte sowie Tätigkeiten für deren Protokollierung nötig. Im Rahmen der Produktion werden ein revisionssicherer Nachweis sowie eine kontinuierliche Qualitätssicherung immer wichtiger. Muss in einem Gerichtsverfahren z. B. belegt werden, dass eine Sendung das Haus zu einem bestimmten Datum verlassen hat, so hat nur ein revisionssicheres Gesamtsystem die Chance, als Beweis zugelassen zu werden. Fachabteilungen und Kunden fordern den Nachweis der Qualität, welche z. B. durch Muster erzeugt werden kann. Produktionsanlagen unterschiedlicher Hersteller haben Stärken und Schwächen z. B. in Hinblick auf Geschwindigkeit, Rüstaufwand oder Wartungszyklen. Um diese fachlich fundiert beurteilen zu können, ist ein Reporting über die Anlagenstatus unerlässlich. Die typische Herausforderung einer jeden Produktion ist es, die Effizienz zu steigern und zu optimieren, dabei aber in den Faktoren Qualität und Zuverlässigkeit nicht schlechter zu werden. Vortrag: Dienstag, 21. Juni, 11.30 Uhr, Kongresssaal 1 im 1. OG. Lars Günther, Technical Consulting bei der SET GmbH: „Im Rahmen der Produktion werden ein revisionssicherer Nachweis sowie eine kontinuier - liche Qualitäts - sicherung immer wichtiger.“ Seit über 25 Jahren am Markt Breites Wissen und Know-how Andreas Lanter, Vice President of Sales and Marketing bei der Matti Technology AG, geht in seinem Vortrag auf die Digitaldruck-Kompetenz seines Unternehmens ein. Die Matti Gruppe ist ein Schweizer Unternehmen, das sich seit über 25 Jahren mit der Entwicklung und dem Bau von digitalen Druckmaschinen beschäftigt. Dabei verfolgt Matti ein OEM-orientiertes Geschäftsmodell, wonach die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit großen Unternehmen wie Xerox, Kodak, Impika oder anderen gesucht wird. Für diese OEM-Kunden entwickelt Matti neuartige Druckmaschinen, baut die ersten Prototypen, testet diese und entwickelt die Konzepte weiter bis zur Serienreife. In diesem Stadium unterstützt Matti seine Kunden mit der Produktion der Serien bis weit über 100 Einheiten pro Jahr. Neben der Kompetenz im Bereich Digitaldruck verfügt Matti über breites Wissen und Know-how in den Bereichen Vor- und Nachverarbeitung: schneiden, perforieren, lochen oder falten gehören u. a. zum angebotenen Portfolio. Dafür entwickelt man eigene Maschinen und vertreibt diese wiederum über OEM-Kunden oder direkt an Endkunden. Weitere Kompetenz bereiche des Unternehmens sind generelles Design von mechanischen, elektrischen und Software Komponenten sowie breites Prozess-Know-how. So werden z. B. für viele namhafte Hersteller sehr effiziente Infrarot-Trockner entwickelt und hergestellt, die auf deren Maschinen und Tinten zugeschnitten sind. Vortrag: Montag, 20. Juni, 17.30 Uhr, Kongresssaal 1 im 1. OG. Andreas Lanter, VP of Sales and Marketing, Matti Technology AG: „Wir verfolgen ein OEM-orientiertes Geschäftsmodell, wonach die partnerschaftliche Zusammenarbeit gesucht wird.“


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