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BIT 04-2016

Output-Zentrale und Document-Factory Doxnet-Fachkonferenz 54 | BIT 4–2016 Batchorientierte und transaktionale Verarbeitung Doppelter Pflegeaufwand? In seinem Grundsatzvortrag „Batchorientierte und trans - aktionale Verarbeitung im Output-Management“ vermittelt Harald Grumser, Gründer und CEO von Compart, die An - forderungen beider Welten sowie mögliche Lösungswege. Keine Versicherung, die ihre Produkte nicht auch im Web-Portal anbietet und dabei nicht mindestens die gleichen AVBs oder andere Schriftstücke beisteuern muss. Keine Bank, die Kontoauszüge nicht im Online-Banking anbietet und die Aufbereitung doch anders aussieht als beim Kontoauszugsdrucker oder dem Postversand. Kein Energieversorger, der Zähler-Selbst - ablesung nicht in mehreren Varianten anbietet, die alle unterschiedlich programmiert sind. Während in der klassischen Output-Verarbeitung viele Prozesse hoch standardisiert sind und z. B. die Versionierung juristischer Beilagen oder Textbausteine gut gelöst ist, werden in den Web-Portalen und Mobile-Apps in vielen Unternehmen gerade Parallelwelten aufgebaut, die so lange nicht schmerzen, solange es nur wenige Produkte oder Geschäftsvorfälle sind und dem Wunsch der Vorstände auf schnelle Umsetzung entsprochen werden kann. Damit werden aber die Wartungsgräber der nächsten Jahre geschaffen. Bei fast jedem Unternehmen hat etwa die Anzahl der Textbausteine und Vorlagen vor 30 Jahren klein angefangen. Was macht uns glauben, dass das bei den „modernen“ Anwendungen in wenigen Jahren anders sein sollte. Mit organisatorischen und tech - nologischen Methoden lassen sich die Anforderungen aus beiden Welten vereinheitlichen – und das sollte auch geschehen, denn die klassische Welt wird vielleicht weniger Volumen abwerfen, in ihrer Komplexität aber in den nächsten zwei Dekaden nicht verschwinden. Und die neuen Welten werden mehr Anforderungen hervorbringen, die im schlechtesten Fall dann in der Zukunft den doppelten Pflegeaufwand für Software und Prozesse mit sich bringen. Der Vortrag versucht die Anforderungen aufzuzeigen und Lösungswege zu skizzieren. Vortrag: Dienstag, 21. Juni, 11.00 Uhr, Auditorium im UG. Harald Grumser, Gründer und CEO der Compart AG: „Mit organisa - to rischen und tech nologischen Methoden lassen sich die Anforderungen aus beiden Welten vereinheit - lichen.“ Mit dem Kunden an einem Strang ziehen Die Kraft des Industrial Internet Wilhelm Kanzler, Director Product Management Insertion, Graphics bei Pitney Bowes, geht in seinem Beitrag u. a. auf die Veränderungen des Industrial Internet ein. Das Industrial Internet verändert grundlegend die Art und Weise, wie Unternehmen Geschäfte machen und sich im Wettbewerbsumfeld positionieren: Durch die Verschmelzung globaler Industriesysteme und intelligenter Datenanalysen profitiert eine wachsende Anzahl an Unternehmen von wirtschaftlichem Mehrwert, nachhal - tigeren Prozessen und verbesserten Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter. Ein weiterer, bislang oft vernachlässigter, Vorteil ist zudem die Schaffung von internen sowie externen Vergleichswerten: Woran liegt es, dass identische Systeme in Berlin und New York unterschiedliche Produktivitätswerte erzielen? Mit den richtigen Da - ten als Grundlage können wertvolle Rückschlüsse auf KPIs gezogen werden. Aber wie genau lassen sich diese Vorteile in der Praxis ausschöpfen? An oberster Stelle bedarf es hierfür der Messbarkeit von Produktivitätskennziffern. System-Prozesse, Anlagen-Verfügbarkeiten, aber auch Logistikprozesse und Trainings, Ausbildungsgrade etc., müssen erfasst und nachvollziehbar gemacht werden. Anders als oftmals vermutet, ergibt sich daraus kein größeres Risiko für die Datensicherheit. Zweitens ist ein ganzheitlicher Interpretationsansatz maßgeblich für den Nutzen, den Unternehmen aus dem Industrial Internet ziehen. Im Industrial Internet werden die Anbieter punkten, die global agieren, vorausschauend planen und dank breiter Aufstellung die beste Kombination aus Hardware-, Softwareund Service-Lösungen anbieten. Für uns ist es besonders wichtig, mit dem Kunden an einem Strang zu ziehen: Wir möchten mit ihm gemeinsam eine Vision entwickeln und realisieren, um die Effizienz bestehender Anlagen zu steigern oder sogar mit weniger Equipment bessere Ergebnisse erreichen und damit den Unternehmenswert nachhaltig steigern. Vortrag: Mittwoch, 22. Juni, 9.00 Uhr, Auditorium im UG. Wilhelm Kanzler, Director Product Management Insertion, Graphics bei Pitney Bowes: „Das Industrial Internet verändert grundlegend die Art und Weise, wie Unternehmen Geschäfte machen und sich im Wettbewerbsumfeld positionieren.“


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