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BIT 04-2016

Output-Zentrale und Document-Factory Doxnet-Fachkonferenz 50 | BIT 4–2016 Outsourcing dokumentenbezogener Prozesse Äußerst attraktiver Lösungsweg Jörg Auffarth, Vertriebsleiter Arvato Direct Services, geht der Frage nach, ob Unternehmensprozesse wie Scannen und Verarbeiten von Dokumenten outgesourct werden können und wie dies umzusetzen ist. Die Implementierung von ECM-Lösungen in einem Unternehmen stellt die Fach- wie auch IT-Abteilung häufig vor große Herausforderungen. Prozesse müssen neu durchdacht und vereinfacht werden. Hardware wie z. B. Scanner und Server müssen beschafft werden. Oftmals verhindern der hohe Investitionsbedarf und der Aufwand eine Implementierung. Eine gute Alternative bieten in diesen Fällen Dienstleister, die sich auf den Umgang, der Weiterverarbeitung und die Ablage von eingehenden Dokumenten (digital und physisch) spezialisiert haben. Die Orientierung an schlanken Prozessen, Synergieeffekte bei der Auslastung von Infrastrukturen sowie die langjährige Erfahrung der Dienstleister ergeben häufig eine Qualitäts- und Kostenverbesserung, die diesen Lösungsweg äußerst attraktiv macht. In internationalen Firmenstrukturen kann zusätzlich die Anforderung entstehen, Dokumente in unterschiedlichen Sprachen und Alphabeten länderübergreifend zu konsolidieren. Bei den meisten Dienstleistern können Tätigkeiten modular gebucht werden, sodass nicht zwingend ganze Business Prozesse outgesourct werden müssen. Es geht vielmehr darum, gemeinsam mit dem Dienstleister die richtige individuelle Lösung zu entwickeln und festzulegen. Bei der Auslagerung von Routinetätigkeiten im ECM-Umfeld sind bei der Dienstleisterauswahl technische, organisatorische, vertragliche sowie recht - liche Aspekte zu beachten, die hier erläutert werden. Darüber hinaus werden vorhandene Dienstleistungs - angebote dargestellt, wodurch der Zuhörer sich einen Überblick über das Themengebiet verschaffen kann. Vortrag: Dienstag, 21. Juni, 12.30 Uhr, Kongresssaal 1 im 1. OG. Jörg Auffarth, Vertriebsleiter Arvato Direct Services: „Bei der Auslagerung von Routinetätigkeiten im ECM-Umfeld sind bei der Dienstleisterauswahl technische, organisatorische, vertragliche sowie rechtliche Aspekte zu beachten.“ Perspektive Transaktionsdruck Chancen über Chancen Peter Jeschke, Geschäftsführer der GC Graphic Consult GmbH, geht in seinem Vortrag auf die Wirksamkeit und die Wachstumsmöglichkeit von Transaktionsdruck ein. 95 Prozent und 60 Sekunden Minimum! Welche Werbesendung erreicht eine solche Kommunikationschance bei so langer Betrachtungszeit und wird vom Leser mindestens 2-mal in die die Hand genommen? Nein, das Werbeprospekt ihres Discounters nebenan erregt sicher nicht solche Aufmerksamkeit. Es geht um finanziell relevante Dokumente, bei denen es darauf ankommt, was unter dem Strich rauskommt. Zu diesen Transaktionsdokumenten zählen z. B. Kontoauszüge, Rechnungen oder auch Mahnung. Bei einem Mailing unterscheiden sich die Exemplare meist nur in der Adresse. Der Transaktionsdruck sprengt diesen Rahmen und gibt der Mannigfaltigkeit eines Druckauftrags eine neue Dimension, die nicht nur auf den Druckvorgang auf Papier beschränkt ist, sondern auch virtuelle Möglichkeiten, wie z. B. Rechnungen online als PDF abzubilden, umfasst. Aus dieser Tatsache ziehen auch die Werbe- und Verkaufsbranche ihren Benefit. Die Unternehmenskommunikation kann profitieren. Zielgerichtete, voll personalisierte One-to-One-Werbeansprachen auf Transaktionsdokumenten wirken äußerst positiv auf den Kunden und erreichen neben Markenbekanntheit und Interaktion auch extrem hohe Feedbackquoten. Rund 3,5 Milliarden Euro Umsatz entspringen dem Transaktionsdruck – Tendenz steigend. Print lebt, wie diese individualisierten Kommunikationsprodukte beweisen. Besonders für Digitaldruck- Unternehmen eröffnet sich mit diesem Geschäftszweig die Möglichkeit zu wachsen. Transaktionsdruck ist eine Chance – eine Chance, die von vielen Unternehmen unterschätzt wird. Finanzunternehmen sind willig, Aufträge zu vergeben und outzusourcen. Viele Digitaldruckereien haben bereits durch Direkt-Mailings Erfahrung im Umgang mit personalisierten Daten machen können. Was spricht also dagegen, das Portfolio um Transaktionsdruck zu erweitern? Chancen über Chancen – Dokumente, die wirklich von den Kunden gelesen werden, bieten Perspektiven für die Zukunft. Vortrag: Dienstag, 21. Juni, 10.00 Uhr, Auditorium im UG. Peter Jeschke, Geschäftsführer, GC Graphic Consult GmbH: „Der Transaktionsdruck gibt der Mannigfaltigkeit eines Druckauftrags eine neue Dimension.“


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