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BIT 04-2016

Seal Systems: 35 Jahre Output-Kompetenz Die Praktiker Mit über 1000 Installationen in 35 Ländern zählt Seal Systems zu den weltweit führenden Output-Lösungsanbietern. Der Fokus liegt dabei im SAP-Umfeld sowie bei der Integration von PDM-/PLM-Lösungen. Das Unternehmen verfügt in den Bereichen Drucken, Verteilen, Konvertieren, Publizieren über rund 35 Jahre Output-Kompetenz. BIT Herr Hesel, Output-Lösungen Ihres Unternehmens dringen tief in die Welt von ERP, PLM, Office und CAD vor. Auf welche Problemstellungen treffen Sie dabei? Johannes Hesel Zum einen geht es darum, dass unsere Lösungen eingesetzt werden, um die Geschäftsprozesse unserer Kunden zu optimieren. In der Produktion, im Einkauf oder in der Instandhaltung werden häufig Geschäftspapiere benötigt, die aus dem ERP/SAP kommen und den Vorgang beschreiben. Zusätzlich benötigen diese Geschäftsprozesse Anhänge, die in den Dokumenten-Management- Systemen unserer Kunden verwaltet werden. Seal Systems bietet hier Lösungen an, die sich in die Druck - programme für die Vorgangspapiere integrieren und die Unterlagensätze automatisch zusammenstellen. Dabei wird die richtige Reihenfolge der Dokumente beachtet und das richtige Zielformat in Abhängigkeit davon erzeugt, ob gedruckt werden soll oder eine elektronische Verteilung per E-Mail oder Portal erfolgt. Hierbei geht es unseren Kunden im Wesentlichen um die Optimierung der Geschäfts - prozesse, indem die Informationen schneller, in der richtigen Form und in der geforderten Qualität zur Verfügung gestellt werden. Die andere Anforderung mit der wir konfrontiert werden ist die klassische Optimierung der dezentralen Ausgabeprozesse. Hier geht es darum, dass unsere Kunden viele hundert und manchmal viele tausend Drucker und zusätzlich elektronische Verteilverfahren aus ihren ERP-Systemen, Windows oder Engineering-Applikationen mit minimalem Verwaltungsaufwand nutzen können. Über generische Treiber für SAP und Windows können wir dabei den Pflegeaufwand in den Applikationen deutlich reduzieren. Über die zentrale Druckerver - waltung lassen sich die Drucker auf Knopfdruck für SAP, Windows oder unsere Ausgabeserver zur Verfügung stellen. Das Monitoring umfasst die komplette Prozesskette, von der Applikation bis zum Papier. BIT Welche wesentlichen Ziele verfolgen Sie mit Ihren Lösungen? Hesel Wir wollen unseren Kunden eine Corporate-Output-Management- Lösung zur Verfügung stellen. Das heißt, eine Plattform mit der sämtliche Ausgabeprozesse in einem Unternehmen, aus allen Anwendungen, für alle Ausgabekanäle zentral gesteuert und optimiert werden können. Dabei geht es uns nicht nur um die Optimierung und Steuerung aller Druckprozesse, sondern auch um die Optimierung der Geschäftsprozesse eines Unternehmens, indem wir für SAP- und PLM-Lösungen zur Verfügung stellen, die nicht nur das Drucken, sondern auch die Informa - tionsbeschaffung und -aufbereitung umfassen. BIT Mit der Technologieplattform Plossys decken Sie alle Output- Aufgabenbereiche ab. Welche Module bieten Sie an? Hesel Wir bieten unseren Kunden über die Modularisierung unserer Produkte maßgeschneiderte Lösungen an. Für die zentrale Ausgabeserverkomponente, die in allen Szenarien benötigt wird, bieten wir Integrationsbausteine für SAP, Windows, PLM oder mobile Geräte an. Unsere zentrale Druckerverwaltung wird immer dann ein Thema, wenn viele Drucker in mehreren Applikationsumgebungen gleichzeitig verwendet werden sollen. Ergänzen können wir unsere Output-Management-Engine mit Partnerlösungen für das Formular - management oder das hersteller - neutrale Pull-Printing. Für die Geschäftsprozessoptimierung im SAP bieten wir Integrationsbausteine für die Fertigung, den Einkauf, Verkauf, Instandhaltung und mehr als 20 weitere Szenarien an. BIT Wie unterstützen Sie die Unternehmen bei der Anforderungsanalyse und Integration Ihrer Lösungen? Hesel In unserem Professional Service Team arbeiten Spezialisten, die viele Jahre Erfahrung mit der Implementierung unserer Lösungen bei unseren Kunden und mit der Optimierung der Ausgabeprozesse haben. In einem Workshop ermitteln sie die Anforderungen des Kunden und schlagen dann eine Lösung vor, die diese Anforderungen optimal umsetzen. Unser Projektmanager ist dabei nicht nur für die Analyse und Konzeptionserstellung, sondern auch für die Umsetzung der Lösung verantwortlich. Wir arbeiten dabei Hand in Hand mit den Prozessverantwortlichen und der Infrastrukturabteilung unserer Kunden. (www.sealsystems.de) Johannes Hesel, Geschäftsführer Seal Systems AG: „Unsere Projekt - manager sind nicht nur für die Analyse und Konzeptions - erstellung, sondern auch für die Umsetzung der Lösung verantwortlich.“ BIT 4–2016 | 41


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