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BIT 04-2016

BIT 4–2016 | 31 strategisch weiter entwickelt werden. Auch die Prozesse im eigenen Hause hat man auf den Prüfstand gestellt. Schwegler: „Um schneller Anfragen bearbeiten zu können wurden die Service und Support-Strukturen optimiert und die Qualitätssicherung ausgebaut.“ Großprojekte will man zukünftig noch stärker als bisher mit den Dopix - Anwenderunternehmen gemeinsam umsetzten und ist dafür mit dem Beratungsunternehmen Brainsphere eine enge Kooperationspartnerschaft eingegangen. Das erforderte auch einen Change bei Icon, wie Andreas Schwegler betont. Mit Dopix in die Cloud Ein wichtiger Schritt für zukunftsweisende Geschäftsmodelle sind Cloud- Services. Wie eine aktuelle repräsentative Umfrage von Bitkom Research im Auftrag der KPMG AG ergeben hat setzen 54 Prozent der befragten Firmen auf Speicher, Rechenleistung oder Software aus der Cloud. Höchste Zeit also auch für Dopix produktiv in die Cloud zu gehen, finden Icon-Geschäftsführer Uwe Seltmann und Icon-Entwicklungschef Thomas Traub, die gemeinsam das Projekt erläutern. In den USA bietet Icon die komplette Dopix-Produktfamilie als Cloud-Service an. Einen ersten Kunden hat man mit dem Druckund Versanddienstleister Content Critical Solutions in New Jersey gewonnen. Rund 100 Millionen Dokumente bearbeitet das Unternehmen jährlich. Den damit verbundenen Nutzen für den Dienstleister formuliert Uwe Seltmann so: „Dienstleister können mit Dopix aus der Cloud näher zur Applikation rücken, indem sie interaktive Dokumentenerstellung an neue Kunden und Bestandskunden inklusive Full- Managed-Service anbieten.“ Damit seien höhere Margen pro Transaktion möglich als bei Batch, zudem steige der Mehrwert gegenüber reinem Batch, was wesentlich höhere Kundenbindung ermögliche. Thomas Traub ergänzt: „Die Implementierung von Dopix in der Cloud bringt höchste Flexibilität bei variablen Kosten, denn sie ist beliebig skalierbar bei einfacher Duplizierbarkeit von Installationen, gewährleistet einen sicheren Betrieb und bietet eine sehr gute Bandbreite und Anbindung über Webschnittstellen.“ Da für Cloud-Anwendungen die Sicherheit das k.o.-Kriterium ist, sind sowohl das Cloud-Paket von Dopix wie auch die einzelnen Zentral-Dienste, wie Datenbank, Dopix -Server, Dopix - Admin, Dopix -Formatierung, jeweils einzeln abgeschottet – es handelt sich also um ein zweistufiges Sicherheitskonzept inklusive Firewall. In den USA nutzt Icon als Rechenzentrum die Amazon-Cloud, für Deutschland und Europa ist ein den europäischen Vorgaben entsprechendes Rechenzentrum vorgesehen. So soll Dopix als Cloud- Lösung nicht nur Dienstleister sondern auch Anwenderunternehmen ansprechen. Thomas Traub: „Man kann Dopix in der Cloud wie ein virtuelles Netzwerk in das Firmennetzwerk integrieren.“ Digitale Strategie Zahlreiche hervorragende Vorträge von Dopix-Anwendern zeigten Lösungen auf, wie man den unerwarteten Ergebnissen in der Outputpraxis begegnet. Einen Schritt weiter ging Thomas Sternkopf, Programm-Manager bei der Generali Deutschland Informatik Services GmbH. Der Referent beschäftigte sich nicht nur mit der Notwendigkeit einer modernen Output-Infrastruktur sondern definierte Output-Management als Kommunikationsplattform im Rahmen digitaler Strategien. Klare Ansage: „Output-Management mit Blick auf die Digitalisierung ist kein IT-Thema sondern ein Transformationsund Change-Projekt der Unternehmensstrategie“. Fachbereiche müssten eigenständig in der Lage sein, Geschäftsprozesse zu entwickeln. Als man vor vier Jahren bei Generali mit Dopix die ASF ablöste sei man sehr hemdsärmelig heran Uwe Seltmann, Geschäftsführer Icon Systemhaus: „Neue Geschäftsmodelle sind ausschließlich kundenorientiert und erfordern eine interaktive Kommunikationsstrategie unter Einbindung des Kunden.“ Thomas Traub, Head of Development bei Icon: „Die Implementierung von Dopix in der Cloud bringt höchste Flexibilität bei variablen Kosten.“ Thomas Sternkopf, Programm-Manager bei der Generali Deutschland Informatik Services GmbH: „Output- Management mit Blick auf die Digitalisierung ist kein ITThema sondern ein Transformationsund Change- Projekt der Unternehmensstrategie“.


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