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BIT 04-2016

Output-Zentrale und Document-Factory Output-Management 30 | BIT 4–2016 Icon Anwendertreffen im Zeichen der Digitalisierung Gut aufgestellt für die Zukunft Output-Manager verstehen sich als die Speerspitze der Digitalisierungsstrategien und mit Icon als Technologiepartner sehen sie sich für heutige und zukünftige Aufgaben bestens gewappnet. So etwa lautet die Kernbotschaft des 13. Icon Anwendertreffens Mitte Mai in Stuttgart. Bei aller Zuversicht wurde aber auch deutlich, dass Output-Management alles andere als eine triviale Angelegenheit ist. Während sich auf dem Rasen die VfBProfis auf den Abstiegskampf vorbereiteten, sah man sich oben in der Soccer- Lounge der Mercedes-Benz-Arena für die Zukunft bereits bestens aufgestellt. Das gilt für die rund 120 Output-Experten, vorwiegend aus der Versicherungsbranche, die der Einladung ihres Technologiepartners Icon gefolgt sind ebenso wie für den Gastgeber selbst. Seit 15 Jahren ist die Icon Systemhaus GmbH gut damit beschäftigt, mit ihrem Dokumentenaufbereitungs- und Korrespondenzsystem Dopix das IBMTextsystem ASF abzulösen, das vor der Jahrtausendwende bei fast allen großen Versicherungsunternehmen im Einsatz war. Leistungsfähiger, moderner und vor allem für zukünftige Aufgaben gut gerüstet, wurde Dopix bei immer mehr Versicherungsunternehmen das führende System für die Dokumentenerstellung. Aus technischer Sicht erkannte man auch bei IBM das Produkt Dopix als logischer Nachfolger des eigenen Produkts AFS (Application Support Facility). So kann Dopix beispielswiese DCF-Quelltexte formatieren und daraus neben AFP auch andere Datenströme wie PDF generieren, was als Voraussetzung für modernes Output- Management gilt. Zugleich bot Icon mit Dopix den ASF-Anwendern Investitionsschutz durch die weitere Nutzung langjährig erstellter Dokumente und Prozesse aus der ASF-Welt. Bedingt durch die enge technische Kooperation während der Umstellung von ASF auf Dopix kamen sich IBM und Icon näher, was schließlich in eine internationale Kooperation zum beiderseitigen Nutzen mündete. Heute setzen 75 Prozent der 30 größten Versicherungsanbieter in DACH das Icon-System ein. Und wie man auf der Tagung erleben konnte, tun sie das mit großer Begeisterung und ebenso großem Engagement, wenn es um die Weiterentwicklung und funktionale Ausstattung von Dopix geht. In der Pipeline Mit Blick auf die Digitalisierung nennt Icon CEO Andreas Schwegler die HTML-Oberfläche bei den Clients, die es ermöglicht, die Dokumentenpräsentation automatisch auf mobile Devices anzupassen. Überdies darf Output für zukünftige Geschäftsmodelle keine Einbahnstraße sein, sondern muss eine beiderseitige Kommunikation von Unternehmen und Kunden unterstützen. Schwegler: „Dopix wird in diese Richtung weiter entwickelt, wir sind im Geschäftsprozess drin.“ Icon- Geschäftsführer Uwe Seltmann, der sich seit zwei Jahren vor allem um die Tochtergesellschaft Icon Communication Dynamics mit Sitz in New York kümmert, ergänzt: „Neue Geschäftsmodelle, die in den USA wie Pilze aus dem Boden sprießen, sind ausschließlich kundenorientiert und erfordern eine interaktive Kommunikationsstrategie unter enger Einbindung des Kunden.“ Im Hinblick auf die damit verbunden Anforderungen soll Dopix Rund 120 Output- Experten, vorwiegend aus der Ver - sicherungsbranche, trafen sich am 11. und 12. Mai zum Icon-Anwendertreffen in der Soccer Lounge der Mercedes-Benz- Arena in Stuttgart.


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