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BIT 04-2016

über den elektronischen Versand, die Integration von Response-Elementen, bis hin zur Dokumentenverfolgung und -benachrichtigung und Kollaboration. Am Beispiel der ICOM White- Paper-Factory hat Klaudia Fleer-Zerwes in ihrem Vortrag anschaulich ein Master-PDF auf seinem Weg zum Serienbrief begleitet. Vom Abmischen der Adressen, der integrierten Umsetzung aller Vordruck-Elemente/elektronische Briefbögen, selektiven Einsteuern der Kundenbetreuer Unterschriften, der Berücksichtigung von Farbbzw. Schwarzweiß-Druck bis zur JDFDrucksteuerung – mit den Lösungen von ICOM ist eine Umsetzung in nur wenigen Stunden möglich. Hybridpost-Plattform Auch die personalisierte, adressgenaue Distribution per E-Mail wurde genauer in Augenschein genommen, wobei vor allem die Punkte Darstellbarkeit, Dokumentenechtheit und Umgang mit Rückläufern etc. berücksichtig werden müssen. Für ICOM alles kein Problem. Der DokuStream Maildistributor sorgt für passgenaue Mailerstellung und -verteilung. Mit automatisch generiertem Brieftext, zum Brief passenden E-Mailabsendern und dem PDF Dokument im Anhang. Die anderen Sendungen verlassen das Haus konventionell als DV-Freigemachte, gedruckte Sendungen. Bei E-Mails lassen sich Informationen über die Zustellstati rückgewinnen und ggf. unzustellbare Sendungen per Brief versenden. Output-Zentrale und Document-Factory Neues vom DVPT Nach der Mittagspause referierte Elmar Müller, Ehrenvorsitzender des DVPT und Sprecher für den Postbereich, über mehr Markttransparenz und ein besseres Beschwerdemanagement im Postmarkt. Ein wichtiges Thema für die Gesamtbranche, die nach wie vor mit drastischen Veränderungen – sinkender physischer Briefbereich, steigender Paketbereich – kämpfen muss. Mitte des Jahres soll nun eine eigene Hybridpost-Plattform in Kraft treten. „Wir begrüßen diese Entwicklung“, so Elmar Müller. Danach ging es wieder mit ICOMThemen weiter: Beilagen- und Kam - pagnenmanagement standen im Fokus, es wurde geprüft, ob dieser Brief an einer Kampagne teilnimmt bzw. schon eine Beilage hatte oder nicht – bei 1,2 Millionen Adressen dauerte dies nur wenige Sekunden! Die Rüstzustände der Kuvertiermaschinen wurden dann automatisch passend zu den Beilagen gebildet und die Jobs produktionsgerecht aufgeteilt – automatisch! Von der Idee zur Datei, also den Rohdaten, über die formatierten Daten bis zur hybriden Zustellung wurde alles betrachtet und komplett im Dokumententracking abgebildet. So wird Compliance lückenlos umgesetzt. Abschließend hat Thomas Krakow, Projektleiter bei ICOM, den neuen DokuStream VisualDesigner und die Beta-Version des neuen ICOM AFPViewers vorgestellt, der alles drucksprachenneutral anzeigt. In diesem Zusammenhang wurden auch die Vorund Nachteile des AFP-Formats hervorgehoben und in einer Live-Demonstration die Jobeinrichtung per Mausklick veranschaulicht. (www.icommunication.eu) ICOM-Geschäftsführerin Klaudia Fleer-Zerwes: „Die Digitale Trans - formation ist bei uns konsequent umgesetzt.“ lung bei ICOM. Gemäß der Strategie, die Produktlinien kontinuierlich weiterzuentwickeln, hat ICOM die Funktionalitäten seiner Lösungen ICOM ProductionControl, DirectPrint und DokuStream erweitert, neue Geschäftsprozesse hinzugenommen, die Integrationstiefe und Informationsverzahnung gesteigert und die Kontinuität der Plattformen gewährleistet. Mit dem neu entwickelten Greyscale-Konverter ist künftig die Umsetzung von PDFs in echten Graustufen möglich. Darüber hinaus wurde die ICOMWebsite komplett überarbeitet und erscheint nun moderner, dynamischer und funktionaler. Alles selbstverständlich „fully responsive“ und somit für den mobilen Einsatz auf Tablets und Smartphones optimiert. Auch auf der Vertriebsseite macht sich die Digitale Transformation bemerkbar. ICOM vollzieht hier den Schwenk. Neu hinzugekommen ist das Büro Nürnberg, während das Büro Nord/Ost gerade neu besetzt wurde. Das Büro München bleibt unverändert. Lösungsportfolio Vor allem in Zeiten der Digitalen Transformation erwarten die Anwender ein Portfolio an schlagkräftigen, ausgereiften Lösungen und Produkten, das ihre Ziele umsetzbar und die Arbeit besser und einfacher macht. ICOM hat hier einiges zu bieten und hat dies live an einem umfangreichen PDF-Workflow demonstriert: Angefangen mit der Whitepaper-Produktion, Elmar Müller vom DVPT sprach in seinem Vortrag über Markttransparenz, das Beschwerdemanagement und Hybridpost im Postmarkt. Thomas Krakow, Projektleiter bei ICOM, hat zum Abschluss der ICOMmunication den VisualDesigner und den ICOM AFPViewer vorgestellt. BIT 4–2016 | 27 Titelstory


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