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BIT 03-2016

Stefan Hunkeler, Präsident des Verwaltungsrates, Hunkeler AG: „Der Digitaldruckmarkt ist vielseitig, schnell und fordert Hersteller wie Kunden gleichermaßen.“ BIT 3–2016 | 55 Messethemen: Die Auflagen werden kleiner und die Aufträge immer vielseitiger und personalisierter. Da bietet sich der Digitaldruck bestens an. Flexible Lösungen zur Herstellung unterschiedlicher Printprodukte sind ein wichtiger Faktor. So können mit vertretbarem Investitionsumfang verschiedenste Kundenbedürfnisse abgedeckt werden. Durch erhöhte Automatisierung können die schnell wechselnden Produktionsaufträge effizient gefertigt werden. Solche Lösungen zeigt Hunkeler: Auf der Drupa werden wir über 20 Produktionslinien in verschiedenen Messehallen präsentieren. Die Einsatzbereiche sind vielseitig, von der Buch-, Broschüren, Zeitungs- und Mailingproduktion über Lösungen für den Sicherheitsdruck und Transaktions-, Transpromound Direct-Mail-Anwendungen. Die Workflow- und Qualitätsüberwachungssysteme Hunkeler Control Platform bilden einen weiteren Schwerpunkt bzgl. Effizienz und Automatisation. Turnuswechsel: Hunkeler hält sich bzgl. des Turnuswechsels mit Aussagen lieber etwas zurück. Die „Big Guys“, die großen Aussteller, sollen den Takt vorgeben. Diese werden auf ihre Kunden und Besucher hören. Die Drupa wird sich weiter massiv verändern, unabhängig vom Turnus. Die Verantwortlichen müssen vorsichtig sein, in welcher Form sich die Messe positionieren will, inkl. des fraglichen Dreijahres- Rhythmus. Es gibt weltweit immer mehr Präsentationsplattformen mit gezielten Kundenanlässen. Messen und Events, die sich dem Kunden in kompetenter und kompakter Form präsentieren, bieten einen Mehrwert. Als Maschinenhersteller steigen die Kosten für breitgefächerte Fachmessen unverhältnismässig hoch an. Eine Verkürzung des Drupa-Turnus ist nochmals ein massiver Kostenaufwands-Faktor. Digitalisierung: Die Hunkeler AG hatte sich bereits zur Geburtsstunde des digitalen Hochleistungsdruck im Jahre 1982 dazu bekennt. Der Digitaldruckmarkt ist vielseitig, schnell und fordert Hersteller wie Kunden gleichermaßen. Im Rahmen von Crossmedia- Anwendungen entstehen immer wieder neue Möglichkeiten. Wir haben uns in unserer Nische positioniert und agieren als führendes Technologieunternehmen in diesem Markt mit innovativen und flexiblen Lösungen. Erwartungen: Die Inkjet-Technologie wird uns weitere Neuheiten zeigen. Diese wird zunehmend im grafischen und im industriellen Umfeld eingesetzt. Im Finishing sind dazu passend hoch flexible und automatisierte Lösungen gefordert. Hunkeler war in den letzten zehn Jahren einem extremen Wandel ausgesetzt, der positiv gestaltet werden konnte. Wir sind uns bewusst, dass sowohl der technologische als auch der prozessorientierte Wandel rasant weitergehen wird. Von der Drupa erwarten wir gute Geschäfte und interessante Gespräche zwischen Kunden und Partnern sowie viele Inspirationen für neue Möglichkeiten. (www.hunkeler.ch) Stefan Hunkeler, Hunkeler AG Rasanter Wandel geht weiter Messethemen: Wir präsentieren auf der Drupa zwei Schwerpunktthemen: Zum einen unser Portfolio für die grafische Industrie mit einer kürzlich vorgestellten Weltneuheit. Einem LED-Farbdrucker mit einem fluoreszierenden Toner. Aber auch weitere Produkte der Pro-Serie und viele Anwendungsbeispiele können die Besucher bestaunen. Zum anderen werden wir das umfassende Portfolio unserer Wide-Format- Division vorstellen und damit dem Besucher das breite Spektrum an Lösungen aus dem Hause Oki demonstrieren. Turnuswechsel: Die Drupa ist die wichtigste Messe in der grafischen Industrie. Sie zieht Aussteller und Besucher aus der ganzen Welt an und ist seit Jahren die Leitmesse für neue Ideen, Visionen und Zukunftstechnologien. Da die Entwicklung dieser Technologien immer schneller voranschreitet, ist aus meiner Sicht der Wechsel in den Dreijahresrhythmus logisch. Digitalisierung: Der digitale Wandel nimmt an Tempo zu und macht auch vor Print keinen Halt. Grundsätzlich sehen wir diesen Trend positiv, denn er ermöglicht eine enorme und vor allem deutlich schnellere Weiterentwicklung und Innovation in der grafischen Industrie. Dennoch gibt es nach wie vor Branchen und Anwendungsbereiche, in denen Print sowie crossmediale Darstellung einfach nicht wegzudenken sind und weiterhin bestehen bleiben. Etwa in der Verpackungsindustrie oder beim 3D-Druck. Bei Oki beschäftigen wir uns schon lange mit dem digitalen Wandel. Wir kommen ja aus dem „klassischen“ Office-Umfeld,und hier spricht man bereits seit den 80er Jahren von Digitalisierung und papierlosen Büro. Zwar ist der digitale Wandel in einigen Bereichen schon weit fortgeschritten, jedoch läuft der Umstellungsprozess langsamer als prognostiziert. Erwartungen: Unsere Erwartungen sind klar: Wir werden uns vor Ort als Anbieter präsentieren, der das komplette Portfolio an technologisch ausgereiften Drucklösungen und speziellen Anwendungen für die grafische Industrie bereithält. Auf dieses interessante Segment werden wir uns in Zukunft deutlicher fokussieren und unsere speziellen Lösungen stärker in den Mittelpunkt rücken. (www.oki.de) Sascha Gleich, Manager Business Development Verticals, Oki Systems (Deutschland) GmbH: „Die Drupa ist die wichtigste Messe in der grafischen Industrie.“ Sascha Gleich, Oki Systems Leitmesse für neue Ideen


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