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BIT 03-2016

Dietrich von Seggern, Geschäftsführer Callas Software GmbH: „Wir teilen die der Neuausrichtung zu Grunde liegende Einschätzung, dass die Branche sich in einem tiefgreifenden Wandel befindet, der für viele Marktteilnehmer mehr Chancen als Risiken mit sich bringt.“ BIT 3–2016 | 51 Messethemen: Wir beobachten seit einiger Zeit, dass unsere beiden klassischen Märkte, die PDF-basierten Dokumentenprozesse und die Druckvorstufe, immer stärker zusammenwachsen. Z. B. spielt bei den Dokumentenprozessen, und dort vor allem im Output Bereich, durch neue, schnelle Maschinen das Thema Farbe eine immer wichtigere Rolle; ein Feld, in dem wir bereits seit vielen Jahren Lösungen anbieten, die bislang aber eher in der Druckvorstufe eingesetzt wurden. In der Druckvorstufe andererseits geht der Trend ganz klar zur Individualisierung von Druckunterlagen, was bislang eine Domäne des Output-Bereichs war. Die auf der Drupa gezeigten neuen Produkte sollen von daher nicht nur die Erstellung und Verarbeitung qualitativ hochwertiger Druckunterlagen beherrschen, sondern sie müssen dies auch so leisten, dass Individualisierung, z. B. für die Erzeugung von Rechnungen, möglich ist. Wo also bislang eine einzige Druckunterlage in hoher Auflage gedruckt wurde, muss unsere Software nun basierend auf Templates individuelle Druckunterlagen erstellen, und das so performant, dass die immer schnelleren Inkjetmaschinen in ausreichend hoher Geschwindigkeit bedient werden können. Neue Entwicklungen in diesem Bereich werden wir zusammen mit unserem Distributor Four Pees in das Zentrum unseres Messeauftritts stellen. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Anforderungen des Verpackungsund Etikettendrucks. Turnuswechsel: Wir teilen die der Neuausrichtung zu Grunde liegende Einschätzung, dass die Branche sich in einem tiefgreifenden Wandel befindet, der für viele Marktteilnehmer mehr Chancen als Risiken mit sich bringt. Verpackungsdruck und vor allem Multichannel sind zentrale Themen für das Publishing der Zukunft, und wir sind davon überzeugt, dass wir, was die PDF Verarbeitung betrifft, hervorragende Antworten bereithalten. Digitalisierung: Der digitale Wandel ist ja keine ganz neue Entwicklung, aber die Dynamik mit der digitale Medien konventionelle Abläufe ablösen, erhöht sich derzeit in der Tat nochmals. Wir konzentrieren uns mit unseren Lösungen weiterhin auf das PDFFormat, und dieses wird nach unserer Einschätzung in der Zukunft eine ganz wichtige Rolle als DAS universelle Dokumentenformat spielen. Es muss allerdings auch in durch das Internet geprägten Abläufen funktionieren und hier sehen wir eine wichtige Heraus - forderung für uns und unsere Kunden. Erwartungen: Die Drupa war für uns in der Vergangenheit immer eine sehr gute Messe mit vielen wichtigen Kontakten. Wir sind davon überzeugt, dass dies in diesem Jahr in mindestens dem gleichen Umfang wieder der Fall sein wird. (www.callassoftware.com) Dietrich von Seggern, Callas Software Mehr Chancen als Risiken Len Lauer, CEO von Memjet Technologies: „Bei der Neuausrichtung der Messe entspricht vor allem der zukunftsgewandte Fokus unserem Denken.“ Messethemen: Wir werden auf der Drupa mit elf OEM-Partnern und noch mehr Digitaldruckern unsere einzigartige „Wasserfall“-Druckkopftechnologie zeigen. Das Bedrucken der vollen Seitenbreite in einem Durchlauf bei hoher Geschwindigkeit bleibt ein Trendthema und ein Wachstumstreiber im Digital- Print. Das Ergebnis soll eine Bandbreite von kostengünstigen und qualitativ hochwertigen Drucksystemen für zahlreiche Druckmärkte liefern. Unterstützt werden wir auf der Messe von vielenlangjährigen und neuen OEM-Partnern, die die Druckköpfe in ihren Geräten verbauen und dort Upgrades, Erweiterungen und komplett neue Tintenstrahldrucker vorstellen. Einige sind mit eigenen Ständen vor Ort. Weitere Partner werden an unserem Stand vertreten sein. Der enge Austausch mit unseren OEM-Partnern ist uns sehr wichtig; von ihnen erfahren wir, wie sich die jeweiligen Märkte entwickeln und welche neuen Anwendungsbereiche und Geschäftsmöglichkeiten entstehen. Dazu bietet die Drupa eine hervorragende Gelegenheit. Turnuswechsel: Bei der Neuausrichtung der Messe entspricht vor allem der zukunftsgewandte Fokus unserem Denken. Die Möglichkeit, Neuheiten nun bereits alle drei Jahre präsentieren zu können, deckt sich mit unserer Strategie, unser Geschäft durch ein stetig wachsendes OEM-Netzwerk schneller voranzutreiben. Deshalb wollen wir auch über aktuelle Entwicklungen Bescheid wissen und vorausschauend handeln, um Drucken noch schneller und qualitativ besser zu machen. Digitalisierung: Seit einiger Zeit spüren wir deutlich, dass die Digitalisierung die Nachfrage nach unserer Technologie steigert: Kostengünstige, zeitsparende Digitaldrucke werden in der Produktion genauso wie von Druckdienstleistern gebraucht – u. a. für individualisierte Verpackungen, On- Demand-Labels, Handelsunterlagen und Großformatdrucke. Deshalb suchen Anwender zunehmend nach Technologien, mit denen sie auch kleine Auflagen in Farbe und hoher Qualität, aber zu günstigen Preisen herstellen können. Der neue Turnus wird uns in Zukunft die Entwicklungssprünge auf diesem Gebiet noch deutlicher vor Augen führen. (www.memjet.com) Len Lauer, Memjet Hervorragende Gelegenheit


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