CeBIT 2016

BIT 03-2016

Geschäftsprozesse 26 | BIT 3–2016 CeBIT 2016 CeBIT: Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft im Mittelpunkt Fokus Mensch Die Digitalisierung erfasst alle Bereiche, ändert Arbeit, Leben und Geschäftsmodelle. Fünf Tage lang stand die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft im Mittelpunkt der CeBIT in Hannover. Mit einer positiven Bilanz von Ausstellern, Besuchern, Veranstalter und Partnern schließt die CeBIT 2016 ihre Tore. Genaue Zahlen gibt es allerdings nicht. „Mit der CeBIT 2016 ist die Digitalisierung auf Platz eins der Agenda von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft angekommen“, sagte Oliver Frese, Vorstand der Deutschen Messe AG, am letzten Messetag in Hannover. „Mit ihrem Verlauf hat die CeBIT ihre Position als weltweit wichtigste Plattform für die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft untermauert. Sie hat die digitale Transformation in einzig - artiger Weise erlebbar und anfassbar gestaltet.“ Die Besucher erlebten dabei eine neue CeBIT. „Wir haben mit unseren internationalen Ausstellern und Partnern sehr intensiv an der CeBIT gearbeitet – das hat sich in den fünf Tagen voll ausgezahlt. Die vielen neuen Formate haben die Besucher überzeugt. Jeden Tag wurden eine Million Geschäftsgespräche auf dem Messe - gelände geführt“, sagte Frese. Mehr Tempo gefordert Im Mittelpunkt standen mehr als 500 konkrete Anwendungsbeispiele aus dem Bereich der Digitalisierung und dem Internet der Dinge. „Die CeBIT hat das Thema Internet der Dinge besetzt und in konkreten Anwendungen erlebbar und anfassbar gemacht“, sagte Frese. In den nächsten Jahren sollen 50 Milliarden Dinge mit dem Internet verbunden werden, 90 Prozent der Wertschöpfung werden demnach im B-to-B-Geschäft erzielt. Mit dem Topthema „d!conomy: join – create – succeed“ habe die CeBIT daher gezielt den Fokus auf den Menschen gelegt, der als Entscheider die digitale Transformation gestalten könne. So habe die CeBIT in diesem Jahr deutlich stärker Fachbesucher aus Vertrieb und Marketing, dem Finanzbereich sowie der Banken- und Versicherungsbranche angezogen. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel verschaffte sich bei ihrem Rundgang am Messe-Dienstag ein persönliches Bild von der CeBIT und den Chancen der Digitalisierung. Sie forderte mehr Tempo. „Die Zeit drängt“, betonte sie. Die Verschmelzung heutiger Angebote mit dem Internet müsse schneller kommen – denn das Potenzial für mehr Effizienz sei groß. Kreativer Schub Wie das Internet der Dinge in innovative Geschäftsmodelle überführt werden kann, zeigten Startups auf der Plattform Scale 11. „Mehr als 400 Startups auf der CeBIT haben für einen kreativen Schub gesorgt. Sie haben gezeigt, dass Innovation in Technologie und Innovation in den Geschäftsmodellen ineinandergreifen“, hob Frese hervor. Um neue disruptive Geschäftsmodelle ging es auch bei den CeBIT Global Conferences in Halle 8. Mehr als 200 Sprecher waren dort an den fünf CeBIT-Tagen aufgetreten und hatten ihre Strategien und Visionen mit den Besuchern diskutiert. Am Freitag wurden rund 1000 Blogger auf der Veranstaltung „Rock the Blog“ erwartet. Auch die insgesamt mehr als 2000 Diskussionen, Präsentationen und Vorträge in den Messehallen zeigten den Besuchern den Weg in die digitale Zukunft auf. „Die digitale Transformation braucht Raum für die Diskussion – die Fünf Tage lang stand die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft im Mittelpunkt der CeBIT in Hannover. Abb.: Deutsche Messe.


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