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BIT 03-2016

Geschäftsprozesse 20 | BIT 3–2016 Titelstory „Mit dem neuen Beratungsmodell Kyocera Potenzialanalyse können wir den Mittelstand optimal bei der Einführung von komplexen DM-Systemen unterstützen. Die standardisierten Muster-Workflows lassen sich ohne aufwendige Anpassung implemen - tieren und sie erfüllen alle relevanten Richtlinien und Gesetzgebungen“, betont Dietmar Nick. Mit der Kyocera Potenzialanalyse vollzieht der Hersteller einen weiteren Schritt im Wandel hin zum Full-Service-Anbieter für Dokumenten- und Informations - management. Hochskalierbare ECM-Plattform Technologische Basis der Workflow- Module ist die Softwareplattform nscale von Ceyoniq. Mit Blick auf die Anforderungen der Unternehmen im digitalen Wandel sieht sich Kyocera mit dem ECM-Spezialisten Ceyoniq unter dem Konzerndach für die Zukunft bestens gewappnet. „Wir können damit noch besser die zunehmend komplexen Anforderungen und Bedürfnisse unserer Kunden im Bereich Dokumentenmanagement bedienen. Gemeinsam werden wir neue Marktpotenziale erschließen“, sagt Reinhold Schlierkamp, Geschäftsführer der Kyocera Document Solutions Deutschland GmbH, sichtlich Stolz auf das digitale Tandem Kyocera/Ceyoniq. Mit der Softwareplattform nscale hat Ceyoniq eine flexible und skalierbare ECM-Plattform am Markt etabliert. Damit lassen sich Arbeitsabläufe in Unternehmen automatisieren und somit effizienter und sicherer gestalten. Auch kollaboratives, teamübergreifendes Arbeiten wird durch die Ceyoniq-Produkte ermöglicht. Durch den Merger mit Ceyoniq hat Kyocera ein starkes Softwareunternehmen gewonnen, das in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen ist. Der Umsatz, des in Bielefeld ansässigen Unternehmens mit seinen 160 Mitarbeitern, lag im vergangenen Jahr bei 16,7 Millionen Euro. Für Kontinuität in der Unternehmensentwicklung sorgen Andreas Ahmann und Oliver Kreth. Andreas Ahmann ist seit über 20 Jahre im DMS-Bereich tätig, davon im 17. Jahr bei der Ceyoniq und seit Anfang 2009 als Leiter F&E. Oliver Kreth ist seit 2008 bei Kyocera im Bereich Marketing tätig und leitete zuletzt das europäische Marketing bei Kyocera. Gemeinsam sind Ahmann und Kreth seit Anfang des Jahres Mitglied der Ceyoniq-Geschäftsleitung. Den hohen Anforderungen an die Integration eines Unternehmens ist man sich bei Kyocera sehr wohl bewusst. Stets hat der Konzern die Übernahmen der letzten Jahre mit großer Umsicht und erfolgreich für alle Beteiligten bewältigt. Dies zeigte die Akqusition des Kopiererherstellers Mita im Jahr 1999, der Erwerb der Unternehmensgruppe TA/Utax im Jahre 2009 sowie die Eingliederung von AKI mit seinem Portfolio für intelligentes Druck- Management. Die gleiche solide Strategie ist bei der Integration von Ceyoniq in den Konzern zu erwarten. Obwohl die Softwareplattform nscale als strategische ECM-Lösung innerhalb des Kyocera- Konzerns gilt, wird Ceyoniq weiterhin als eigenständiges Unternehmen firmieren. In Anspielung auf misslungene Integrationen in der Branche betont Oliver Kreth, man werde nicht in die Fußstapfen anderer treten, sondern „als eigenständiges Unternehmen gemeinsam mit Kyocera auf die Überholspur wechseln und unseren technologischen Vorsprung mit nscale forcieren.“ Kyocera sieht sich mit der Übernahme von Ceyoniq für zukünftige Wachstumsfelder bestens aufgestellt. Und die Zahlen, die der Digitalverband Bitkom zur CeBIT veröffentlichte, unterstützen die Zuversicht des Konzerns. So betrug im vergangenen Jahr der Gesamtumsatz im ECM-Markt 1,76 Milliarden Euro, das entspricht einem Wachstum von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2016 wird ein Umsatz von 1,84 Milliarden Euro erwartet. 76 Prozent der befragten Unternehmen, die ECM-Lösungen anbieten, erwarten für 2016 steigende Umsätze und 22 Prozent rechnen mit stabilen Einnahmen. Denn, so die Überzeugung des Verbandes: „Enterprise Content-Management ist zentraler Baustein für die Digitalisierung von Geschäftsprozessen, die konstant voranschreitet. Deshalb bleiben ECMLösungen in vielen Unternehmen gefragt.” (www.kyocera.com, www.ceyoniq.com) Kyocera bietet zunächst vier Workflows an, die typische dokumentenbasierte Unternehmensabläufe adressieren. Kyocera hat vier Felder identifiziert, die einerseits schnell von analog auf digital umgestellt werden können, anderseits einen messbaren wirtschaftlichen Erfolg in einem überschaubaren Zeitraum garantieren. Dabei handelt es sich um die Bereiche: Personaladministration, Kundenund Projektverwaltung, Lieferantenund Bestellakten und das Vertrags - management mit Fristenverwaltung.


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