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BIT 03-2016

Oliver Kreth, Mitglied der Geschäftsleitung der Ceyoniq Technology GmbH: „Wir werden nicht in die Fußstapfen anderer treten, sondern als eigenständiges Unternehmen gemeinsam mit Kyocera auf die Überholspur wechseln und unseren technologischen Vorsprung mit nscale forcieren.“ BIT 3–2016 | 19 handelt es sich dabei um herausragende Unternehmensbereiche, die sich weitgehend standardisieren lassen. Kyocera bietet zunächst vier Workflows an, die typische dokumentenbasierte Unternehmensabläufe adressieren. Konsequent in der Umsetzung Zur Beratung und Umsetzung der Lösungen hat Kyocera einen eigenen Geschäftsbereich gegründet, in dem die Aktivitäten für Dokumenten- Management und Enterprise-Content- Management gebündelt werden. Die Leitung übernimmt der stellvertretende Geschäftsführer Dietmar Nick, der von einem 16-köpfigen Team unterstützt wird. Ziel ist es, mittel - ständischen Unternehmen mit vor - kon figurierten Business-Applikationen den Einstieg in unternehmensweites Enterprise-Content-Management zu erleichtern. Dietmar Nick: „Wir wollen den Einstieg in Enterprise-Content-Management entkomplizieren. Denn insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen schrecken aufgrund der hohen Beratungsintensität und langen Projektlaufzeiten vor den Themen DMS und ECM zurück. Hier setzen wir mit unseren Lösungen an, die ge - nau auf die Anforderungen der definierten Business Cases zugeschnitten sind und sich sehr leicht im Unternehmensalltag in Betrieb nehmen lassen.“ Bei aller Schnelligkeit ist Gründlichkeit garantiert, denn vor der Im - plementierung werden zunächst die zugrundeliegenden Abläufe analysiert und ausgewertet. Dazu hat Kyocera eine neue Beratungsmethodik ent - wickelt: die Kyocera Potenzialanalyse. Dabei handelt es sich um einen standardisierten, skalierbaren und fakturierbaren Beratungsansatz für informationsbasierte Prozesse in allen relevanten Fachabteilungen. Sechs Muster-Workflows „Den prozess-orientierten Ansatz haben wir gewählt, weil eine Reihe relevanter Geschäftsprozesse bei allen mittelständischen Unternehmen ähnlich ablaufen“, erläutert Dietmar Nick. Um möglichst schnell implementieren zu können, wurden sechs Muster - prozesse standardisiert. Dabei handelt es sich im ersten Schritt um: • Rechnungsprozess, • Auftragsabwicklung, • Logistikprozess, • Liegenschafts-Verwaltungsprozess, • Vertragsmanagement • und Human Ressources. Die Analyse- und Projektierungsphase ist auf nicht mehr als drei Monate angelegt, danach folgt innerhalb von nur sechs Tagen die Implementierung und Produktivschaltung eines oder mehrerer Prozesse. Beim Qualitätsanspruch des neuen Beratungsangebots legt Kyocera die Latte sehr hoch. Bewertet werden in der Prozessanalyse die Qualität und Verfügbarkeit von Informationen und Workflows ebenso wie die Compliance und Sicherheitsfragen. Berücksichtigt werden aber auch die bestehenden Hard- und Softwarelösungen sowie deren Einbindung in die IT-Strategie. Dietmar Nick: „Damit können wir den Status Quo des Informationsmanagements über alle Abteilungen hinweg transparent darstellen – sowohl die unternehmenseigenen Zielvorgaben betreffend als auch im Vergleich zum Wettbewerb.“ Zugeschnitten auf den Mittelstand Der Zeit- und Kostenaufwand dieser Beratungsmethodik ist zugeschnitten auf mittelständische Unternehmen. Der Kunde erhält nach einem eintägigen Workshop eine detaillierte Ergebnispräsentation inklusive Management Summary mit einer klaren Bezifferung des ermittelten Potenzials. Die Methodik hat Kyocera gemeinsam mit mehreren Brachenexperten entwickelt, die Kunden aller Branchen in ganz Europa bei Strategie, Konzeption, Einführung, Ausbau, Migration und Dokumentation von Informationsmanagement-Lösungen beraten. Darüber hinaus bringt Kyocera ihre bereits langjährige Erfahrung in der Vermarktung und Beratung von Dokumentenmanagement-Lösungen mit ein. Immerhin zählt das Unternehmen in Deutschland 8000 mittelständische Unternehmen zu seinen Kunden, bei denen über 400000 Systeme implementiert sind. Zur Produktpalette gehören TASKalfa-Mutlitfunk - tionssysteme, Ecosys-Laserdrucker, umfassende Software lösungen sowie Managed-Dokument-Services (MDS). Die digitale Transformation im Dokumentenmanagement war der Publikumsmagnet am Kyocera- Messetand auf der diesjährigen CeBIT. Reinhold Schlierkamp, Geschäftsführer der Kyocera Document Solutions Deutschland GmbH: „Wir können nun noch besser die zunehmend komplexen Anforderungen und Bedürfnisse unserer Kunden im Bereich Dokumentenmanagement bedienen.“


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