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BIT 02-2016

Jochen Razum, GMC Umdenken der Prozesse erforderlich Jochen Razum, VP Central & East Europe bei GMC Software Technology GmbH: „Auch die richtige Adressierung von Dokumenten beim Wechsel eines Kommunikationskanals muss sichergestellt sein.“ Bernd Worsch, Pawisda Mehr Effizienz für Fachabteilungen Massenzugriffs auf Informationen bedingen dabei unmittelbar höchste Sicherheitsansprüche. Sobald Kommunikation auf eigenen Systemen zur Abholung durch den Empfänger, z. B. in Kundenportalen, bereitgestellt wird, erweitert sich der Katalog relevanter Sicherheitsmaßnahmen nochmals erheblich. BIT 2–2016 | 69 Neue Ansprüche an Output- Management: Die Digitalisierung hat neue Kanäle und Formate für die Kundenkommunikation ermöglicht. Um die Herausforderung dieser Omnikanal Kommunikation zu begegnen ist eine Erweiterung der bestehenden Prozesse des Output-Managements um die neuen Kanäle nötig. Wir ver setzen mit GMC Inspire unsere Kunden in die Lage alle Kommunikationskanäle, von der klassischen Print ausgabe, über E-Mailversand bis hin zu geräteunabhängigen responsiven HTML5-Dokumenten aus einem Werkzeug zu er - stellen und kanalübergreifend auf alle Ressourcen zugreifen zu können. Weniger Batch, mehr Individual- Kommunikation. Auswirkungen: Die Digitalisierung und die Individualisierung der Kommunikation erfordern ein Umdenken der Prozesse. Fachabteilungen werden dabei einen immer stärkeren Stellenwert einnehmen um dies zu ermöglichen. Auch die Anforderungen an eine Software-Lösung ändern sich damit. Zentrales Management der Dokumente, Freigabeprozesse und Skalierbarkeit bei der Produktion sind einige der Themen. GMC ermöglicht seinen Kunden mit der Inspire Plattform, Fachabteilungen in die Lage zu versetzen, inhaltlich die Kommunikation zu beeinflussen ohne die Produktionsprozesse zu beeinflussen. Sicherheit im Spannungsfeld der Digitalisierung: Die Digitalisierung führt zu neuen Sicherheitsfragen. Dokumente werden über unterschiedliche Übertragungswege übermittelt und sind somit möglichen Angriffen ausgesetzt. Auch die richtige Adressierung von Dokumenten beim Wechsel eines Kommunikationskanals muss sichergestellt sein. Die Individualisierung der Dokumente bringt aber auch für das Compliance ganz neue Herausforderungen. GMC ermöglicht mit seiner Inspire Suite Kanäle entsprechend der Anforderungen zu nutzen und die Compliance sicherzustellen. Neue Ansprüche an Output- Management: Verschiedenen Altersgruppen unterscheiden sich im Umgang mit der fortschreitenden Digitalisierung und müssen entsprechend ihrer Präferenzen angesprochen werden. Bei jüngeren Kunden gibt es ausgeprägte Erwartungen bezüglich individualisierter, zugänglicher und verständlicher Information. Geprägt von Big-Data-Analytics getriebenen Leistungsangeboten großer Internet - firmen gelten neue Qualitätsstandards. Output-Management muss Flexibilität mit Konsistenz problemloser Nutz - barkeit verbinden, um Kundenzu - friedenheit erhalten und steigern zu können. Weniger Batch, mehr Individual- Kommunikation. Auswirkungen: Das ideale Output-Management erlaubt der Fachabteilung bezogen auf Empfängergruppen effizient zu kommunizieren. Dabei sind deren Präferenzen zu berücksichtigen und zugleich alle rechtlichen Vorgaben sicherzustellen. Gelingt dies ohne den Arbeitsprozess zu behindern, wird Output-Management zum positiven Treiber der Kundenzufriedenheit. Wichtig bleibt die Einbindung des Output-Management in das System - umfeld, um für Transparenz über alle Kanäle hinweg zu sorgen und Dokumente zentral in Akten- und Archiv - systeme einzusteuern. Sicherheit im Spannungsfeld der Digitalisierung: Anforderungen an Güte, Vertraulichkeit und Authentizität des klassischen Postprozesses müssen auf digitale Kommunikation übertragen werden. Risiken des Bernd Worsch, CTO bei der Pawisda GmbH: „Output- Management muss Flexibilität mit Konsistenz problemloser Nutzbarkeit verbinden, um Kundenzufriedenheit erhalten und steigern zu können.“


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