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BIT 02-2016

BIT 2–2016 | 63 Kyocera: NFC – für mehr Sicherheit beim Drucken Naheliegend Kyocera Document Solutions Deutschland bietet für seine Multifunktionssysteme (MFP) erstmals eine Authentifizierungs - lösung, die auf die Near-Field-Communication-Technologie (NFC) zurückgreift. Damit können sich Mitarbeiter über das private oder ein Firmen-Smartphone an einem MFP authenti - fizieren, um zu scannen, zu drucken oder zu faxen. „Im Zuge der digitalen Transformation gewinnen mobile und flexible Arbeitsweisen an Bedeutung. Für Unternehmen bedeutet dies, dass sie sich auf strategischer Ebene mit ihren operativen Geschäftsprozessen auseinandersetzen müssen. Hier bietet die Near Field Communication einen spannenden Ansatz“, erklärt Frank Strotmann, Produkt Marketing Manager Software bei Kyocera. Ein wesentlicher Vorteil von NFC ist insbesondere die Handhabung. Deutlich wird dies vor allem im Vergleich zu anderen Übertragungstechnologien wie beispielsweise Bluetooth: Bis die Daten nämlich über Bluetooth fließen können, bedarf es gleich mehrerer Arbeitsschritte (Paring), bis die Verbindung steht. Bei NFC hingegen genügt in der Regel ein Impuls, und der Datenaustausch kann vonstattengehen. NFC eignet sich daher hervorragend für alle Anwendungen, bei denen es auf einen schnellen Datenaustausch sowie ein hohes Maß an Sicherheit und Verlässlichkeit ankommt. Kyocera nutzt die NFC-Technologie daher auch als eine Authentifizierungsmöglichkeit für seine Drucker und MFPs, wie Frank Strotmann erklärt: „Das Thema Drucken spielt bei der internen Sicherheitsarchitektur oft nur eine nachgelagerte Rolle. Dabei sollte man das hier bestehende Sicherheitsrisiko nicht unterschätzen.“ Ein am System eindeutig authentifiziert, wird das Dokument ausgegeben. Genau hier kommt die Nahfeldkommunikation ins Spiel: So unterstützen alle aktuellen und neuen Hypasfähigen Multifunktionssysteme von Kyocera die Authentifizierung via NFC. Die Systeme müssen dazu lediglich mit einem entsprechenden Kartenlesegerät ausgestattet werden. Die Authentifizierung erfolgt dann via Android-Smartphone. Dabei ist es egal, ob der Mitarbeiter sein privates Android Smartphone oder das firmeneigene Handy nutzt. Die Kyocera-Lösung ist daher ideal für Unternehmen, die der Einführung von BYOD-Konzepten (Bring YourOwn Device) bisher skeptisch gegenüberstanden, weil sie ITVerantwortliche vor hochkomplexe Sicherheitsprobleme stellten. Strotmann: „Smartphones sind bereits fester Bestandteil unserer Arbeits- und Lebenswelt. Wir nutzen diese Entwicklung, um Unternehmen noch mehr Flexibilität und Sicherheit bei ihren Dokumentenprozessen zu bieten. Vor diesem Hintergrund ist auch der Einsatz von NFC als flexible und sichere Authentifizierungslösung absolut naheliegend“. Weitere Informationen bietet Kyocera auf seinem Unternehmensblog unter www.smart.kyocera.de. Hier steht auch das E-Book „Schneller, sicherer, smarter: Wie NFC-Lösungen Ihre Unternehmensprozesse optimieren“ zur Verfügung. (www.kyoceradocumentsolutions.de) gutes Beispiel sei hierfür vor allem das Ausgabefach eines Druckers oder MFPs. Strotmann: „Oft geschieht es, dass ein Anwender einen Druckauftrag am Rechner abschickt und auf dem Weg zum Abteilungsdrucker dann durch ein Telefonat oder ein Gespräch mit einem Kollegen abgelenkt wird. Das Resultat: Er vergisst den Ausdruck oder holt diesen erst nach einer Weile aus dem Fach. Diese Sicherheitslücke kann, gerade wenn es um sensible Dokumente wie Gehaltsabrechnungen, Konzepte oder Angebote geht, unternehmenskritisch sein.“ Sicherheit beim Drucken Um diese Sicherheitslücke zu schließen, empfiehlt der Kyocera-Experte das Aufsetzen eines so genannten Print-&-Follow-Konzepts. Dabei wird die Idee verfolgt, dass ein Druckauftrag dem jeweiligen Anwender zugeordnet wird. Erst wenn sich der Mitarbeiter Frank Strotmann, Produkt Marketing Manager Software, Kyocera Document Solutions Deutschland: „Das Thema Drucken spielt bei der internen Sicherheitsarchitektur oft nur eine nachgelagerte Rolle.“ NFC eignet sich hervorragend für alle Anwendungen, bei denen es auf einen schnellen Datenaustausch sowie ein hohes Maß an Sicherheit und Verlässlichkeit ankommt. Halle 3 Stand B20


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