Sicheres Drucken

BIT 02-2016

BIT 2–2016 | 57 Beitrag zur Sicherheit: Von Druckund Kopiersystemen, die in einem gut gesicherten Netzwerk betrieben werden, gehen keine zusätzlichen Risiken aus. Grundsätzlich sollten bei dem Gebrauch von Multifunktionsgeräten die gleichen Sicherheitsvorgaben beachtet werden, wie bei der Sicherung des gesamten Netzwerks. Wir informieren Anwender darüber, wie die Datensicherheit durch das richtige Nutzerverhalten erhöht werden kann. Zusätzlich stellen wir eine Reihe von sicherheits - erhöhenden Werkzeugen bereit. Sensibilisierung: Generell raten wir unseren Kunden, die Vorgaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik zu berücksichtigen. Je nach Branche sind die Sicherheits - bedürfnisse der Anwender sehr unterschiedlich. Unsere Experten sprechen die jeweiligen Risiken bei den Kunden an und stehen ihnen beratend zur Seite. Gründe für die Gefährdung: In einem gut gesicherten Netzwerk entsteht durch die Einbindung von multifunktionalen Drucksystemen keine zusätzliche Gefährdung. Mög - liche Risiken können sich allerdings aus einem Anwenderverhalten ergeben, das nicht dem Umgang mit sensiblen Daten entspricht. Es liegt im Verantwortungsbereich der Kunden, vertrauliche Daten durch angemessenes Nutzerverhalten zu schützen. Der Eigentümer ist prinzipiell immer verantwortlich für die Sicherheit der Daten. (www.canon.de) Christoph Losemann, Canon Deutschland Richtiges Nutzerverhalten Christoph Losemann, Product Manager, Canon Deutschland: „Der Eigentümer ist verantwortlich für die Daten-Sicherheit.“ Norbert Höpfner, Samsung Großer Aufklärungsbedarf Beitrag zur Sicherheit: Genau wie bei der gesamten IT-Umgebung, ist es auch bei Druckern und MFPs grundsätzlich möglich, dass sie Ziel einer kriminellen Attacke werden. Alle aktuellen Drucksysteme von Samsung, die mit einer integrierten Festplatte bestückt sind, werden daher ab Werk mit vielen Sicherheitsfeatures ausgeliefert, die nach IEEE 2600-2009.2 sowie den Common-Criteria-Anforderungen der Stufe EAL3 zertifiziert sind. Dazu gehören z. B. Möglichkeiten zur Datenund Datenstromverschlüsselung (Standard AES 256 Bit oder TLS/SSL), vertraulicher Druck über PIN- oder Passworteingabe oder die abgesicherte Geräteverwaltung. Für viele unserer Systeme ist der sichere Druck von mobilen Geräten über NFC ebenso möglich wie eine Ausstattung mit Kartenlesern. Samsung bietet zu dem eine Auswahl leistungsstarker Lösungen zur zusätzlichen Steigerung der Sicherheit in verschiedenen Paketen an. Sensibilisierung: Zu diesem Thema besteht noch großer Aufklärungsbedarf bei Unternehmen und auf Anwenderseite. Alle Beteiligten, also Hersteller, Fachhandelspartner und Unternehmen sind an dieser Stelle gefragt. Anwender müssen für Sicherheitsrisiken sensibilisiert werden. Samsung bietet hierzu entsprechende Aufklärungsbroschüren für seine Kunden an. In Unternehmen ist es ratsam, die Mitarbeiter für den korrekten Umgang mit Druckdaten, Ausdrucken und Passwörtern entsprechend zu schulen bzw. gründlich zu informieren. Gründe für die Gefährdung: Unseres Erachtens sind der oftmals unbedarfte Umgang mit Ausdrucken sowie organisatorische Mängel in der Implementierung und Anwendung von Sicherheitstools das Hauptproblem für Datenverlust und Datendiebstahl. (www.samsung.de) Norbert Höpfner, Head of Printing Solutions, Samsung Electronics GmbH: „In Unternehmen ist es ratsam, die Mitarbeiter für den korrekten Umgang mit Druckdaten, Ausdrucken und Passwörtern entsprechend zu schulen bzw. informieren.“ Frank Strotmann, Kyocera Mehr als Luxus Beitrag zur Sicherheit: Beim Thema „Sicheres Drucken“ gilt es derzeit drei Dimensionen zu bedenken. Moderne Multifunktionssysteme bieten ungeschützt per se eine große Angriffsfläche. Kyocera reagiert darauf mit Datenverschlüsselung über SSL, IPsec oder auch dem sicherem Speichermanagement nach Common Criteria EAL3. Ein weiterer Aspekt ist das mobile Drucken. Kyocera ermöglicht es, die Systeme mit Nahfeldtechnologie (NFC) auszustatten. Mittels NFC kann man sich über Smartphones an den Geräten authentifizieren und so Druckaufträge starten. Wichtig ist, dass den Mobilgeräte auch die zum betreffenden Mitarbeiter gehörigen Rechte zugewiesen werden. Sensibilisierung: Unternehmen und ihre Mitarbeiter unterschätzen die Gefahren, die eine unsichere IT-Umgebung mit sich bringt. Eine Sensibilisierung der Mitarbeiter für das Gefährdungspotenzial ist unbedingt geboten. Durch entsprechende Schulungen über Passwortsicherheit, die Nutzung ungesicherter Internetverbindungen bis hin zum Umgang mit Smartphones lässt sich das Bewusstsein der Mitarbeiter schärfen – auch beim Thema Drucken. (www.kyoceradocumentsolutions.de) Frank Strotmann, Produkt Marketing Manager Software, Kyocera Document Solutions Deutschland: „Unternehmen und ihre Mitarbeiter unterschätzen die Gefahren, die eine unsichere IT-Um gebung mit sich bringt.“


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