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BIT 02-2016

BIT 2–2016 | 39 Digitale Geschäftsprozesse: Signaturen, Langzeitarchivierung, Sicherheit und Compliance sind unbedingte Voraussetzung für eine konsequente Digitalisierung und Automatisierung von Geschäftsprozessen. Egal um welche Branche es geht, praktisch jedes Unternehmen kommuniziert heute digital, und zwar auf verschiedenen Kanälen. Fast immer sind dabei auch schützenswerte Daten und Dokumente im Spiel. Wer digital sein will, muss die nötigen Sicherungsmechanismen deshalb zwingend mitdenken. Neue Ansprüche an Geschäftsprozesse: Es ist nicht sinnvoll, analoge Prozesse eins zu eins in die digitale Welt zu überführen. Stattdessen lassen sich Geschäftsprozesse jetzt völlig neu definieren und alte Gewohnheiten über Bord werfen. In vielen Fällen macht die Digitalisierung so genannte disruptive Geschäftsmodelle erst möglich. Sie entwickeln sich oft aus einer Nische heraus und machen etablierten Modellen Konkurrenz. Systeme, die diese Prozesse unterstützen, müssen entsprechend angepasst werden. Positionierung: Als Tochterunternehmen von Francotyp-Postalia bieten wir gemeinsam mit anderen Unter - nehmen der FP-Gruppe die Digitale Poststelle an. Diese umfasst integrierte Lösungen rund um Kommunikationsund Dokumentenprozesse – vom Dokumenteneingang über die Verar - beitung bis hin zum Ausgang. Ziel ist es, diese individuell und nachhaltig zu optimieren. Damit ermöglichen wir es unseren Kunden, das volle Potenzial auszuschöpfen, das die Digitalisierung für ihre Kommunikation bereithält. Sven Meise, Francotyp-Postalia Sicherheit ist zwingend Sven Meise, Mitglied des Vorstands der Francotyp-Postalia Holding AG: „Praktisch jedes Unternehmen kommuniziert heute digital.“ Andreas Ahmann, Ceyoniq Soziale Medien integrieren Andreas Ahmann, Bereichsleiter Forschung & Entwicklung der Ceyoniq Technology GmbH: „Auch im beruf - lichen Kontext gewinnen soziale Medien und deren Mechanismen an Bedeutung.“ Dr. Olaf Holst, Optimal Systems Keine getrennten Silos Digitalisierungsstrategien: In Zeiten er Digitalisierung geht es darum, die bestmögliche Vernetzung von Geräten und Informationsquellen zu schaffen, sodass Informationen effizienter genutzt werden können. Kein Unternehmen kann es sich heute mehr leisten, Informationen in getrennten Silos zu speichern. Mit der digitalen Transformation ist Unternehmen bewusster geworden, dass Unternehmenswissen ein sorgfältig zu bewirtschaftendes Gut ist: Patente, Forschungsaufzeichnungen, Verträge, Digitalisierungsstrategien: Der digitale Wandel führt dazu, dass sich die Kommunikation zwischen Menschen grundlegend verändert. Auch im beruflichen Kontext gewinnen soziale Medien und deren Mechanismen für die interne Kommunikation an Bedeutung: Corporate Facebooks, Wikis, Blogs und Foren sind auf dem Vormarsch. Neue Ansprüche an ECM: ECMAnbieter stehen vor der Herausforderung, moderne Kommunikationsmethoden und -kanäle in ihre Lösung einzubeziehen, jedoch die Nachvollziehbarkeit und Belegbarkeit von Geschäfts - vorgängen jederzeit zu gewährleisten. Zugleich braucht es ein sinnvolles Management von Zugriffsberechtigungen. Positionierung: Ceyoniq hat längst damit begonnen, die Informationsplattform Nscale zu einem Informationsmanagementsystem mit Social-Collaboration Funktionen weiterzuentwickeln. Kernziel ist es dabei, die richtige Informationen zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zur Verfügung zu stellen – sie also themengebunden mit den Geschäftsprozessen zu verknüpfen. personenbezogene Informationen oder auch Strategiepapiere und Projektpläne sind geschäftskritisch. Neue Ansprüche an ECM: Als Rohstoff der Zukunft, muss das Wissen immer und überall einfach nutzbar und erweiterbar sein. Nicht ohne Grund ist Mobilität der aktuell wichtigste technologische Trend. Mobil arbeiten muss einfach gehen, weil Menschen ihre Arbeit „mitnehmen“ können möchten. Positionierung: Wir bei Optimal Systems betrachten digitalisiertes Wissen als Rohstoff der neuen industriellen Ära. Ein Ziel unserer ECMSoftware ist, die unternehmensweite, standortunabhängige Nutzung von Informationen zu ermöglichen – eben auch mobil. Dr. Olaf Holst, Geschäftsbereichsleiter Vertrieb & Partnermanagement: „Nicht ohne Grund ist Mobilität der aktuell wichtigste technologische Trend. Mobil arbeiten muss einfach gehen, weil Menschen ihre Arbeit ‘mitnehmen’ können möchten.“


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