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BIT 02-2016

Geschäftsprozesse Digitaler Wandel 38 | BIT 2–2016 Digitalisierungsstrategien: Digitalisierung ist heute eng verbunden mit Automatisierung. Gestern ging es noch darum, Papierdokumente in digitale Formate umzuwandeln und bestenfalls noch diese Dokumente mittels Text - erkennung und Indexierung zu archivieren. Die Anforderungen heutiger Unternehmen gehen wesentlich weiter und neue Technologien machen es möglich ganze Geschäftsprozesse vollautomatisch ablaufen zu lassen. Menschliches Eingreifen ist dann nur noch zur Validierung notwendig. Natürlich bietet eine Automatisierung immer ein gewaltiges Potenzial die eigene Produktivität zu steigern. Neue Ansprüche an Geschäftsprozesse: Wir finden heutzutage eine stark dynamische Arbeitswelt vor und das wird sie auch in Zukunft bleiben. Für Unternehmen leitet sich daraus ab, dass nur derjenige langfristig erfolgreich sein kann der sich möglichst schnell an diese Veränderungen an - passen kann. Bis vor kurzem waren Lösungen zur Automatisierung von Geschäftsprozessen nur für Großunternehmen interessant. Mittlerweile beschäftigt sich auch der Mittelstand damit. Positionierung: Abbyy hat sich zum Ziel gesetzt das Input-Management von Unternehmen weiter zu optimieren. Aktuell konzentrieren wir uns vor allem auf zwei Schwerpunkte: Die automatische Verarbeitung eingehender Kundenkommunikation sowie die Automatisierung der Kreditorenbuchhaltung. Bei beiden Prozessen ist der repetitive Verwaltungsaufwand besonders hoch. Mit unseren Lösungen können diese Prozesse vollauto - matisiert werden, wodurch die Unternehmen langfristig Kosten senken und ihre Produktivität deutlich steigern können. Markus Pichler, Abbyy Prozesse automatisieren Markus Pichler, Director Business Unit Solutions der Abbyy Europe GmbH: „Digitalisierung ist heute eng verbunden mit Automatisierung.“ Digitalisierungsstrategien: Informationen bilden die zentrale Grundlage für die digitale Transformation. Wer in seinem Unternehmen die Digitalisierung vorantreiben und damit auch den Mehrwert für seine Kunden erhöhen möchte, der ist auf schnellen und uneingeschränkten Zugang zu allen wichtigen Informationen angewiesen. Das bezieht auch sämtliche unstrukturierte Daten mit ein, z. B. Informationen in Verträgen, E-Mails, Produktdokumentationen oder Marketingunterlagen. Erst dann lassen sich Workflows, Geschäftsprozesse und Lieferketten verbessern – und damit letztlich die digitalen Beziehungen zu Kunden und Partnern optimieren. Insofern kann eine ECM-Lösung, die nahtlos in die Geschäftsprozesse integriert ist, die digitale Transformation im Unternehmen wirklich vorantreiben. Neue Ansprüche an ECM: ECM muss zukünftig mehr als die Verwaltung von Dokumenten leisten. Die Einbeziehung strukturierter und darüber hinaus auch unstrukturierter Daten ist der Schlüssel. Hier setzt Enterprise- Information-Management (EIM) auf das klassische ECM auf und macht den Informationsfluss über verschiedene Systeme und alle Kommunikations - kanäle hinweg verwaltbar. EIM erlaubt es, sämtliche Informationen in die Kernprozesse der Unternehmen zu integrieren. Das führt nicht nur intern zu Optimierungen, sondern strafft auch die Lieferketten und verbessert die Beziehungen zu Kunden und Partnern. Positionierung: Eine der größten Auswirkungen der Digitalisierung ist unser Schritt in die Cloud. Denn je stärker unternehmensübergreifende Wertschöpfungsketten zukünftig digi - talisiert werden, desto eher wird die Cloud die infrastrukturelle Basis liefern. Letztlich schafft sie die Voraus - setzung dafür, dass neue digitale Geschäftsmodelle auch wirklich umsetzbar werden. Und genau deshalb stellt Opentext sein Lösungsangebot auch Cloud-basiert zur Verfügung. Unsere Kunden können frei wählen zwischen Public-, Private-Cloud- oder Hybridmodellen und damit ihr Informationsmanagement ihren Ansprüchen anpassen. Lars Drexler, Opentext Schritt in die Cloud Lars Drexler, Vice President Solution Consulting Europe bei Opentext: „Je stärker unternehmensübergreifende Wertschöpfungsketten zukünftig digitalisiert werden, desto eher wird die Cloud die infrastrukturelle Basis liefern.“ BIT fragt: • Digitalisierungsstrategien: Welche Bedeutung hat Enterprise Content-Management (ECM) bzw. moderne multifunktionale Druck- und Kopiersysteme (MFP) für die Digitalisierungsstrategien der Unternehmen? • Unterstützung von Geschäftsprozessen: Stellt der Trend zu digitalen Prozessen innerhalb des Unternehmens und hin zum Kunden neue Ansprüche an ECM-Systeme bzw. MFPs zur Unterstützung von Geschäftsprozessen? • Positionierung: Welche Auswirkungen hat der Megatrend Digitalisierung speziell auf Ihr Unternehmen etwa in der Produktstrategie, der Unternehmensaufstellung oder sonstiger strategische Maßnahmen?


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