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BIT 02-2016

BIT 2–2016 | 37 Digitalisierungsstrategien: EIM – Enterprise-Information-Management spielt bei Digitalisierungsstrategien eine große Rolle. EIM fokussiert aber nicht nur Technik, Medien und Technologie. Der Ablaufprozess steht im Mittelpunkt und damit der Mensch. Für diesen Anspruch agiler Unter - nehmen mit Mobiltätsanspruch und Compliance bietet EIM den Methodenansatz. Neue Ansprüche an EIM: Mit Blick auf die Digitalisierung stellt EIM vor allem Ansprüche an den gesunden Menschenverstand. Werte wie Nachhaltigkeit, Transparenz und Verbindlichkeit im Handeln und Denken für den organisatorischen Unternehmensalltag sind die Ansprüche. IT-Systeme sind in ihren funktionalen Modulen fähig, diese abzubilden. Insofern gibt es meiner Meinung nach für die Anforderungen nur einen Weg: Nachhaltige Konzepte und abteilungsweites strukturiertes Denken führen automatisch zu integrierten IT-Systemlandschaften. Positionierung: Seit fünf Jahren ist The Quality Group Trendsetter von EIM. Stapelweise Papier abgeschafft zu haben, war das eine. Viel wichtiger sind die daraus entstandenen qualitätsgesicherten Abläufe und Organisationsstrukturen gemäß dem individuellen Compliance-Anspruch. So sind dann auch KPIs messbar. Diese Erfahrungen haben nicht nur unser Produkt- und Leistungsportfolio strategisch verändert, sondern es entspricht dem Trend EIM: die Digitalisierung ist der „moderne Bleistift des 21. Jahrhunderts”. Und diesen Zauberstift für eine erfolgreiche Zukunft zu nutzen und dauerhaft in den Unternehmen zu verankern, das ist die zukunftsorientierte Methodik EIM. Steffen Schaar, The Quality Group Im Mittelpunkt der Mensch Steffen Schaar, Mitglied der Geschäftsführung The Quality Group: „Die Digitalisierung ist der moderne Bleistift des 21. Jahrhunderts.” Jürgen Biffar, Docuware Usability immer wichtiger Digitalisierungsstrategien: Digital vorliegende Informationen lassen sich leicht verwalten und wiederfinden, sind via Internet an jedem Ort verfügbar und auf verschiedenen Endgeräten abrufbar. Deshalb kommt ECM eine Schlüsselrolle bei der Digitalisierung der Wirtschaft in ihren administrativen Prozessen zu. Neue Ansprüche an ECM: Bereits seit Jahren bieten ECM-Systeme mit Dokumenten-Management, Workflow und Archivierung alle Elemente zur effizienten digitalen Abbildung betrieblicher Strukturen und Prozesse. Die große Herausforderung für die Anbieter ist, die Lösungen möglichst selbst - erklärend und ihre Konfiguration sehr einfach zu gestalten. Denn nach wie vor ist vor allem der Mensch selbst verantwortlich für die langsame Umsetzung. Positionierung: Ich bin davon überzeugt, dass zunehmend der Trend in Richtung Cloud Computing gehen wird; dafür sprechen auch die diesjährigen Verkaufszahlen. Schon in 2008 haben wir die Weichen dafür gestellt und bieten unsere Lösungen mit gleichem Funktionsumfang sowohl in der Cloud als auch On Premise an. Tools wie unser Intelligent Indexing Service zur automatisierten Verschlagwortung erleichtern die Ablage enorm. Und Technologien wie der elektronische Rechnungsaustausch nach dem ZUGFeRD-Standard und das Smart - phone-Scannen werden den Sieges - zug des ECM in Unternehmen weiter vorantreiben. Auch dafür sind wir bestens gerüstet. Jürgen Biffar, Geschäftsführer Docuware GmbH: „Ich bin davon überzeugt, dass zunehmend der Trend in Richtung Cloud- Computing gehen wird.“ Matthias Kunisch, Forcont Digitale Räume Digitalisierungsstrategien: Geschäftsanbahnung als auch Auftragsabwicklung werden immer schneller. Es ist denkbar, dass sich die Kommunikation zwischen Geschäftspartnern mehr und mehr in digitale Räume verlagern wird, ähnlich wie etwa Facebook oder Whatsapp die private Kommunikation revolutioniert haben. Neue Ansprüche an ECM: Ohne Digitalisierung von Dokumenten, den dazugehörigen Kommunikationswegen und der revisionssicheren Ablage sind bereits heute viele Geschäftsprozesse undenkbar und in Zukunft erst recht. Angebotsaufforderungen, Verhandlungen und Abwicklung werden zunehmend im Internet erfolgen – ein Trend, dem ECM-Systeme gerecht werden müssen. Positionierung: Der Markt fordert zunehmend einfache und mobile ECM-Anwendungen. Gleichzeitig müssen wir als Forcont uns der Komplexität der Anwendungsserver und der Interaktion mit Drittsystemen stellen. Matthias Kunisch, Geschäftsführer Forcont Business Technology GmbH: „Der Markt fordert zunehmend einfache und mobile ECM-Anwendungen.“


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