Digitaler Wandel

BIT 02-2016

GESCHÄFTSOPTIMIERUNG DURCH PRODUKTIVITÄT UND EFFIZIENZ This is Why Die Welt steckt voller Herausforderungen. /This is Why: Darum sorgen wir für optimierte Lösungen. Wir helfen Ihnen, smarter, schneller und kosteneffizienter zu arbeiten. www.sharpbusiness.de BIT 2–2016 | 33 befinden sich mit ihren IoT-Plattformen gegenwärtig in der Beta-Phase und werden das Anbieterfeld 2016 noch einmal vergrößern. Parallel wird eine Konsolidierungswelle beginnen. Gewinnen wird aus Experton-Sicht aber nicht unbedingt die technologisch beste Plattform, sondern wer es schafft, das stärkste Ecosystem um sich herum aufzubauen. (Arnold Vogt im Experton Newsletter 2/2016) BIT Wie werden sich Branchen grundsätzlich verändern? Arnold Vogt Die Konvergenz von Branchen und der Abbau von Branchenzutrittsbarrieren ist eine logische Konsequenz der zunehmenden Digitalisierung unserer Welt. Industrie 4.0 (I4.0) und IoT sorgen dafür, dass das produzierende Gewerbe und die Dienstleistungsbranchen noch enger miteinander verzahnt werden – als Partner und/oder als direkte Wett - bewerber. Ganze Branchen werden ineinanderfließen. (Arnold Vogt im Experton Newsletter 2/2016) BIT Im Zusammenhang mit der Digitalisierung ist immer wieder vom digitalen Darwinismus die Rede. Was ist damit gemeint? Karl-Heinz Land Der digitale Darwinismus setzt immer dann ein, wenn sich durch digitale Technologien die Gesellschaft schneller verändert als die Fähigkeit von Unternehmen, sich diesen Veränderungen anzupassen. Wenn sich Unternehmen oder gar ganze Branchen den durch digitale Technologien veränderten Rahmenbedingungen nicht anpassen, werden sie quasi vom Markt aussortiert. (Karl-Heinz Land vom Beratungsunternehmen Neuland auf der d!conomy-Konferenz im November 2015) „Wenn sich Unternehmen oder gar ganze Branchen den durch digitale Technologien veränderten Rahmenbedingungen nicht anpassen, werden sie quasi vom Markt aussortiert.“ (Karl-Heinz Land, Neuland) BIT Wie sollten Unternehmen der Herausforderung durch Industrie 4.0 und Internet of Things begegnen? Arnold Vogt Anwender gehen das Thema Industrie 4.0 und Internet der Dinge gegenwärtig noch nicht strategisch (Top-Down) an, sondern größtenteils ausgehend von konkreten Anwendungsfällen eher projektbezogen (Bottom-Up). Nach Überzeugung der Experton Group wird sich dieses Bild in Zukunft zunehmend verschieben, von Bottom-Up hin zu Strategisch/ Top-Down. Dieser Trend liegt darin begründet, dass der Bottom-Up-Ansatz rein darauf ausgerichtet ist, die bestehende Wertschöpfungskette zu optimieren. Den größtmöglichen Wettbewerbsvorteil erreicht man aber bei der Umsetzung von Industrie 4.0/Internet of Things-Initiativen nur durch einen strategischen Top-Down-Ansatz. Unternehmen und ganze Branchen werden aber nicht immer freiwillig in Richtung Transformation gehen; vielmehr wird Prof. Hans Jörg Bullinger, Fraunhofer Institut: „Digitalisierung bricht gewohnte Strukturen wie Zugang zu Wissen und Macht auf und trägt zur Verschiebung gesellschaftlich-politischer Gleichgewichte bei.“ Arnold Vogt, Experton Group: „Gewinnen wird aus Experton- Sicht aber nicht unbedingt die technologisch beste Plattform, sondern wer es schafft, das stärkste Ecosystem um sich herum aufzubauen.“


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