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BIT 02-2016

Geschäftsprozesse 10 | BIT 2–2016 Office aufgrund der angeblichen Patentverletzung von Memjet wurde aufgehoben. Streitgegenstand der Patentrechtsklage, die Memjet im letzten August eingereicht hatte, sind die HP 841- Druckköpfe, die das seitenbreite Bedrucken von Medien in einem Durchgang ermöglichen (Pagewide Technology). Die einstweilige Verfügung, die ohne Anhörung des Antragsgegners (ex parte) vom Landgericht München erlassen wurde, betraf ein Verkaufsverbot von Druckern der HP PageWide XL-Serie in Deutschland durch die HP Deutschland GmbH. In seiner Entscheidung vom 29. Januar kam das Gericht zu dem Schluss, dass keine ausreichende Begründung für die Verfügung vorlag. Dies gilt insbesondere, da die HPPagewide XL-Produkte das Patent, dessen Verletzung von Memjet geltend gemacht wurde, nicht zu verletzen scheinen. Memjet kann gegen diese Entscheidung Berufung einlegen. „HP verteidigt sein geistiges Eigentum vehement und ist deshalb mit der Gerichtsentscheidung zu unseren Gunsten zufrieden“, sagt Thomas Valjak, Head of Large-Format Printing, EMEA, HP Inc. (www.hp.com) Memjet vs. HP: Einstweilige Verfügung aufgehoben Patentrechtsstreit HP Inc. hat bekannt gegeben, dass die Entscheidung in dem aktuell vor dem Landgericht München laufenden Gerichtsverfahren zugunsten von HP ausgefallen ist. Die einstweilige Verfügung Punktesieg für HP: Das Landgericht München hat die von Memjet im November 2015 erwirkte einstweilige Verfügung gegen HP auf gehoben. Abb.: B. Wylezich, Fotolia. Kyocera Umweltpreis Finalisten stehen fest Der Sportartikelhersteller Vaude, die Deutsche Umwelthilfe und die Interface Deutschland GmbH sind die drei Finalisten beim „Kyocera Umweltpreis: Green Office”. Welcher der drei Kandidaten die mit 25000 Euro dotierte Auszeichnung gewinnt, entscheidet sich am 29. Mai im Rahmen der Green- Tec Awards in München. Dann fällt auch die Entscheidung, wer den mit 5000 Euro dotierten Sonderpreis „Grüner Handel” gewinnt. Hier sind die Kyocera-Fachhandelspartner Printvision AG, die Green IT Das Systemhaus GmbH und die Jaka GmbH & Co. KG nominiert. Ziel beim „Kyocera Umweltpreis: Green Office” ist es, umweltfreundliche Bürotechnologien und Konzepte in der Wirtschaft zu fördern. Aus den eingegangenen Bewerbungen sind nun im Rahmen eines Jury- und Online-Votings drei Finalisten bestimmt worden. Die GreenTec Awards sind Europas größter Umwelt- und Wirtschaftspreis und werden von zahlreichen namhaften Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Medien, Politik und Showbusiness unterstützt. Vaude geht mit seinem renovierten Firmensitz ins Rennen, bei dem bis ins letzte Detail auf Nachhaltigkeit geachtet wurde. Ziel war es, einen fortschrittlichen, gesunden Arbeitsplatz für 500 Mitarbeiter zu schaffen, der nicht nur durch ein modernes Bürokonzept, sondern auch einen begrünten Campus und eine Bio-Kantine überzeugt. Beim Projekt „GreenITown” der Deutschen Umwelthilfe (DUH) geht es um nachhaltige IT-Konzepte für Kommunen. Kleinen und mittelgroßen Städten fehle es häufig an Know-how, um den Energie- und Ressourcenverbrauch ihrer IT zu verringern. Genau hier setzt das Projekt „GreenITown“ an: In acht Modellkommunen werden in Zusammenarbeit mit der DUH ökologisch und ökonomisch sinnvolle Strategien erarbeitet und etabliert, Best-Practice-Beispiele erarbeitet und Berater geschult. Einen wichtigen Baustein für umweltfreundliche Büroausstattung liefert die Interface Deutschland GmbH mit ihrer Teppichfliese „Microsfera”. Diese überzeugt mit den bisher geringsten CO2-Emissionen von nur drei Kilogramm pro Quadratmeter über den gesamten Produktionsprozess. Das verwendete Garn besteht aus dem Kunststoff Polypropylen und wird direkt mit dem Rücken der Fliese verbunden, sodass die Vorbeschichtung aus Latex entfällt. (www.kyocera-umweltpreis.de)


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