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BIT 01-2016

Geschäftsprozesse 74 | BIT 1–2016 Sicherheit NIFIS-Studie: 2016 mehr Investitionen in IT-Sicherheit Hohes Sicherheitsbedürfnis Angesichts der zunehmenden Bedrohungslage wird die deutsche Wirtschaft 2016 mehr Geld in die Hand nehmen, um sich vor Cyberkriminalität und Wirtschaftsspionage zu schützen. Laut einer aktuellen Studie der NIFIS Nationale Initiative für Informations- und Inter net-Sicherheit e.V. werden dementsprechend die Ausgaben für IT-Sicherung und Datenschutz im nächsten Jahr kräftig ansteigen. Mehr als die Hälfte der deutschen Firmen rechnet damit, dass die Inves - titionen für IT-Sicherung und Datenschutz in 2016 weiter zunehmen werden. 44 Prozent gehen von einer Steigerung mindestens um ein Drittel, neun Prozent sogar von einer Verdopplung der Ausgaben aus. Dass sich diese Entwicklung auch in naher Zukunft nicht ändern wird, zeigt folgendes Ergebnis: Bis 2020 prognostizieren sogar 71 Prozent der Unternehmen hierzulande eine Zunahme der Investitionen. Besserer Datenschutz „Wer sich bedroht fühlt, rüstet auf. Diese Weisheit trifft nicht nur in der Politik, sondern auch im Geschäftsleben zu. Daher ist nicht verwunderlich, dass sich die Ausgaben für IT-Sicherheit und Datenschutz in 2016 weiter erhöhen“, betont der NIFIS-Vorsitzende Rechtsanwalt Dr. Thomas Lapp. „Um besseren Datenschutz gewährleisten zu können, müssen die Unternehmen weit mehr als bisher in Sicherheit investieren.“ Dies bestätigt auch die vorliegende Studie: 91 Prozent der deutschen Firmen teilen diese Ansicht. Wenn Lapp davon spricht, dass in der heimischen Wirtschaft mittlerweile ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis existiert, dann spiegelt sich dies auch in den Studien-Ergebnissen wider: 87 Prozent der deutschen Firmen gehen davon aus, dass seit den Prism- und Nachfolge-Skandalen die Sensibilität in puncto Datenschutz hierzulande stark angestiegen ist. Es wurden seitdem bereits Vorkehrungen getroffen, um Daten wieder sicherer zu machen. Zu - dem verstärkt die deutsche Wirtschaft weiterhin die Möglichkeiten, sich vor Ausspähung zu schützen (53 Prozent). Dies erkläre laut NIFIS-Vorsitzendem das hohe Investitionsniveau für ITSicherheit in den nächsten Jahren. Nationale Aufgabe Der Einsatz von moderner IT-Sicherheit ist das eine, die Entwicklung neuer und fortschrittlicher Sicherheitstechnologien ein anderes Thema. Laut Lapp muss Deutschland dies als große nationale Aufgabe begreifen. Er fordert daher eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Staat, Wirtschaft und Wissenschaft, einhergehend mit einem umfangreichen Wissensaustausch. „Der Schutz vor massiver Wirtschaftsspionage muss von der Bundesregierung einen noch weitaus höheren Stellenwert einnehmen als bisher. Dies sollte jedoch einhergehen mit einem umfassenden Förderungsprogramm für Innovationen im Bereich IT-Sicherheit und Datenschutz“, erklärt der NIFISVorsitzende. Wo steht die deutsche Wirtschaft nach den Ausspäh-Skandalen und dem neuen IT-Sicherheitsgesetz? Welche Trends werden die IT-Sicherheit im Jahr 2016 bestimmen? Was hilft gegen Spähattacken? Welche Auswirkungen hat das erhöhte Sicherheitsbedürfnis für Cloud-Computing? Antworten auf diese und noch weitere derzeit viel diskutierten Themen liefert die aktuelle NIFIS-Studie „IT-Sicherheit und Datenschutz 2016“. Sie kann kostenfrei unter team@euromarcom.de angefordert werden. (www.nifis.de) Der NIFIS-Vorsitzende Rechtsanwalt Dr. Thomas Lapp stellt fest: „Um besseren Datenschutz gewährleisten zu können, müssen die Unternehmen weit mehr als bisher in Sicherheit investieren.“ Unternehmen in Deutschland werden, laut einer NIFIS-Studie, in diesem Jahr mehr finanzielle Mittel für den Kampf gegen Cyberkriminalität und Wirtschaftsspionage einsetzen. Abb.: cherezoff, Fotolia


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