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BIT 01-2016

50 Jahre BIT Jubiläums-Special 50 | BIT 1–2016 Tradition meets Innovation – die Druckarchitekten von Berolina Sprung ins Neue gewagt Jede Tradition hat einmal als Neuheit begonnen – sich immer wieder neu erfinden und sich trotzdem jederzeit treu bleiben, das macht den Erfolg eines Unternehmens aus. Berolina Schriftbild ist eines dieser Unternehmen, die bis heute inhabergeführt den stürmischen Wandel ihrer Branche miterlebt und mitgelebt haben. Berolina steht für fast fünf Jahrzehnte Erfahrung rund ums Dokument. Begonnen hat es 1968, als Vollsortimenter für Büroartikel: Vom Radiergummi bis zum Durchschlagpapier reichte das Angebot. Erster Meilenstein war der Einstieg in die eigene Herstellung im Jahr 1971. In der Folgezeit etablierte sich Berolina Schriftbild als Hersteller von hochwertigen Farbbändern, Farbtüchern und Farbbandkassetten. Es entstanden die ersten wiederverwendbaren Produkte. Das Geschäft mit den Farbbandtüchern lief, doch die Technik und damit auch der Markt entwickelten sich weiter. In den Achtzigern traten die Laserdrucker ihren Siegeszug an; in immer mehr Büros standen jetzt die preisgünstigen und leistungsstarken Druckaus einer Hand. Diese komplexen Konzepte für die IT-Dokumentenarchitektur erfordern eine ganz neue Art von Artsprechpartnern, von Spezialisten für alle Prozesse rund ums Dokument: Die Berolina Druckarchitekten. Veraltete Software, Kosten für Reinigung, Wartung und Service der Hardware, Personalkosten für Bestellung und Verwaltung, etc.: All das macht die Dokumente teurer, als sie sein müssten. Hier setzen die Berolina Druckarchitekten an: Sie planen und entwerfen für ihre Kunden eine zukunftsweisende Infrastruktur für das Drucken, Kopieren und die Steuerung von Dokumenten im Unternehmen. MPS und DMS Eine immer größere Rolle spielen dabei Software Solutions: IT-Abteilungen sind heutzutage häufig überlastet und müssen unter hohem Zeitdruck arbeiten. Managed-Print-Services (MPS) sind für moderne Geschäftsprozesse daher unverzichtbar. Die Berolina 360° Konzepte etwa bieten den Unternehmen einen Rundum-Blick über ihre Prozesse. Mit modernen Scan-Lösungen stellt MPS heute schon eine Schnittstelle zum Dokumentenmanagement dar. Ungesunde Typenvielfalt an Druckern und Kopieren, aufwändige Prozesse bei der Beschaffung und Bevorratung von Verbrauchsmaterial – das macht Dokumente teurer als sie sein müssten. Eine schnelle und effiziente System-Infrastruktur, die Produktivität, Datensicherheit, Mobilität, Kostensicherheit und -kontrolle ermöglicht, wird heute daher immer mehr zum Wettbewerbsvorteil. Software-gestützte Office-Lösungen können dabei viel Arbeit abnehmen. (www.berolina.de) Die Berolina Druckarchitekten begleiten ihre Kunden auf jedem Schritt ihres Weges in ein optimales Dokumenten- Management. systeme, die als Farbmittel kein Farbband, sondern Kartuschen mit Toner benötigten. Berolina wagte den Sprung ins Neue und stieg in die Produktion von Tonerprodukten ein. Die Markt - widerstände waren immens, denn die Druckerhersteller kämpften mit allen Mitteln gegen den neuen Wettbewerb – zum Glück für die Anwender ohne Erfolg. Europaweit vertreten Die Nachfrage nach hochwertigen Alternativprodukten war nicht aufzuhalten. Auch im europäischen Ausland entstand Bedarf nach den Kartuschen aus deutscher Produktion, die mindestens ebenso gut waren wie die der Druckerhersteller, aber wesentlich preisgünstiger. Im Jahr 1984 wurde in Österreich die erste Berolina Auslandsniederlassung eröffnet, der rund 20 weitere in ganz Europa folgen sollten. Neue Strategien Mit der Jahrtausendwende wandelt sich das Unternehmen endgültig vom Fertigungsbetrieb für alternatives Druckerverbrauchsmaterial zum Anbieter von Komplettlösungen für das kommerzielle Drucken. Berolina entwickelt umfangreiche Dienstleistungen zur Optimierung des gesamten Druckerumfelds. Ziel sind integrierte Lösungen Die beiden Geschäftsführer von Berolina Schriftbild, Alexander Busch (oben) und Thomas Kerz (unten): „Die Idee der nachhaltigen Wiederverwendung ist bis heute Kernbestandteil der Unternehmensphilosophie.“


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