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BIT 01-2016

2011 – Cloud-Computing kommt in Fahrt. Erste Wolken wurden seit der CeBIT 2011 auch am ECM-Himmel gesichtet. Vereinzelt wurden zu diesem Zeitpunkt schon spezielle Teillösungen wie Rechnungsprozesse oder E-Mail-Archivierung als Cloud-Serivces genutzt. Namhafte deutsche ECMHersteller machten ihre ECM-Suite cloudfähig, einige wenige, wie z. B. Docuware, positionierten sich bereits als Cloud-Dienstleister für ECM-Anwendungen. Voraussetzung dazu war die Fähigkeit, Web-Technologien einsetzen zu können. Größtes Hindernis um geschäftsrelevante Prozesse einem externen, fremdbetriebenen Rechenzentrum anzu - vertrauen war das mangelnde Vertrauen der Anwender in die Sicherheit. (Abb.: Fotolia, Mopic) 2012 – Output-Management wird zentrales und übergreifendes Thema für die Unternehmen. Der Markt für Dokumentenlösungen boomt. Die Bereiche Output-Management und Dokumentenerfassung weisen laut Marktprognosen in den kommenden Jahren zweistellige Wachstumsraten auf. Output-Management, das ist sowohl das Drucken in der Büroumgebung, wie auch das Erstellen, Produzieren und Versenden von Individual- und Massen- Korrespondenz über postalische und elektronische Versandwege. Ein äußerst komplexes und innovationsträchtiges Thema, dem BIT von 2012 an einen eigenen Fachteil in jeder BIT-Ausgabe widmet. (Abb.: Fotolia, JRB) 2013 – Output-Management als strategische Herausforderung. Output-Management ist längst keine Spezial - disziplin mehr für die Organisation von Druck und Versand in den Unternehmen. Output-Management beginnt bereits bei der Erstellung eines Kundenanschreibens durch den Sachbearbeiter und endet erst mit der Zustellung beim Adressaten, wobei auch die revisionssichere Archivierung des Vorgangs mit eingeschlossen ist. Ein weiter Weg, der zahlreiche Effizienzpotenziale in den Unternehmen bietet. BIT informiert in jeder Ausgabe über die unterschiedlichen Ansätze der Output-Organisation, wobei der sichere und vertrauliche Versand von E-Mails und die elektronische Kundenkommunikation immer mehr im Fokus stehen. (Abb.: Fotolia, beawolf) 2014 – White Paper Production setzt sich in den Output-Zentren immer mehr durch. White-Paper- Production nennt man das Drucken von der weißen Rolle. Farbige Vordrucke sind damit obsolet. Denn alles was ein Formular, ein Brief, eine Rechnung oder Werbung benötigt, wird in einem Durchgang hochpersonalisiert in Vollfarbe oder Schwarzweiß inklusive der Beilagen gedruckt. Dabei können mehrere Druckjobs für verschiedene Mandanten in einem einzigen Druckprozess erledigt werden. White-Paper- Production ermöglicht Kostenreduzierung in erheblichem Maße und sorgt für hohe Flexibilität. Ein komplexes technologisches Verfahren, über dessen Fortentwicklung BIT ständig berichtet. 2011 2012 2013 2014 26 | BIT 1–2016


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