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BIT 01-2016

2008 2009 2010 2008 – Services orchestrieren auf Basis einer Serviceorientierten Architektur (SOA). Längst ist klar: SOA ist kein Trendbegriff, der sich morgen schon wieder in Luft auflösen kann, sondern ein zukunftsweisendes IT-Konzept. Voraussetzung dazu sind modulare, gekapselte Funktionali - täten, die nach Bedarf implementiert und abgerufen werden können. Richtig interessant wurde diese Idee durch moderne Web-Technologien. Zahlreiche Softwarehersteller entwickeln bereits seit Jahren ihre Produkte auf SOA-Basis. In 2008 konnten die meisten ECM-Hersteller zumindest Komponenten nach SOA-Anforderungen anbieten. „Aufbruch in die SOA-Welt“ war eine vielbeachtete BIT-Serie. 2009 – Langzeitarchivierung wird durch PDF/A zukunftssicher. Wie sicher können Unternehmen sein, dass ihre digital gespeicherten Dokumente noch über Jahrzehnte hinweg lesbar sind? Die Antwort lautet PDF/A. Die noch junge Norm hat sich innerhalb drei Jahren zu einem internationalen Standard für die Archivierung von Dokumenten entwickelt. Zunächst hat sich das Format bei Unternehmen mit hohen Anforderungen an die Langzeitarchivierung durchgesetzt. Heute verfügt jedes Office-System über einen PDF/AKonverter. BIT unterstützte die Verbreitung von PDF/A mit entsprechenden Artikeln in allen Ausgaben seit Verabschiedung des ISO-Standards. 2010 – Nutzerfreundlichkeit und Bedienkomfort im Fokus. Die Funktionsvielfalt bei Softwareapplikationen ist in den letzten Jahren enorm gewachsen. Nicht selten ging das zu Lasten der Übersichtlichkeit und Bedienbarkeit. Ab 2010 setzte insbesondere bei den Herstellern von Lösungen zur elektronischen Dokumentenorganisation bzw. ECM eine Ergonomieoffensive ein. Da sich die Systeme in den Basisfunktionalitäten kaum unterscheiden, wurde die Gebrauchstauglichkeit von ECM-Lösungen immer stärker zum Auswahlkriterium. Nahezu alle ECM-Hersteller stellten ihre Software-Suiten unter diesem Aspekt auf den Prüfstand und optimierten die Anwendungsfreundlichkeit. Bernhard Zöller, Geschäftsführer Zöller & Partner GmbH: „50 Jahre BIT! Das ist eine lange der 80er Jahre. Doppelte Erschwerniszulage Zeit. Damals hieß der Bundeskanzler für eine Traditionszeitschrift Ludwig Erhard, Fernsehen war auf für Bürotechnik sozusagen. beiden Kanälen schwarz-weiß und mit Meine Lieblingszeitschriften waren ‘Bürotechnik’ waren die Lochkarten damals Byte und PC Magazine. Beide für die Datenverarbeitung gemeint. in den 70ern gegründet, beide schon Heute kann man Kinder erschrecken, lange eingestellt. BIT ist immer noch wenn man ihnen sagt, dass man älter da. Bei Zöller & Partner haben wir ist als das Internet. Und dann noch das zwar das papierarme Büro, alle Projektunterlagen riesige Angebot an PC-Titeln ab Mitte nur noch elektronisch. Aber die BIT darf gerne auch weiterhin in Papierform auf meinem Schreibtisch liegen.“


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